Training für den Ernstfall
Weltweit einsetzbar und das innerhalb weniger Stunden: Mit der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) verfügt das THW über eine Einheit, die nach Erdbeben schnell die dringend benötigte technische Hilfe leisten kann. Die Helferinnen und Helfer der SEEBA erkunden, orten, retten, bergen und beraten - seit mehr als 25 Jahren. Um auf die Anforderungen vorbereitet zu sein, trainieren die Kräfte der SEEBA regelmäßig für den Ernstfall. Zuletzt am vergangenen Wochenende in Wesel (Nordrhein-Westfalen).
THW-Kräfte beim Abstützen eines Gebäudes
Quelle: THW
Die Hauptaufgabe der SEEBA ist das Orten und Retten verschütteter Personen. Genau diese Kompetenzen standen bei der Ausbildung in Wesel für die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Programm: Sie stützten Gebäude ab, suchten mit Rettungshunden und technischem Gerät nach Verschütteten und retteten Personen aus dem Gefahrenbereich.
Das Logistikteam der SEEBA vertiefte seine Kenntnisse im Campbau. Nicht nur der Aufbau von Zelten wurde geübt, sondern auch Hygienebestimmungen und Sicherheitsthemen aufgefrischt.
Die SEEBA erfüllte als erste deutsche Einheit die internationalen Rahmenvorgaben der Vereinten Nationen (UN) für humanitäre Soforthilfe nach Erdbeben. 2007 wurde sie als sogenanntes Heavy-Team von der INSARAG (International Search und Rescue Advisory Group) zertifiziert. Alle fünf Jahre müssen sich die Einsatzteams erneut zertifizieren lassen. Die Reklassifizierung wird im September stattfinden. Bis dahin folgen weitere Ausbildungsveranstaltungen.
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