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Aufgaben von INSARAG

Die primäre Aufgabe des Expertengremiums „International Search and Rescue Advisory Group“ (INSARAG) ergibt sich aus der Resolution 57/150 der Vereinten Nationen (UN) für „urbane Such- und Rettungseinheiten“ (USAR).

Dabei haben sich die Mitgliedstaaten verpflichtet,

  • eine Effizienzsteigerung von USAR-Teams bei Einsätzen durchzuführen,
  • die Integration weiterer Länder in die INSARAG voranzutreiben,
  • die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen bei Naturkatastrophen, technischen Katastrophen und anderweitigen Unglücksfällen zu gewährleisten,
  • die Optimierung der humanitären Hilfe durchzusetzen sowie
  • ein international angepasstes Einsatzvorgehen zu entwickeln.


Eine wichtige Rolle spielen dabei die Kompatibilität und Standardisierung der internationalen Rettungsteams in Hinsicht auf Ausstattung und Einsatztaktik durch die INSARAG-Richtlinien. Zu diesen Standards gehört unter anderem, dass die Teams sowohl aus einer Ortungs- als auch einer Bergungskomponente bestehen, um Verschüttete nach einem Erdbeben aufspüren und aus den Trümmern befreien zu können. Dabei wird grundsätzlich die technische und die biologische Ortung (Rettungshunde) kombiniert.

Eine medizinische Komponente ist sowohl für die Betreuung der eigenen Teammitglieder als auch für die medizinische Begleitung der Rettung und sofortigen Behandlung der Verschütteten zuständig. Dabei gewährleistet eine eigene Logistik und Führung, dass die Teams während eines Einsatzes völlig autark arbeiten und mit den Einsatzleitungsstellen des betroffenen Landes und den Koordinierungsstellen der UN Verbindung halten und zusammenarbeiten können.

Die INSARAG-Richtlinien schaffen die für die Mitglieder bindenden Standards in Hinsicht auf Ausbildung, Ausstattung und die Vorgehensweise im Einsatzfall. Sie stellen die personellen, materiellen und ausbildungsbezogenen Mindestanforderungen – zu denen unter anderem die Ausbildung der Hunderettungsstaffeln gehört – an eine Hilfsorganisation dar. Die Klassifikation der einzelnen Rettungseinheiten ist für die Rettung von Katastrophenopfern von grundlegender Bedeutung, da erst sie eine schnelle und effiziente Aufgabenverteilung bei Einsätzen ermöglicht.

Für den Einsatzerfolg ist die Einbeziehung der Hilfe empfangenden Länder ebenfalls unabdingbar. Im Einsatzfall sind ihre Kenntnisse der INSARAG-Richtlinien ebenso entscheidend für die Effizienz der akuten Hilfsmaßnahmen, wie der Beitrag der Hilfe leistenden Organisationen und Länder selbst. Genau hier setzt die Regionalgruppe Afrika/Europa mit der Antenne Tunis an, dem Verbindungsbüro zwischen den europäischen und afrikanischen INSARAG-Mitgliedern.

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