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Mehr zum Thema: Wiederaufbau

In Nürnberg errichteten das THW und die Berufsfeuerwehr Nürberg eine Sandsackkoordinierungsstelle.

Flutkatastrophe 2002: Wasser, soweit das Auge reichte

Kilometerlange Reihen aus Sandsäcken, Häuser, die bis zum ersten Stock im Wasser stehen, Pumpen im Dauerbetrieb, Felder, die zu Seen geworden sind und Boote, die dort fahren, wo normalerweise Straßen sind – all das sind Erinnerungen an eine der größten Flutkatastrophen, die Deutschland je erlebt hat. In diesem Sommer jährt sich die Elbeflut von 2002 zum zehnten Mal. Während und nach der Jahrhundertflut leisteten die Einsatzkräfte des THW sechs Wochen lang und mehrere hunderttausend Stunden ohne Unterbrechung Hilfe im Kampf gegen die Wassermassen.
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THW-Projektleiter Peter Kußmal (r.) erklärt mit zwei Concern-Angehörigen dem EU-Generaldirektor Christian Leffler (2. v. l.) und der EU-Botoschafterin Lut Fabert (l.) die Baumaßnahmen im Notlager Village Eden.

EU-Delegation besucht THW-Kräfte in Haiti

Der EU-Generaldirektor für Entwicklung und Beziehungen zu afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten, Christian Leffler, hat gemeinsam mit der Botschafterin der Europäischen Union für Haiti, Lut Fabert, die THW-Kräfte in Haiti besucht. Bei der Besichtigung eines Notlagers konnten sich die beiden EU-Delegierten ein Bild von den Arbeiten des THW machen.
In den Notlagern legen lokale Mitarbeiter Drainagen an, um die Gefahr der Überschwemmung abzumildern

Haiti: Vorbereitungen auf Hurrikan Tomas laufen auf Hochtouren

Hurrikan Tomas bewegt sich auf Haiti zu. Der Wirbelsturm hat bereits auf Karibikinseln wie Barbados und St. Lucia große Schäden hinterlassen. Währenddessen bereitet sich Haiti auf das Eintreffen des Hurrikans vor, der in der Nacht zu Samstag erwartet wird. Das THW arbeitet gemeinsam mit dem haitianischen Zivilschutz und lokalen Mitarbeitern mit Hochdruck an der weiteren Sicherung der Notlager.
Rund 70 Millionen Liter Trinkwasser haben die THW-Kräfte seit Beginn der Nothilfe im Januar aufbereitet.

Erdbebenhilfe in Haiti: Schutz vor Überflutungen

Sechs Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti laufen die internationalen Hilfsmaßnahmen weiter auf Hochtouren. Das Technische Hilfswerk (THW) führt im Auftrag des Amts für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) Baumaßnahmen in Notlagern durch, um diese vor der nahenden Hurrikanzeit zu schützen. Außerdem stärkt das THW im Rahmen des von ECHO finanzierten Projekts durch Schulungsmaßnahmen die haitianische Zivilschutzbehörde DPC.
Pressemitteilung

Bilanz fünf Jahre nach dem Tsunami

An Weihnachten jährt sich die verheerende Tsunami-Katastrophe in Südostasien zum fünften Mal. Das Technische Hilfswerk (THW) leistete nach dem Seebeben im Indischen Ozean humanitäre Soforthilfe in Thailand, Sri Lanka, auf den Malediven und in Indonesien. Mit der Fertigstellung einer Schule in Banda Aceh endete 2009 nach insgesamt 25 Projekten der Wiederaufbau durch das THW in Indonesien.
Zur Übergabe der neuen Schule in Banda Aceh durch das THW führten Schülerinnen landestypische Tänze vor.

Projektabschluss in Indonesien: Schwierczinski übergibt den letzten Schlüssel

„Mit der Übergabe der Schule SDN 32, geht ein großes Kapitel der THW-Wiederaufbauhilfe zu Ende. Nach mehr als vier Jahren ist heute der Tag des Abschieds gekommen“, sagte THW-Vizepräsident Rainer Schwierczinski anlässlich der feierlichen Übergabe in Banda Aceh am 24. April. Die Schule in der Region Aceh war das letzte von insgesamt 25 Projekten des THW in Indonesien. Bei den Feierlichkeiten zum Projektabschluss des THW wurde Schwierczinski von Regierungsdirektor Paul Breimaier, Referent im Referat KM3 des Bundesministeriums des Innern, begleitet.
Eine Absolventin der „German Technical Academy Sierra Leone“ bekommt ihr Zeugnis von Bürgermeister Abbas Kamara (2.v.r.), THW-Präsident Albrecht Broemme (r.), GTZ-Vertreterin Rita Weidinger und dem deutschen Botschafter Rolf Saligmann übereicht.

Ausbildungsprojekt in Sierra Leone erfolgreich abgeschlossen

„Das THW hat in Sierra Leone seit Januar 2006 nahezu 700 junge Menschen in handwerklichen Berufen ausgebildet und ihnen damit die Chance für ein erfolgreiches Leben geboten,“ zog THW-Präsident Albrecht Broemme vergangene Woche in Freetown eine Bilanz des THW-Projektes. Ab dem kommenden Jahr wird die Arbeit der „German Technical Academy Sierra Leone“ von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH in Kooperation mit einer lokalen Firma weitergeführt.
THW-Projektleiter Martin Abratis (m.) und ein UNICEF-Vertreter überreichen in der Moschee Kahads an den "Head of Village" von Kahad (r.) die offizielle Übergabeurkunde.

Hilfe nach dem Tsunami: Wasserversorgung für die Insel Simeulue

Mit der Übergabe eines Wasserversorgungsnetzes am vergangenen Samstag an die Ortschaft Kahad stellte das THW den ersten Teil seiner Wiederaufbauhilfe nach dem Tsunami für Dörfer auf der indonesischen Insel Simeulue fertig. Kahad ist eines von insgesamt zehn Dörfern, die im Rahmen einer Projektkooperation von UNICEF und THW an eine Ringleitung zur Wasserversorgung angeschlossen werden.
Die Reparatur von Handpumpen und die Trinkwasserhygiene sind Inhalt der Schulungen für Frauen in den ländlichen Regionen.

Kooperationsprojekt: Mobile Ausbildungswerkstätten in Sierra Leone

Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben seit Anfang 2006 erfolgreich die Schulungen der mobilen Ausbildungswerkstätten in Sierra Leone abgeschlossen. Unter dem Namen „German Technical Academy Sierra Leone“ führen das THW, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH dieses Arbeitsförderungsprojekt in dem afrikanischen Land durch.
Seit Oktober 2004 betreibt das THW in der Stadt Al Fasher im Norden Darfurs eine Zentralwerkstatt.

THW richtet weitere Werkstatt im Darfur ein

Im Süden Darfurs richtet das THW eine neue Zentralwerkstatt zur Instandsetzung von Fahrzeugen, Pumpen und Generatoren der Vereinten Nationen und der vor Ort tätigen Hilfsorganisationen ein. In Nyala beginnt ein vierköpfiges THW-Team in der kommenden Woche im Auftrag des Bundesinnenministeriums mit dem Aufbau der Werkstatt. Finanziert wird dieses Projekt vom Auswärtigen Amt auf Ersuchen der Vereinten Nationen.
In fünfmonatiger Bauzeit errichtete das THW das Schulgebäude in Banda Aceh.

Bürgermeister eröffnete neue Schule in Banda Aceh

Der Unterricht für 180 indonesische Schulkinder in Banda Aceh findet seit kurzem in einer vom THW neu errichteten Schule statt. Bei der feierlichen Übergabe der drei neuen Gebäude bedankte sich der Bürgermeister Banda Acehs, Marwardy Nurdin, für die „gute Zusammenarbeit mit dem THW, die seit dem Beginn der Hilfe unmittelbar nach dem Tsunami besteht“.
Nach sieben Monaten Bauzeit erstrahlt die Schule SDN Lampeunerut in neuem Glanz.

Bildung für 500 Kinder: Neue Schule in Banda Aceh setzt Maßstäbe

Das THW-Team in Banda Aceh übergab in der vergangenen Woche die Schule SDN Lampeunerut umrahmt von einer traditionellen Einweihungsfeier an die städtische Behörden. Die Grundschule war durch die Tsunami-Katastrophe am Zweiten Weihnachtstag 2004 schwer beschädigt worden und konnte nur noch teilweise genutzt werden. Finanziert wurde die Rekonstruktion durch Spendenmittel des Saarlandes.
Kostbares Gut: Aufbereitetes Trinkwasser der Fachgruppe Trinkwasserversorgung.

THW: „Blaues Gold“ von den „Waterpeople“

Der Mangel an sauberem Trinkwasser ist für viele Menschen, besonders in den von Krisen geschüttelten Gebieten Afrikas, dem Nahen Osten und Asiens Alltag. Dies ist das Thema der zurzeit in Schweden stattfindenden „Weltwasserwoche“. Dramatisch wird die Lage für die Bevölkerung, wenn Naturkatastrophen wie Überflutungen und Erdbeben die wenigen Wasserstellen zerstören. In dieser Situation hilft das Technische Hilfswerk mit humanitären Soforthilfeeinsätzen. Die Trinkwasserexperten des THW produzieren das begehrte „blaue Gold“, das zum Überleben wichtiger ist als Erdöl.
Projektleiter Martin Abratis übergibt die Hausschlüssel und Hausdokumente an die neuen Bewohner

Indonesien: Neues Dorf für Tsunami-Opfer

Mit einer traditionellen Einweihungsfeier übergab das THW nach zwei Jahren Bauzeit am Mittwoch die Schlüssel für das fertig gestellte Dorf in Meunasah Bak´U an die Bewohner. In Anwesenheit des Präsidenten der indonesischen Aufbaubehörde BRR, Dr. Kuntoro Mangkusubroto, und zahlreicher weitere Vertreter der indonesischen Behörden nahm die Dorfgemeinschaft die Schlüssel für insgesamt 174 Häuser entgegen.

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