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Vorstellung des THW-Jahresberichts 2011 in Mannheim

„Das Aussetzen der Wehrpflicht in Verbindung mit dem demographischen Wandel stellt das THW vor neue Herausforderungen“, sagte der Präsident des Technischen Hilfswerks (THW), Albrecht Broemme, heute bei der Präsentation des THW-Jahresberichts 2011. Mit rund 39.000 aktiven Helferinnen und Helfern verzeichnete das THW 2.000 Aktive weniger als im Vorjahr. Broemme stellte den Jahresbericht gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im Bundesinnenministerium, Norbert Seitz, und THW-Bundessprecher Frank Schulze auf dem Mannheimer Maimarkt vor.

Rund 570.000 Einsatzstunden leisteten die THW-Kräfte im vergangenen Jahr. Nach dem Rekordjahr 2010 pendelte sich die Einsatzzeit damit leicht über dem Niveau der Vorjahre ein. „Darunter fallen diverse Einsätze nach Unwettern, Bränden oder Unglücken in Deutschland, ebenso wie die Auslandseinsätze des THW“, erläuterte Broemme. Der Jahresbericht informiert unter anderem über die THW-Einsätze nach der Dürrekatastrophe am Horn von Afrika in Äthiopien, zur Unterstützung der Vereinten Nationen im Südsudan und nach dem Erdbeben in Japan.

„Der Einsatz für die Mitmenschen, technische Hilfe weltweit und das ehrenamtliche Engagement im Bevölkerungsschutz – das zeichnet das Technische Hilfswerk aus und ist die Grundlage für die Motivation der Einsatzkräfte“, sagte BMI-Abteilungsleiter Norbert Seitz. „Ihr bürgerschaftliches Engagement macht den THW-Kräften Spaß und ist gleichzeitig ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft“, betonte Seitz.

„Trotz weniger Neueintritte ist das THW gut aufgestellt. Mit dem Entwicklungskonzept für unsere Einsatzkräfte werden wir unsere einsatztaktischen Ziele langfristig erreichen“, sagte Bundessprecher Frank Schulze. Das THW verfüge zudem über ein attraktives Freizeit- und Bildungsangebot, das die THW-Kräfte auch für ihren Beruf weiterqualifiziere. „Mit unserer bundesweiten Imagekampagne ‚Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!‘ wollen wir den THW-Gedanken bei der Bevölkerung bekannter machen, um einfacher neue Helferinnen und Helfer für das THW zu gewinnen“, ergänzte THW-Präsident Broemme.

Das THW ist die Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz und wird zu 99 Prozent von ehrenamtlichen Kräften getragen. Die insgesamt 80.000 Angehörigen sind in 668 Ortsverbänden organisiert. Die THW-Einsatzkräfte leisten in Not- und Unglücksfällen mit Technik und Know-how vielfältige Hilfe – in Deutschland und im Ausland.

  • Der THW-Jahresbericht 2011. (Bild anzeigen)

  • THW-Präsident Albrecht Broemme (r.) im Gespräch mit Matthias Pfeifenroth (l.), dem Moderatior der Podiumsdiskussion. (Bild anzeigen)

  • Norbert Seitz (l.), Leiter der Abteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im Bundesinnenministerium, und Moderator Matthias Pfeifenroth (r.). (Bild anzeigen)

  • Norbert Seitz, Albrecht Broemme und Bundessprecher Frank Schulze mit Jürgen Creutzmann (Mitglied des Europäischen Parlaments). (Bild anzeigen)

  • Gruppenbild: Norbert Seitz, Albrecht Broemme, Sean Schulze und Frank Schulze.  (Bild anzeigen)

  • An Rande der Veranstaltung wurde Peter Schollmeier (l.) von THW-Präsident Albrecht Broemme (r.) für seine langjährigen Verdienste im THW geehrt. (Bild anzeigen)

  • Karl Mayer (2. v. r.), Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Mannheim, und Thomas Schmitt (3. v. l.), Leiter der Berufsfeuerwehr Mannheim, wurden als Freunde und Förderer des THW ebenfalls geehrt. (Bild anzeigen)

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