Bessere Analysen durch Fernerkundung
THW-Präsident Albrecht Broemme nahm am Freitag an einem Informations- und Wissensaustausch zum Thema Fernerkundung in Berlin teil. Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hatte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hierzu eingeladen.
THW-Präsident Albrecht Broemme berichtete den Parlamentariern und Experten von DLR und BKG über den Einsatz der Fernerkundung im THW.
Quelle: BMI
„Geoinformationen gewinnen in praktisch allen Lebensbereichen zunehmend an Bedeutung“, sagte der Bundesinnenminister in seinem Grußwort. Die Fernerkundung biete neue Möglichkeiten, die einem möglichst breiten Anwenderkreis bekannt gemacht werden müssten. Bei Fachvorträgen informierten sich Parlamentarier aller Bundestagsfraktionen mit Experten von BKG, DLR und THW über die Thematik der Fernerkundung.
Das THW benutzt bereits Satellitenbilder und Geoinformationen zur Einsatzvorbereitung. Zuletzt analysierten THW-Experten so die Flüchtlingssituation in Äthiopien. Auch bei den Erdbebeneinsätzen in Japan (2011) und Haiti (2010) halfen Satellitenbilder bei der Einsatzvorbereitung und -durchführung.


