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Libanon 2006 - 2007

Bereits wenige Tage nach Beendigung des Konfliktes zwischen Israel und dem Libanon im Sommer 2006 war das THW vor Ort und setzte das stark beschädigte Rohrleitungssystem instand. Mit dem Ende des Einsatzes wurde die schnelle Hilfe in die mittelfristige Projekthilfe übergeleitet. Dabei liegt der Schwerpunkt weiterhin auf dem Wiederaufbau der Trinkwasserversorgung.

Schon zu Beginn der achtziger Jahre leistete das THW nach dem Bürgerkrieg im Libanon Wiederaufbauhilfe. Ein Projekt zum Neubau und Rehabilitierung von Wasserhochbehältern realisierte das THW 2007 für den Dienst für Humanitäre Hilfe der europäischen Kommission (ECHO) im Südlibanon. Dabei stellen die THW-Kräfte in Zusammenarbeit mit örtlichen Mitarbeitern zwei neue Wassertanks mit einer Kapazität von je 300 Kubikmetern Wasser auf und reparierten beschädigte Tanks.

Die Installation von bis zu 30 Chlorierungsanlagen, die das THW in bereits vorhandene Pumpstationen in den Regionen Tyre und Nabatiyé einbaute, wurde vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert. Mit den Projekten soll die Wasserversorgung in einem Gebiet von etwa 2.600 Quadratkilometern verbessert werden.

Abgeschlossene Projekte

Das THW führt im Libanon bislang Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 800.000 Euro durch. Bereits abgeschlossen wurde ein Projekt zur Überprüfung der Trinkwasserqualität im Auftrag des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF). Dabei untersuchten die Trinkwasserexperten des THW Wasserproben auf physikalische, chemische und mikrobiologische Belastungen. Zusätzlich lernten sie lokale Kräfte in der Probenentnahme und Auswertung der Laborergebnisse an.

„Wenn das THW einmal etwas braucht, dann werden wir nicht nein sagen“, sagte der Generaldirektor der Südlibanesischen Wasserbehörden (SLWE), Ahmad Nizam, am 29. Juni anlässlich der Übergabe von fünf Wassertürmen in der südöstlich von Beirut gelegenen Stadt Barich. In den vorangegangenen drei Monaten hatte ein zweiköpfiges THW-Projektteam im Auftrag der Humanitären Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) in der Region um Tyrus einen Wasserhochtank erbaut, drei stark beschädigte Tanks instand gesetzt sowie einen Bodentank errichtet. Das Projekt hatte ein Finanzvolumen von 500.000 Euro.

(v.l.) THW-Helfer Holger Mawick, der Bürgermeister von Aintaroun und THW-Helfer Michael Meyer

Libanon: Trinkwasser für 15.000 Menschen verbessert

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) installierte das THW im Südlibanon in den vergangenen drei Monaten insgesamt 30 Chlorierungsanlagen in Trinkwasserpumpstationen. Dadurch wurde seit Beginn dieses Jahres die Qualität des Trinkwassers in den Regionen Sud und Nabatyé gesteigert. Mit den Trinkwasserpumpstationen werden etwa 15.000 Menschen mit Wasser versorgt.
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In den nächsten Monaten wird das THW drei Wassertanks erneuern und zwei neu errichten.

Libanon: Neue Projekte im Auftrag der Europäischen Kommission

Der Dienst für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) und das Bundsministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) haben das THW beauftragt, in den südlibanesischen Provinzen Sud und Nabatyé die Wasserversorgung für etwa 30.000 Menschen zu verbessern. Durch die Kampfhandlungen im Juli und August vergangenen Jahres war das Trinkwassersystem im Südlibanon teilweise stark beschädigt worden. Unterdessen hat das THW-Team in Tyrus das Projekt im Auftrag des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) beendet. Zwei Monate lang hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Qualität der Wasserentnahmestellen überprüft und mehr als 200 Proben untersucht.
Das THW-Team entnimmt an verschiedenen Stellen Wasserproben.

Labor im Libanon

Im Auftrag des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) leistet das THW seit knapp vier Wochen technische Hilfe im Libanon. In einem Wasserwerk der südlibanesischen Hafenstadt Tyrus haben zwei Einsatzkräfte des THW ein Labor eingerichtet, um die Wasserqualität zu untersuchen.

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