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Die THW-Kräfte waren vom 7. Februar bis zum 20. März in den Niederlanden im Einsatz.

Vor 60 Jahren: erster Auslandseinsatz des THW

Ein schwerer Sturm und eine einsetzende Springflut vereinten sich in der Nacht zum 1. Februar 1953 in den Niederlanden zur schwersten Nordsee-Sturmflut des 20. Jahrhunderts. Mehr als 1.800 Menschen verloren ihr Leben. Am 7. Februar begann der erste Auslandseinsatz des THW.
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THW-Kräfte beim Aufbau der Hochwasserschutzwände in Köln.

Hochwasser: Keine Entwarnung

Noch ist die Hochwasserlage nicht bedrohlich. Doch Entwarnung ist keine in Sicht. Zu Silvester wird neuer Regen erwartet, der für steigende Flusspegel sorgt. Das THW ist vorbereitet. Wenn das Wasser über die Ufer tritt, bauen die THW-Kräfte Stege, sichern Deiche, pumpen Wasser ab und vieles mehr.
Mit mehreren Lichtmasten leuchteten die Einsatzkräfte die Einsatzstellen bei der Nachtübung aus.

Üben bei Nacht

Wochenlange Regenfälle und eine Windhose beschädigen ein Bürohaus schwer. Mehrere Personen sind verschüttet oder in Räumen eingeschlossen. Dieses Übungsszenario erwartete die insgesamt 140 Helferinnen und Helfer des THW am Samstag bei der Nachtübung auf dem ehemaligen RTL-Gelände in Köln-Junkersdorf.
Abgestorbene Bäume werden bei Hochwasser leicht fortgerissen und gefährden Brücken und Deiche.

Vorsorge durch Ausbildung

Abgestorbene Bäume und abgebrochene Äste in Flussnähe werden bei Hochwasser zur echten Gefahr. Sie werden von den Wassermassen mitgerissen, verkeilen sich an Brücken sowie Deichen und lassen die Pegel, wie ein natürlicher Damm, zusätzlich steigen. Gemeinsam mit Einsatzkräften der staatlichen Polnischen Feuerwehr entfernten THW-Kräfte am Wochenende Totholz aus dem Überschwemmungsgebiet der Oder.
Ein Teil der Übung: Abstützen eines Gebäudes.

24 Stunden lang Training für den Ernstfall

Errichten eines Sandsackwalls, Senken des Wasserpegels mit einer Großpumpe, Retten von Insassen aus einem verunglückten Fahrzeug, Abstützen eines Gebäudes oder Bau eines Leiterstegs – die Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Ellwangen hatten am vergangenen Wochenende viel zu tun. Bei einer 24-Stunden-Übung trainierten sie die verschiedenen Einsatz-Szenarien nach einem schweren Unwetter.
THW-Kräfte verbauen während der Übung Sandsäcke.

Organisationsübergreifend trainieren

Deichsicherung aufgrund drohender Hochwassergefahr, Ölschaden auf dem Gewässer und eine Wohnhausexplosion mit vermissten Personen –diese Szenarien hatten die rund 200 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz während der Großübungen „Louise“ am Samstag in Liebenwalde zu bewältigen. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Organisationen zu trainieren.
THW- und Feuerwehrkräfte bei einer Deichauflastung in Speyer.

Hochwasserschutz: Sandsäcke bleiben der Klassiker

Der Schutz von Deichen gehört zu den THW-Kernkompetenzen. Die THW-Ortsverbände Lehrte (Niedersachsen) und Speyer (Rheinland-Pfalz) trainierten am Wochenende mit Partnerorganisation die Befüllung und den Verbau von Sandsäcken zur Sicherung von Deichen. Übrigens: Im August jährte sich die Elbeflut zum zehnten Mal. 24.000 Helferinnen und Helfer des THW kämpften 2002 wochenlang gegen die Auswirkungen des Jahrhunderthochwassers.
In Nürnberg errichteten das THW und die Berufsfeuerwehr Nürberg eine Sandsackkoordinierungsstelle.

Flutkatastrophe 2002: Wasser, soweit das Auge reichte

Kilometerlange Reihen aus Sandsäcken, Häuser, die bis zum ersten Stock im Wasser stehen, Pumpen im Dauerbetrieb, Felder, die zu Seen geworden sind und Boote, die dort fahren, wo normalerweise Straßen sind – all das sind Erinnerungen an eine der größten Flutkatastrophen, die Deutschland je erlebt hat. In diesem Sommer jährt sich die Elbeflut von 2002 zum zehnten Mal. Während und nach der Jahrhundertflut leisteten die Einsatzkräfte des THW sechs Wochen lang und mehrere hunderttausend Stunden ohne Unterbrechung Hilfe im Kampf gegen die Wassermassen.
Klassisch und effektiv: Sandsäcke sind das erst Wahl, wenn Deiche gesichert und Hochwasser bekämpft werden muss.

Staumauer gesichert

Das tschechische Feuerwehr-Rettungskorps (HZS) und das THW arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen. Kooperationsvereinbarungen und das Anrainerstaatenkonzept vereinfachen die gegenseitige Hilfe im deutsch-tschechischen Grenzgebiet. Am vergangenen Wochenende trainierten Kräfte beider Organisationen einen gemeinsamen Einsatz nach einem Erdbeben.
THW-Kräfte beim Aufbau der Schutzwände.

THW testet Hochwasserschutz in Köln

Wenn das Wasser über die Ufer tritt, ist schnelle und kompetente Hilfe gefragt: Regelmäßige Übungen sind daher unerlässlich. Vom 31. Mai bis 2. Juni 2012 wurde in Köln der Hochwasserschutz getestet. Mit dabei waren rund 100 THW-Einsatzkräfte. Das Übungsspektrum reichte vom Aufbau mobiler Schutzwände bis hin zum Transport von Sandsäcken.
THW-Kräfte bei den Vorbereitungsmaßnahmen.

Internationale Großübung in Kroatien gestartet

Einsatzkräfte aus elf Ländern trainieren seit Montag in Kroatien den Ernstfall. Das THW ist als Projektpartner mit dabei. Das Szenario der viertägigen Großübung der Europäischen Union ist ein Hochwasser rund um Zagreb. Ziel der Übung ist die Vernetzung der Bevölkerungsschutzorganisationen in Europa.
THW-Helfer kümmerten sich in Äthiopien um die Trinkwasserversorgung.

Weltwassertag: Das THW unterstützt die Wasserversorgung nach Katastrophen

Bonn. „Mit der ‚Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland‘ (SEEWA) verfügt das THW über eine Einheit, die weltweit unvergleichbar ist: Sie besteht zum großen Teil aus Helferinnen und Helfern, die ihr berufliches Fachwissen in ihr Ehrenamt einbringen und damit für Menschen in Not verfügbar machen“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme heute in Bonn anlässlich des internationalen Weltwassertages. Seit Jahrzehnten sind die Einsatzteams des THW als ‚Water People‘ in Katastrophenregionen rund um den Globus bekannt.
Das unwegsame Gelände im Soonwald stellte die THW-Kräfte vor besondere Herausforderungen.

Planen, Üben – Retten!

Nur wer regelmäßig trainiert, kann im Ernstfall kompetente Hilfe anbieten. Hierfür übten die THW-Kräfte 2011 mehr als 250.000 Stunden den Umgang mit ihrer Technik und das Zusammenspiel mit anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen. In den THW-Ortsverbänden Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) und Karlsruhe (Baden-Württemberg) verbuchten die Helferinnen und Helfer vergangenes Wochenende ihre ersten Übungsstunden im neuen Jahr. Hochwasserschutz und Deichverteidigung sind die Schwerpunkte eines neuen Übungsgeländes im Ortsverband Leer (Niedersachsen).
Pumpen und Umleiten: Das THW im Kampf gegen die Fluten.

THW pumpt wieder: Hochwasser auf der Alb

Hochwassereinsatz für das THW am Sonntag in Geislingen (Baden-Württemberg): Durch Schneeschmelze ausgelöste Sturzbäche drohten ein Wohngebiet in Hanglage zu überfluten. Eine Abflussanlage, die die Wassermassen umleiten sollte, war verstopft.
In Bankok unterstützen zwei THW-Experten die Deutsche Botschaft bei der Erkundung und Beurteilung der Hochwasserlage.

THW-Team unterstützt Botschaft in Bangkok

Im Auftrag der Bundesregierung hat das Technische Hilfswerk (THW) Freitagabend zwei Hochwasserexperten zu Unterstützung der Deutschen Botschaft in Bangkok entsendet. Sie unterstützen vor Ort die Botschaftsmitarbeiter bei der Lagedarstellung und der Erkundung von Hilfsmaßnahmen. Heftige und langanhaltende Regenfälle sowie zahlreiche tropische Stürme führen seit Mitte August zu großflächigen Überschwemmungen in Südostasien.

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