THW unterstützt Rettungsarbeiten nach Wohnhaus-Einsturz
Nach der Explosion eines Wohnhauses in Brühl bei Köln unterstützte das THW die Feuerwehr bei der Suche nach vier vermissten Bewohnern in dem eingestürzten Gebäude. Rund 60 THW-Männer und Frauen aus neun Ortsverbänden waren im Einsatz.
Mit dem lasergestützten Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) überwachte das THW die stark einsturzgefährdete Ruine.
Quelle: THW/Michael Kretz
Mit dem lasergestützten Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) überwachte das THW die stark einsturzgefährdete Ruine. Über Sensoren wurde jede Bewegung der Gebäudereste registriert, um die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanitätsdiensten und Polizei vor Gefahren warnen zu können. Da im Keller des Hauses Personen vermutet wurden, bereiteten THW-Einsatzkräfte im Nachbarhaus einen Wanddurchbruch vor. Die örtlichen Stadtwerke bohrten fünf Öffnungen in die Wand. Ortungsspezialisten des THW suchten anschließend den Keller durch die Löcher mit einer Endoskopkamera ab. Eine Person konnte verletzt aus den Trümmern gerettet, drei weitere Personen nur noch tot geborgen werden.
Das THW leuchtete die Einsatzstelle aus und stellte die Stromversorgung sicher. Gemeinsam mit örtlichen Fachberatern bewerteten THW-Baufachberater die Situation an der Einsatzstelle. Eine Fachgruppe Räumen war ebenfalls an der Unglücksstelle, kam aber nicht zum Einsatz. An dem Einsatz waren die THW-Ortsverbände Brühl, Bergheim, Bornheim, Düren, Euskirchen, Köln Nord-West, Ratingen, Remscheid und Siegburg beteiligt.

In Brühl arbeitete das THW eng mit anderen Hilfsorganisationen wie der Feuerwehr zusammen.Quelle: THW/Michael Kretz
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