Das THW verbindet
Die Bedeutung von Brücken wird im Alltag kaum wahrgenommen. Was aber, wenn eine Brücke unpassierbar ist oder abgerissen wird? Damit Verkehrsverbindungen und Infrastrukturen aufrechterhalten werden, ist Ersatz wichtig. Hier kommt die Fachgruppe Brückenbau ins Spiel: In Schwäbisch Gmünd errichteten THW-Kräfte im April eine Behelfsbrücke für Fußgänger.
Fit im Brückenbau: Schwäbisch Gmünd hat eine neue Brücke.
Quelle: THW/ Sascha Nicklich.
THW-Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Schwäbisch Gmünd und Pfedelbach bauten die rund 25 Tonnen schwere Behelfsbrücke. Mit einem Kran wurde sie anschließend an ihren Platz gehoben und dient als Übergangslösung, während die alte ersetzt wird.
Eine der Kernkompetenzen der Fachgruppe Brückenbau ist der Bau von Behelfsbrücken. Neben planbaren Situationen, wie in Schwäbisch-Gmünd, müssen die THW-Kräfte auch in Katastrophenfällen in der Lage sein, binnen kurzer Zeit Brücken zu errichten. So gelangen Helferinnen und Helfer beispielsweise mit schwerem Gerät ins Schadensgebiet und die Bevölkerung kann evakuiert werden. Um für solche Fälle fit zu sein, ist die ständige Weiterbildung unerlässlich.
Zum Leistungsspektrum des THW zählt neben der Instandsetzung von Straßenbrücken seit einigen Jahren auch der Bau von Eisenbahnbrücken. Mit dieser Kompetenz schließt das THW eine wichtige Lücke in der zivilen Notfallvorsorge. Im Juni üben THW-Helferinnen und Helfer bei der bundesweiten Brückenbauübung im rheinland-pfälzischen Konz wieder zwei Wochen lang den Ernstfall.

Mit vereinten Kräften gehen die Ortsverbände Pfedelbach und Schwäbisch Gmünd ans Werk.Quelle: THW/ Sascha Nicklich.
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