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Äthiopien: THW beendet seinen Einsatz

Mit der Übergabe der THW-Ausstattung an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) endete im November der Einsatz des THW am Horn von Afrika. Vier Monate lang unterstützte das THW die UN dabei, die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Äthiopien zu verbessern: in Flüchtlingslagern setzten die THW-Kräfte Wasserversorgungen in Stand und errichteten sanitäre Anlagen.

In der Region um Dolo Ado, einer Stadt im Grenzgebiet zu Somalia im Südosten Äthiopiens, leben seit dem Sommer 130.000 Flüchtlinge in überfüllten Flüchtlingslagern. Einsatzkräfte der Standing Engineering Capacity (SEC) des THW unterstützten, finanziert durch das Auswärtige Amt, die Vereinten Nationen (UN) bei Infrastrukturmaßnahmen, wie z.B. dem Aufbau und der Reparatur der Elektro-, Sanitär- und Wasserversorgung sowie bei der Logistik.

In einer Werkstatt in Dolo Ado setzte das THW im Auftrag des UNHCR Fahrzeuge, Generatoren und Wasserpumpen der UN und internationaler Hilfsorganisationen in Stand. Neben dem UNHCR kooperierte das THW in Äthiopien mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam. Gemeinsam mit den schwedischen, dänischen und finnischen staatlichen Katastrophenschutzorganisationen MSB, DEMA und CMC, die im Hilfsbündnis IHP (International Humanitarian Partnership) zusammenarbeiten, errichtete das THW das Gelände des WFP.

In den Flüchtlingslagern installierten die Helferinnen und Helfer Wassertanks und -verteilsysteme und reparierten defekte Leitungen. Sie beteiligten sich an Planung und Bau von Latrinen und Sanitäranlagen. Zur Unterstützung der Bevölkerung reparierten die THW-Kräfte Wasserabgabestellen und Wasserkioske in Dolo Ado.

Die schlimmste Trockenheit seit 60 Jahren betraf am Horn von Afrika im Sommer mehrere Millionen Menschen. Hunderttausende mussten ihre Heimat verlassen und flüchteten aus Somalia in die Nachbarländer. Ende Juli flogen die ersten THW-Kräfte nach Äthiopien und erkundeten die Hilfsmöglichkeiten. Anfang August folgte dann das erste Einsatzteam. Der Einsatz des THW – ursprünglich bis Februar 2012 geplant – musste auf Veranlassung des Bundesinnenministeriums aufgrund der Sicherheitslage in der Region bereits Ende November beendet werden.

  • Die schmlimmste Trockenheit seit 60 Jahren betraf im Sommer am Horn von Afrika Millionen Menschen. (Bild anzeigen)

  • Das Gebiet um Dolo Ado erreichten die Flüchtlinge oft nur mit dem Hab und Gut, dass Sie am Leibe trugen. (Bild anzeigen)

  • In den Flüchtlingslagern lebten die Menschen unter schwierigsten Bedingungen. (Bild anzeigen)

  • Basis der Hilfsmaßnahmen ist das UNHCR-Gelände; dort betrieben die THW-Kräfte ine Werkstatt. (Bild anzeigen)

  • THW-Helfer kümmern sich um die Wasserversorgung. (Bild anzeigen)

  • Mit bis zu 40.000 Flüchtlingen sind die Flüchtlingscamps an ihren Grenzen angelangt. (Bild anzeigen)

  • Seit Anfang August war das THW zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Flüchtlinge in Äthiopien im Einsatz. (Bild anzeigen)

  • In Äthiopien unterstützte das THW verschiedene Hilfsorganisationen: hier das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen in Dolo Ado. (Bild anzeigen)

  • Zu den Aufgaben des THW in Dolo Ado gehörte die Instandsetzung des UN-Fuhrparks. (Bild anzeigen)

  • Schweißarbeiten eines THW-Helfers im äthiopischen Dolo Ado. (Bild anzeigen)

  • Gemeinsam mit Oxfam errichteten THW-Kräfte Wassertanks in den Flüchtlingslagern. (Bild anzeigen)

  • Weiterhin reparierten die SEC-Experten Wasserleitungen und installierten Wasserverteilsysteme (Bild anzeigen)

  • Hohe Temperaturen und Sandstürme erschweren das Leben in den Notunterkünften. (Bild anzeigen)

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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