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Sprengübung im Tegeler Forst

Oft rückt das THW mit Motorsägen an und beseitigt Windbruch oder morsche Bäume. Doch wenn das Holz zu schwach ist, besteht für die THW-Kräfte die Gefahr, selbst von herabfallenden Ästen getroffen zu werden. Spreng-Experten des THW trainierten am Wochenende in Berlin, Bäume durch Sprengungen gezielt und für die Einsatzkräfte ungefährlich zu beseitigen.

Bei der Übung im Tegeler Forst konnten die Sprengberechtigten aus vier THW-Ortsverbänden ihre Fachkompetenz beweisen. Gemeinsam mit den jeweiligen Fachgruppen Sprengen planten sie die Sprengung von vier Baumkronen. Helferinnen und Helfern der THW-Fachgruppe Räumen unterstützten die Übung mit schwerer Technik, bohrten Löcher für die Sprengladungen und sperrten den Gefahrenbereich ab.

Im streng nach internationalen Standards ökologisch bewirtschaften Tegeler Forst ist die Sprengübung der THW-Kräfte ein Beitrag zur Artenvielfalt. Die durch die Sprengung entstandenen Baumstümpfe sterben ab und werden zu wertvollen Biotop- und Totholz. Sie bieten einen speziellen Lebensraum für gefährdete Tier-, Pflanzen und Pilzarten.

  • Vier Bäume im Tegeler Forst waren Übungsobjekt für THW-Sprengungen und sollen sich nun zum Biotop entwickeln. (Bild anzeigen)

  • Die Sprengung wird vorbereitet. (Bild anzeigen)

  • THW-Helfer/innen bringen die Ladung in die Bohrlöcher ein. (Bild anzeigen)

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