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Mehr zum Thema: Hochwasser

Nach dem Einsatz werden die Sandsäcke wieder abtransportiert.

Nach dem Hochwasser: Öl-Separation in Deggendorf

Endlich lässt die Flut nach: In Bayern gab es schon vor Tagen Entwarnung, auch in den nördlichen Bundesländern gehen die Pegelstände nun zurück. Was allerorts bleibt, sind zerstörte Möbel und Besitztümer, eine Menge Schlamm und mehrere Millionen gebrauchte Sandsäcke. Wohin nun mit den Überresten des Hochwassers?
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Bis zu 900 Helferinnen und Helfer wurden in den Bereitstellungsräumen verpflegt.

Bereitstellungsräume – Sammelpunkte für Personal und Material

Die Koordinierung, Unterbringung und Verpflegung der über 8.000 ehrenamtlichen THW-Kräfte im Hochwassereinsatz entlang der Elbe erforderte logistische Höchstleistungen. Die Einsatzkräfte aus 523 Ortsverbänden mussten an unterschiedlichen Orten gesammelt und in den Einsatz gebracht werden. Aktuell sind noch rund 1.000 THW-Kräfte im Einsatz.
Mit Booten fährt das THW zum Deich, um die Sprengladung in den vorbereiteten Bohrlöchern anzubringen.

Deichsprengungen entlasten Salzlandkreis

Das THW hat am Sonntag einen Saaledeich bei Breitenhagen (Sachsen-Anhalt) gesprengt, um den Abfluss der stehenden Wassermassen in die Saale zu ermöglichen. Eine erste Sprengung wurde dort bereits am Vortag durchgeführt. In Fischbeck schlossen die Einsatzkräfte in mehreren Schritten einen Deichbruch.
Im Logistikzentrum in Heiligenhaus werden die benötigten Bekleidungsmittel für den Einsatz gelagert und von dort aus auch verpackt und versendet.

Raus aus dem Logistikzentrum, rein in den Einsatz

Das THW-Logistikzentrum in Heiligenhaus verschickt das ganze Jahr über Einsatzbekleidung für die THW-Kräfte im Inlands- und Auslandseinsatz. Ob Stiefel, Helm, Einsatzanzug oder Socken – alle Bekleidungsanforderungen werden hier zentral bearbeitet, zusammengestellt, verpackt und verschickt.
Bundespräsident Joachim Gauck erkennt die Leistung der THW-Helfer vor Ort an.

Bundespräsident informiert sich in Deggendorf

Bundespräsident Joachim Gauck besuchte heute zusammen mit Ministerpräsident Horst Seehofer Deggendorf, eine der am schlimmsten vom Donau-Hochwasser betroffenen Städte in Bayern. Vor Ort informierte sich das deutsche Staatsoberhaupt über die Flutschäden und sprach mit Einsatzkräften vom THW und anderen beteiligten Organisationen.
Miriam Glinka vom Ortsverband Lehrte ist ausgebildete Deichfachberaterin.

Als Deichfachberaterin im Einsatz

Morgens, 8 Uhr – Lagebesprechung zum aktuellen Stand des Hochwassers im Kreishaus Lüchow-Dannenberg. Mit dabei auch Fachleute vom THW, die sich auf Deichverteidigung spezialisiert haben. Eine von ihnen ist Miriam Glinka (29), seit 1993 im THW und mittlerweile Gruppenführerin der 1. Bergungsgruppe des Ortsverbandes Lehrte. Miriam ist als technische Beraterin für Deichverteidigung und Hochwasserschutz in das Geschehen eingebunden. Ihr erster großer Einsatz in dieser Funktion.
THW-Pumpen im Einsatz gegen die Wassermassen.

THW-Zwischenbilanz nach zwei Wochen im Hochwassereinsatz

Zu Spitzenzeiten kämpften pro Tag mehr als 8.000 ehrenamtliche THW-Helferinnen und -Helfer aus inzwischen 523 Ortsverbänden gegen die Fluten. „Solche verheerenden Flusshochwasser fordern vom THW technische und logistische Höchstleistungen. Die THW-Kräfte leisten seit Tagen Beachtliches. Das Hochwasser ist die größte Katastrophe in Deutschland seit dem Jahr 2002“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme am heutigen Freitag.
Die THW-Kräfte verschaffen sich einen Überblick über die Lage in Lauenburg.

Scheitelwelle steht in Lauenburg

Lauenburg ist eigentlich eine beschauliche Kleinstadt im Kreis Herzogtum Lauenburg. Das Elbe-Hochwasser hat die südlichste schleswig-holsteinische Stadt nun erneut in den Fokus gerückt. Stellvertretend steht sie aber für viele Kommunen, die stark unter dem aktuellen Hochwasser leiden.Die THW-Kräfte sind im Einsatz.
Das THW ist in Lauenburg im Kampf gegen das Hochwasser im Einsatz.

Weiter Bangen um Elbe-Deiche

THW-Einsatzkräfte sind weiterhin permanent auf den Deichen entlang der Elbe unterwegs, um schnell auf Schäden reagieren zu können. Durch die anhaltend hohen Wasserstände und nur langsam fallende Pegel sind die durchweichten Deiche immer noch starkem Druck ausgesetzt. Die Gefahr von Deichbrüchen besteht weiter. Im Vergleich zum Jahr 2002 sind an den meisten Messstellen die Hochwasserstände der damaligen „Jahrhundertflut“ übertroffen worden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit Inga Orlowski, Ortsbeauftragte des THW-Ortsverbandes Mölln.

Bundeskanzlerin an der Elbe

Bundeskanzlerin Angela Merkel verschaffte sich am heutigen Mittwoch gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig und THW-Vizepräsident Gerd Friedsam einen Eindruck von der Hochwasser-Lage in Lauenburg (Schleswig-Holstein). Im Anschluss informierte sie sich in Hitzacker (Niedersachsen) in Begleitung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil über die Lage vor Ort.
Sandsackkette in Magdeburg. Die Sandsäcke werden unter anderem zur Sicherung von Deichen eingesetzt.

Halten die Deiche?

Noch ist keine Entspannung in den Hochwassergebieten in Sicht. Zwar stagniert der Wasserstand an vielen Stellen auf hohem Niveau oder fällt leicht, aber aufgrund tagelanger Belastung sind die Deiche inzwischen sehr stark beansprucht. An vielen Einsatzstellen sorgen sich die THW-Kräfte, ob die durchweichten Deiche dem Druck standhalten. Bundesweit sind derzeit mehr als 6.000 ehrenamtliche THW-Helferinnen und -Helfer im Einsatz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel machte sich gemeinsam mit Landrat Hans Lange, dem THW-Landesbeauftragten für Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Manfred Metzger, Dagmar Ziegler (MdB) und Ministerpräsident Matthias Platzeck (v.l.n.r.) ein Bild der Lage.

Kanzlerin Merkel in Brandenburg

Bundeskanzlerin Angela Merkel machte sich begleitet vom brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck ein Bild von der Hochwasserlage in Wittenberge (Brandenburg). Die Kanzlerin lobte den Einsatz der Helferinnen und Helfer und zeigte sich beeindruckt vom unermüdlichen Engagement.
Pumparbeiten im Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Instabile Deiche und evakuierte Städte

Die Situation in den Hochwassergebieten in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein spitzt sich weiter zu. Alleine das THW hat dort 1.500 Kräfte im Einsatz, sie sichern Deiche, leisten technische und logistische Hilfe und stehen für Notfälle bereit. Der Wasserstand hat vielerorts bereits die Hochwassermarken von 2002 überschritten und die Scheitelwelle steht größtenteils erst noch bevor.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich verschafft sich in der Einsatzabschnittsleitung einen Überblick.

Bundesinnenminister Friedrich vor Ort in Deggendorf

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich besuchte heute gemeinsam mit THW-Präsident Albrecht Broemme und dem Landesbeauftragten für Bayern Dr. Fritz-Helge Voß das vom Hochwasser betroffene Deggendorf. Friedrich nutzte den Besuch, um sich einen Überblick über die Lage vor Ort im Hochwassergebiet zu verschaffen.Insgesamt sind derzeit rund 7.000 THW-Kräfte in den Hochwassergebieten im Einsatz.
Mit Hochleistungspumpen gehen die THW-Kräfte gegen die Wassermassen vor. Hier in Lauenburg.

Flut im Norden: THW sichert Deiche

Entlang der unteren Elbe sind rund 1.000 THW-Kräfte aus mehreren Ländern im Einsatz, um die Deiche gegen die anrollende Flutwelle zu sichern. Im Bereich Magdeburg sind immer noch rund 2.200 THW-Kräfte im Kampf gegen die Fluten im Einsatz. Sie sichern Deiche, füllen Sandsäcke und pumpen das Wasser zurück in die Elbe. Während in den nördlichen Bundesländern die Lage weiter angespannt bleibt, beginnen im Süden teilweise die Aufräumarbeiten.

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