Hauptnavigation

Erinnerung an die Sturmflut von 1962

Die Sturmflut von 1962 ging als eine der größten Katastrophen der Nachkriegszeit in die Geschichte ein. Für das THW war das der bis dato größte Einsatz. Es unterstützte bei Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, bei der Versorgung und Deichsicherungsarbeiten.

Das Wasser überraschte die Menschen an der Nordseeküste im Schlaf, riss Häuser mit, schnitt Stadtteile von der Außenwelt ab und legte die Gas- und Stromversorgung in vielen Gebieten lahm. Besonders stark von der Katastrophe betroffen war Hamburg: Von den nahezu 340 Todesopfern beklagte alleine die Hansestadt 315 Tote, darunter ein Helfer des Ortsverbandes Hamburg-Eimsbüttel.

Das THW evakuierte gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei Menschen, beseitigte Sturmschäden und versorgte die Bevölkerung mit Trinkwasser und Lebensmitteln. Dabei arbeiteten die Landesverbände grenzüberschreitend zusammen: Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen erforderten die Unterstützung der THW-Kräfte in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen lieferte eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, die THW-Schule Hoya in Niedersachsen entsandte Pontons als Schwimmelemente. Ein THW-Sprengmeister sorgte durch Sprengung für ein beschleunigtes Abfließen der Wassermassen. Um die Energieversorgung aufrechtzuerhalten, mussten THW-Kräfte Wasserschäden an Maschinen und Pumpen beheben.

Bei der Sturmflut hat das THW „die größte Bewährungsprobe bestanden (...), der es sich je unterziehen mußte“, so lautete das Fazit des Katastropheneinsatzes in der Zeitschrift „Das Technische Hilfswerk“ im Juni 1962. In insgesamt 220.980 Arbeitsstunden unterstützten die Helfer 197 Einsätze. Aufgrund ihres verdienstvollen Einsatzes verlieh der Direktor der Bundesanstalt THW Hans Zielinski 121 Helfern das Helferzeichen in Gold.

Am Montag (13. Februar) wird im Rahmen der NDR-Sendung "Hallo Niedersachsen" (19.30 Uhr) ein Interview mit Rolf Moje, Althelfer des Ortsverbandes Cuxhaven, ausgestrahlt. Er berichtet über seinen Einsatz bei der Sturmflut. Der Radiosender NDR (90,3) erinnert in einer Sondersendung am Jahrestag (16. Februar) an die Sturmflut. Zwischen 21 und 22 Uhr sind Dieter Buch, der ehemalige Ortsbeauftragte des Ortsverbandes Hamburg-Altona, und Winfried Plate, Ortsverband Hamburg-Nord, auf Sendung.

  • THW-Einsatzkräfte bei der Bergung eines Bootes an der Nordseeküste. (Bild anzeigen)

  • THW-Helfer bei der Bergung eines Schiffes in Dorum (Niedersachsen). (ausgwähltes Bild)

  • Nach der Flut: Das THW unterstützt beim Aufräumen. (Bild anzeigen)

  • In Hamburg werden die Schäden der Flut beseitigt. (Bild anzeigen)

  • Sandsäcke zum Schutz gegen das Wasser. (Bild anzeigen)

  • THW im Einsatz gegen vollgelaufene Keller. (Bild anzeigen)

  • THW-Helfer bei den Aufräumarbeiten. (Bild anzeigen)

  • Aufgrund ihres verdienstvollen Einsatzes werden die Helfer geehrt. (Bild anzeigen)

  • Helferehrung. (Bild anzeigen)

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Zusatzinformationen

Mehr zum Thema

Ihre Meinung zählt

Lassen Sie uns wissen, was Ihnen gefällt oder nicht gefällt. Wir sind offen für Ideen, freuen uns über Ihr Lob und nehmen Ihre Kritik ernst. Geben Sie uns hier Ihr Feedback!

Feedback abgeben

KalenderTermineIm Dezember 2014

Mo Di Mi Do Fr Sa So
01. Dezember 02. Dezember 03. Dezember 04. Dezember 05. Dezember 06. Dezember 07. Dezember
08. Dezember 09. Dezember 10. Dezember 11. Dezember 12. Dezember 13. Dezember 14. Dezember
15. Dezember 16. Dezember 17. Dezember 18. Dezember 19. Dezember 20. Dezember 21. Dezember
22. Dezember 23. Dezember 24. Dezember 25. Dezember 26. Dezember 27. Dezember 28. Dezember
29. Dezember 30. Dezember 31. Dezember        

Alle Termine

Navigation und Service