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Mehr zum Thema: Ölschadensbekämpfung

THW-Einsatzkräfte bereiten sich auf ihren Einsatz bei der Bergung des Bootes vor.

Bootsunfall auf dem Rurstausee: Wrack geborgen

Nach einem Bootsunfall auf dem Rurstausee (Nordrhein-Westfahlen) am vergangenen Montag hat das THW gemeinsam mit der DLRG das gekenterte Boot geborgen und einen Ölaustritt in den See verhindert.
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Die THW-Kräfte errichteten die Ölsperren auf dem Inn.

THW trainiert Ölabwehr

Austretendes Öl in Gewässern ist immer wieder Ursache für Umweltverschmutzungen. In Übungen bereiten sich THW-Kräfte daher auf den Einsatz nach Ölschäden vor. Am vergangenen Samstag übten Ortsverbände in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen THW, Feuerwehr und Wasserwacht zu trainieren.
Nach einem LKW-Unfall auf der A6 unterstützen THW-Einsatzkräfte die Beseitigung der zweieinhalb Kilometer langen Ölspur.

Auf Autobahnen und Bundesstraßen im Einsatz

Eine Ölspur auf der Fahrbahn stellt für Verkehrsteilnehmer ein erhebliches Unfallrisiko da. Damit ausgetretenes Öl oder auslaufender Kraftstoff nicht zur Gefahr werden konnte, war am vergangenen Mittwoch und Donnerstag auf der Autobahn A6 bei Ursensollen in der Oberpfalz und auf der Bundesstraße 10 bei Hauenstein in der Südwestpfalz die Unterstützung des THW gefragt.
THW-Kräfte verbauen während der Übung Sandsäcke.

Organisationsübergreifend trainieren

Deichsicherung aufgrund drohender Hochwassergefahr, Ölschaden auf dem Gewässer und eine Wohnhausexplosion mit vermissten Personen –diese Szenarien hatten die rund 200 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz während der Großübungen „Louise“ am Samstag in Liebenwalde zu bewältigen. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Organisationen zu trainieren.
Das THW errichtete Ölsperren auf dem Schweriner See.

Ölschaden auf Schweriner See

Ein Ölfilm auf dem Schweriner See ließ am Wochenende die THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Schwerin, Lübeck und Bad Doberan ausrücken. Die insgesamt 32 Helferinnen und Helfer unterstützten Feuerwehr und Polizei bei der Errichtung von Ölsperren. Damit konnte ein weiteres Ausbreiten des Ölfilms verhindert werden.
In Reichertshofen brannten zwei Lagerhallen und ein Spänesilo.

THW-Einsätze nach Großbränden

Gleich zwei Großbrände hielten gestern und heute die Einsatzkräfte des THW in Atem: In Reichertshofen im Landkreis Pfaffenhofen (Bayern) brannten zwei Lagerhallen und ein Spänesilo; in Gondelsheim im Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg) stand ein Futtermittellager in Flammen. Etwa 60 Helferinnen und Helfer aus insgesamt sieben Ortsverbänden unterstützten die Feuerwehr bei der Bekämpfung der Brände.
Ein Ölskimmer wird mit einem Ladekran niedergelassen.

Kampf gegen Öl an Elbe und Weser

950 Tonnen Öl in der Elbe bei Stade in Niedersachsen – zum Glück nur ein Übungsszenario, an dem sich am Wochenende THW, Havariekommando, Deutsches Rotes Kreuz, Feuerwehr, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Wasserbehörden der deutschen Küstenländer beteiligten. Wenige Tage zuvor bekämpften niedersächsische THW-Aktive „in echt“ eine Ölverschmutzung in Stolzenau an der Weser.
An der Schleuse von Hilpoltstein zogen THW-Kräfte ein in den Eisschollen festgefahrenes Schiff wieder in die Fahrrinne.

Schleusen frei: doppelter Havarie-Einsatz in Franken

Havarierte Schiffe sorgten am Samstag in Bayern für zwei THW-Einsätze: In Hilpoltstein befreiten THW-Kräfte einen auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal querstehenden und in den Eisschollen verkeilten Frachter; in der Schleuse Kitzingen am Main musste das ausgelaufene Öl eines leck gelaufenen Tankschiffes eingefangen werden.
THW-Kräfte bereiten sich im Hafen von Elsfleth auf den Einsatz vor.

Nur 48 Stunden

Im niedersächsischen Nordenham gingen vergangene Woche THW-Kräfte innerhalb von 48 Stunden gleich zweimal gegen Umweltschäden in Gewässern vor: Während am Donnerstag ein zwei Kilometer langer Ölteppich den Hafen von Elsfleth bedeckte, entsorgte ein Landwirt am Freitag illegal Gülle in einen Graben. Das THW bekämpfte mit Ölsperren, Siebschaufeln und Sandsäcken die Gefahrenherde.
An Land bereiten THW-Kräfte den Einsatz der Ölsperre vor.

Fachgruppe Ölschaden probt den Ernstfall

Die Bilder der Ölpest im Golf von Mexiko sind uns noch in Erinnerung. Um solche und ähnliche Katastrophen in deutschen Gewässern effektiv bekämpfen zu können, trainieren die THW-Spezialisten der Fachgruppe Ölschaden regelmäßig ihre Kenntnisse. Eine solche Übung fand am Wochenende in Bremerhaven statt.
Einsatzkräfte des Ortsverbands Cloppenburg bringen Ölsperren aus, um eine Verbreitung des Heizöls zu verhindern.

Einsätze in der Weihnachtszeit

Auch in der Weihnachtszeit waren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des THW im Einsatz. Am zweiten Weihnachtstag sicherte das THW in Berlin-Köpenick eine Lagerhalle, die durch einen Brand instabil geworden war. Bereits vergangene Woche rückten Einsatzkräfte aus Cloppenburg aus, um ausgelaufenes Heizöl aufzunehmen. In Uelzen stützte das THW die Decke eines Wohnhauses ab, die durch einen Wasserrohrbruch herabzustürzen drohte.
Mit Ölsperren wendeten THW und Feuerwehr auf der Elbe eine Gefahr für die Umwelt ab.

Zwei Ölteppiche auf der Elbe

Rund vier Stunden waren Feuerwehr und THW gestern Abend auf der Elbe vor Wedel im Kreis Pinneberg im Einsatz. Zwei jeweils 100 Quadratmeter große Ölteppiche breiteten sich aus und drohten, in die Sportboothäfen zu treiben.
Tonnenweise Paraffin-Brocken sammelten THW-Einsatzkräfte auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Kiel nach einem Brand ein.

„Eisschollen“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Beim Brand eines Tanklagers traten am Freitag in Kiel rund 70.000 Liter Paraffin aus. Große Mengen des wachsähnlichen Materials flossen aus den brennenden Tanks in den Nord-Ostsee-Kanal. THW-Einsatzkräfte aus dem Ortsverband Kiel sammelten das Paraffin, das auf der Wasseroberfläche schwamm, vom Boot aus ein.
Die dicke Eisschicht auf dem Großen Segeberger See behinderte das Errichten der Ölsperre.

Ölteppich unter dicker Eisschicht

Auf dem teilweise zugefrorenen Großen Segeberger See errichteten am Freitag THW-Einsatzkräfte eine rund 300 Meter lange Ölsperre. Aus einem Leck in einem unterirdischen Tank war das Heizöl über die Kanalisation in den See gelangt. Aufgrund der vereisten Wasseroberfläche war das Öl nur schwer aufzufangen.

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