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Einsätze in Deutschland

Die THW-Einsatzkräfte sind Spezialisten für sachkundige und schnelle Hilfe. Verschüttete zu retten und Sachwerte zu bergen sind die Kernaufgaben des THW. Doch seine Kompetenzen reichen wesentlich weiter. In tausenden Einsätzen jährlich meistern die Einsatzkräfte Herausforderungen wie Hochwasser, Stromausfälle oder Trinkwasserverunreinigungen und vieles mehr.

Weite Teile Deutschlands waren von Starkregenfällen betroffen, in Niedersachsen hatten die THW-Kräfte allerdings besonders viel zu tun. Inzwischen gehen die Überschwemmungen vielerorts zurück.

Dauerregen: Die Pumpen laufen weiter

Der Dauerregen in sechs Bundesländern hat nachgelassen, die Einsätze für das THW dauern in einigen Regionen jedoch an. Viele Flächen sind noch überschwemmt, einige Flusspegel drohen nach wie vor anzusteigen. Derzeit kämpfen weiterhin mehr als 150 Einsatzkräfte gegen die Überschwemmungen. Zum Pumpen und Sandsackverbau kommen weitere Einsatzschwerpunkte für die Ehrenamtlichen des THW hinzu.
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Mit den Hochleistungspumpen bei der Arbeit.

Dauerregen: THW weiter im Einsatz

Immer noch halten Starkregenfälle und Überschwemmungen die Republik und vor allem die Einsatzkräfte in Atem. Sie arbeiten einen Auftrag nach dem anderen ab, allein seit gestern rückten mehr als 500 THW-Kräfte zum Helfen aus. Ihre Arbeit und weniger Regen haben zur Folge, dass sich die Lage langsam entspannt.
Mit einem Leuchtmast sorgten die Neuhausener THW-Kräfte für ausreichend Licht an der Einsatzstelle.

Ausleuchten, abstützen, aufatmen

Nicht nur die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ist durch die Unwetter der vergangenen Tage in weiten Teilen Deutschlands gefordert. In Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg) bestand am Montag nach heftigen Winden und Starkregen die Gefahr, dass eine Scheune einstürzte. Rund 50 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden sicherten das Gebäude, räumten Trümmerteile bei Seite und leuchteten die Einsatzstelle aus.
An mehreren Orten ist und war das THW wegen anhaltender Regenfälle im Einsatz.

Unwetter in vier Bundesländern

Dauerregen in Teilen Niedersachsens, Sachsen-Anhalts, Thüringen, Berlin sowie Brandenburg verursachen anhaltend mehrere Einsätze für das THW. Rund 200 Helferinnen und Helfer – Tendenz steigend – trotzen seit Samstag vielerorts mit Hochleistungspumpen und logistischer Unterstützung den Wassermassen. Die Pegel steigen, teilweise sind Straßen überflutet. Die Einsätze häufen sich.
Das Wasser aus der U-Bahn Station leiteten die THW-Kräfte in einen Kanal ab. Um Platz für die Fahrzeuge und Pumpen zu haben, wurde die Straße teilweise gesperrt.

Land unter

Eine überflutete U-Bahn Station, schwimmende Autos und Menschen, die sich durch kniehohes Wasser kämpfen: Ein starkes Unwetter versetzte Köln gestern in den Ausnahmezustand. Rund 50 THW-Kräfte pumpten die braunen Wassermassen aus der U-Bahn Station. Auch in Teilen Niedersachsens wütete ein Unwetter. Rund 20 THW-Helferinnen und -Helfer beseitigten in Meppen Sturmschäden.
Während der Radlader des THW die Glutnester ausbreitete, löschte die Feuerwehr den Brand.

Gemeinsam gegen die Flammen

Verteiltes Brandgut lässt sich schneller löschen – darum arbeiten THW und Feuerwehr bei Großbränden oftmals Hand in Hand. So auch vergangenen Dienstag im sächsischen Meerane. Nach einem Strohlagerbrand waren dort rund 20 Einsatzkräfte aus fünf Ortsverbänden im Einsatz. Indem sie das brennende Stroh ausbreiteten, erleichterten sie der Feuerwehr die Löscharbeiten.
Mit einer Seilwinde und dem Gerätekraftwagen zogen die Ehrenamtlichen den Baum von der eingeklemmten Stromleitung.

Mit Pumpen und Motorsägen

Starkregen, Gewitter und Hagel: Diese unheilvolle Kombination zog vergangenen Samstag über die Bodenseeregion. Sie sorgte für vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und rund 70 THW-Helferinnen und -Helfer aus Baden-Württemberg im Einsatz. Auch Ehrenamtliche aus Niedersachsen und dem Saarland wurden zu Unwettereinsätzen gerufen.
Insgesamt waren mehr als 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Johanniter, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Polizei vor Ort.

Papierfabrik in Flammen

Wir brauchen eure Unterstützung – das ließ die Feuerwehr Neuss (Nordrhein-Westfalen) am vergangenen Freitag sieben THW-Ortsverbände wissen. Die rund 30 THW-Kräfte vereinfachten die Löscharbeiten an einer Papierfabrik im Neusser Hafen, indem sie Fahrzeuge betankten, Glutnester ausbreiteten und die Einsatzstelle ausleuchteten.
In Zeesen pumpten Lübbener THW-Kräfte ein Wohngebiet frei.

Zauberlehrling am Werk?

Nach den heftigen Starkregenfällen am vergangenen Wochenende haben in Brandenburg immer noch Dörfer mit Überschwemmungen zu kämpfen – als würden die Besen von Goethes Zauberlehrling ohne Unterlass neues Wasser schöpfen und über den Ortschaften ausgießen. Vor allem in Leegebruch pumpen THW-Kräfte weiter Wasser ab. THW-Präsident Albrecht Broemme machte sich am Dienstag ein Bild von der Lage.
Hunde riechen 44 Mal besser als Menschen: Darum sind sie für die Vermisstensuche, wie etwa in Königstein, eine wichtige Unterstützung für das THW. Archivbild.

Gesucht, gefunden

Mit mehr als 20 Ehrenamtlichen des Ortsverbandes Sulzbach-Rosenberg – fünf davon vierbeinig – suchte das THW vergangenen Mittwoch und Donnerstag eine vermisste Person im bayerischen Königstein. Am Donnerstagabend fanden die Einsatzkräfte die 35-Jährige.

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