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Einsätze in Deutschland

Die THW-Einsatzkräfte sind Spezialisten für sachkundige und schnelle Hilfe. Verschüttete zu retten und Sachwerte zu bergen sind die Kernaufgaben des THW. Doch seine Kompetenzen reichen wesentlich weiter. In tausenden Einsätzen jährlich meistern die Einsatzkräfte Herausforderungen wie Hochwasser, Stromausfälle oder Trinkwasserverunreinigungen und vieles mehr.

Mit schwerem Gerät zerlegten die Ehrenamtlichen das Dach des ICE.

ICE gerät in Brand

Mit einem Schrecken sind vergangenen Freitag rund 500 Bahnreisende in Rheinland-Pfalz davongekommen, als ein Waggon eines ICE bei Dierdorf in Brand geriet. Mehr als 160 THW-Kräfte aus 15 Ortsverbänden waren von Freitag bis Sonntag im Einsatz. Sie unterstützen vor allem bei den umfangreichen Bergungs- und Räumarbeiten.
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Nachdem THW-Kräfte einsturzgefährdete Wände niederlegten, suchten sie in den Trümmern der Ruine eine vermisste Person.

Hausbrand: Suche nach vermisster Person

Auf die Suche nach einer vermissten Person machten sich am Mittwoch mehr als 50 THW-Kräfte der Ortsverbände Bünde, Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho. Ein Fachwerkhaus in Kleinenbremen (Kreis Minden) war zuvor in der Nacht von Montag auf Dienstag abgebrannt.
Einsatz am Diemelsee: THW-Kräfte organisieren den reibungslosen Übergang an der Talsperre.

Mordermittlung: See trockengelegt / Pumpeinsatz an der Diemel

Für eine Mordermittlung pumpen THW-Kräfte seit dem Wochenende einen See nahe Bremen aus, in Nordhessen und Nordrhein-Westfalen bewahren weitere Ehrenamtliche die Diemel vor der Austrocknung, um Schäden für die Umwelt zu vermeiden.
THW-Kräfte sägten an der Einsatzstelle Holz auf Maß und stützten damit das Haus von Innen ab.

LKW krachte in Hauswand

Ein Lastwagen fuhr am Dienstag in die Wand eines Wohnhauses in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und beschädigte es so schwer, dass es einsturzgefährdet war. THW-Kräfte aus dem Ortsverband Weißenfels kamen an die Unfallstelle, um das Fahrzeug zu bergen und das Gebäude fachmännisch abzustützen.
Seit einigen Tagen bauten THW-Kräfte nach und nach die Technik ab und machten sich abfahrtbereit. Broemme verabschiedete einige von ihnen persönlich.

THW-Präsident Broemme dankt heimkehrenden Einsatzkräften

Vor etwa drei Wochen startete das THW seinen Einsatz auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 bei Meppen. Seit Montag stehen nun die Hochleistungspumpen des THW still und der Rückbau der Technik hat begonnen. THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte am Dienstag gemeinsam mit Volker Strotmann, Abteilungsleiter Einsatz der THW-Leitung, und Sabine Lackner, Landesbeauftragte für Bremen, Niedersachsen, die Einsatzkräfte vor Ort.
Pro Minute pumpen THW-Kräfte bis zu 20 000 Liter Wasser, die über drei Wasserförderstrecken des THWs zum Einsatzort gelangen.

THW-Einsatz in Meppen dauert an

In Meppen arbeiten die Hochleistungspumpen des THW ohne Pause. Tag und Nacht fördern sie tausende Liter Wasser an die Feuerwehr, die den Brand bekämpft. Darüber hinaus leisten die rund 400 THW-Kräfte Führungsunterstützung oder kontrollieren die Wasserstände mit dem mobilen Hochwasserpegel und tragen mit ihrem Engagement weiter zur Verbesserung der Lage bei.
Mithilfe der Mastkraftwagen errichteten die THW-Kräfte eine behelfsmäßige Internet und Telefonverbindung zur Einsatzstelle.

Digitaler Fluss

Wasser und Internet: Zwei Ressourcen, die bei einem Großeinsatz wie dem Moorbrand in Meppen unerlässlich sind. Der Weitverkehrstrupp der Fachgruppe Führung und Kommunikation und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen sorgen dafür, dass beides kontinuierlich fließt.
Kiloweise Lebensmittel brauchen die THW-Köche und -Köchinnen jeden Tag für das Essen der Einsatzkräfte.

Auch Helden haben Hunger

1 700 Essen pro Mahlzeit, 6 000 Brötchen pro Tag, 100 Liter Kaffee pro Stunde: Im Bereitstellungsraum 1 000 (BR 1 000) beim Meppener Moorbrand sorgen 70 THW-Helferinnen und Helfer im Schichtbetrieb für die Versorgung von knapp 1 700 Einsatzkräften.
Kinder und Erwachsene danken den THW-Kräften mit vielen verschiedenen Gesten.

Hilfe, die gut ankommt

Seit dem 13. September sind THW-Helferinnen und -Helfer in Meppen im Einsatz und tragen ihren Teil zur Bekämpfung des Moorbrandes bei. Während die Einsatzkräfte des THW in Schichtsystemen rund um die Uhr arbeiten, sind die Anwohnerinnen und Anwohner sowie andere Interessierte nicht tatenlos geblieben: Hilfsangebote und Unterstützung erreichend die Einsatzkräfte tagtäglich in einem Ausmaß, welches diese selbst überrascht. An einigen Anlaufstellen biegen sich die Tische unter der Last diverser Kuchen, Torten und Süßigkeiten – und das jeden Tag.
Die Pumpen des THW sind Tag und Nacht im Einsatz - und mit ihnen die Einsatzkräfte.

Zwölf Tage Dauereinsatz

Vor zwölf Tagen kam die Alarmierung, seitdem sind bei dem Moorbrand in Meppen täglich rund 500 Helferinnen und Helfer des THW im Einsatz. Auf Anforderung der Bundeswehrfeuerwehr betreiben sie eine Wasserförderstrecke, leisten Führungsunterstützung für die Einsatzleitung der Bundeswehr und betreiben einen Bereitstellungsraum.

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