THW schützt Krankenhaus und Klärwerk vor Fluten
Von den extremen Regenfällen am Wochenende war vor allem das nordwestliche Münsterland betroffen. In Städten wie Gronau und Ahaus drohten unter anderem ein Krankenhaus und eine Kläranlage überflutet zu werden. THW-Kräfte kämpften mit Pumpen und Sandsäcken dagegen an.
Gemeinsam mit DLRG und Feuerwehr kämpften THW-Kräfte im Münsterland gegen die Fluten.
Quelle: THW/Ralf Kosse
In Ahaus setzte das Hochwasser weite Teile der Innenstadt bis zu einem Meter unter Wasser. Zahlreiche THW-Ortsverbände und Feuerwehren aus ganz Nordrhein-Westfalen waren im Einsatz. Mit Tauchpumpen verhinderte das THW am Freitag die Überflutung einer Kläranlage. Eine Überschwemmung hätte die Verschmutzung der Umgebung zur Folge gehabt. Wenige Stunden später schützten THW-Helferinnen und Helfer mit einem aus Sandsäcken gebildeten Deich eine Sporthalle vor den Wassermassen.
Im benachbarten Gronau schwoll der Pegel der Dinkel von 30 Zentimeter auf über 2,4 Meter, und damit auf das Achtfache, an. Gemeinsam sicherten THW, Feuerwehr und DLRG mit Sandsäcken die Innenstadt. Ebenfalls mit Sandsäcken schützten THW-Einsatzkräfte das St. Antonius-Hospital vor den Fluten. Um einen durch Wassereinbruch möglichen Stromausfall des Krankenhauses zu verhindern, sicherte das THW mit einem Notstrom-Aggregat vorsorglich die Elektroversorgung des Hospiz.
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