Erneute THW-Unwettereinsätze am Wochenende
Starke Regenfälle haben am Wochenende erneut in weiten Teilen Westdeutschlands zu Überschwemmungen geführt. Rund 450 THW-Kräfte waren von Niedersachsen bis Bayern im Unwettereinsatz. Alleine im Raum Osnabrück kämpften mehr als 200 THW-Helferinnen und Helfer gegen die Wassermassen.
Im niedersächsischen Garbsen drohte aufgrund starker Regenfälle ein Regenwasser-Rückhaltebecken zu überfluten.
Quelle: THW/Pierre Graser
THW-Pumpen schützten in Osnabrück mit einer Leistung von insgesamt 50.000 Litern pro Minute ein Umspannwerk vor den Fluten. In Garbsen bei Hannover hinderten rund 50 THW-Angehörige mit drei Hannibal-Pumpen, die jeweils 5.000 Liter Wasser pro Minute befördern können, ein Regenwasser-Rückhaltebecken vor dem Überlaufen.
Von den Unwettern betroffen war auch die Deutsche Bahn: Im nordrhein-westfälischen Esch fiel nach Regen und Sturm im örtlichen Bahnhof die Stromversorgung aus. Der Ortsverband Ibbenbüren stellte Elektro- und Lichtversorgung der Anlage sicher. Nach einem Erdrutsch im rheinland-pfälzischen Saulheim räumten THW-Kräfte eine Bahntrasse frei. Kurzzeitig gesperrt wurde auch die bayrische Bahnstrecke Steinach-Würzburg: Unwetterbedingt entgleiste hier ein Güterwaggon und rutschte Richtung Nachbargleis. THW-Angehörige leuchteten die Einsatzstelle aus, sicherten diese und halfen bei der Bergung.
Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.


