Engagement macht stark: Know How im Brückenbau
Sich für andere engagieren, Interesse zeigen an den Dingen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten – das hat schon manche zwischenmenschliche Brücke geschlagen. In der "Woche des bürgerschaftlichen Engagements" vom 17. bis 26. September bauen die ehrenamtlichen THW-Experten reale Brücken. Damit geht die in der vergangenen Woche gestartete Brückenbau-Übung in Konz geht in die zweite Woche.
Tonnenschwere Brückenteile bewegen die Einsatzkräfte zum Montageort der Eisenbahnbehelfsbrücken.
Quelle: THW/Stefanie Grewe
Alle "Fachgruppen Brückenbau" des THW aus ganz Deutschland werden zwischen dem 11. und 26. September im Bau von Eisenbahnbehelfsbrücken fortgebildet. Rund 7,8 Tonnen schwer ist das größte Brückenelement, das die ehrenamtlichen Brückenprofis des THW verbauen. Die THW-Einsatzkräfte werden von ihren Arbeitgebern für diese Übung freigestellt. Was die THW-Kräfte verbindet, ist der Spaß an der Technik und die Motivation, Menschen in Notsituationen helfen zu können. Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erweitert das THW zurzeit sein Leistungsspektrum um den Bereich Bahnbrückenbau.
Über die Fähigkeiten des THW im Brückenbau informierte sich am vergangenen Freitag eine Delegation des französischen und luxemburgischen Zivilschutzes. Vertreter des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Bahn als Gastgeber der Übung machten sich ebenfalls ein Bild von der Arbeit der Brückenbauer.
Die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements wird vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) organisiert. Damit soll die Arbeit der rund 23 Millionen Menschen gewürdigt werden, die sich in Deutschland freiwillig für die Gesellschaft engagieren. Auch das THW wird zu 99 Prozent durch das freiwillige Engagement seiner rund 80.000 Helferinnen und Helfern getragen. Täglich leisten die THW-Kräfte technische Soforthilfe bei Notlagen in Deutschland und weltweit.
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