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Struktur von INSARAG

Als internationale Beratungsgruppe untersteht die „International Search and Rescue Advisory Group“ (INSARAG) den Vereinten Nationen (UN) und ist dem UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UN-OCHA) zugeordnet. Dabei ist die Abteilung Feldkoordinierung und Unterstützung (FCSS) zentraler Ansprechpartner für INSARAG innerhalb von UN-OCHA und dient dem Netzwerk INSARAG als permanentes Sekretariat.

Das Experten-Netzwerk INSARAG ist in die drei Regionalgruppen Afrika/Europa/Mittlerer Osten, Asien/Pazifikraum und Nord-/Mittel-/Südamerika unterteilt. Diese wiederum werden von einem Lenkungssausschuss geführt, der die Arbeit der drei Regionalgruppen koordiniert. Im Ausschuss arbeiten der Vorsitzende von INSARAG und die Vorsitzenden und jeweiligen Stellvertreter der drei Regionalgruppen. Erfahrungen aus Einsätzen werden neben der Fortentwicklung der INSARAG-Richtlinien im Verlauf der Tagung der Einsatzleiter der USAR-Teams („urbane Such- und Rettungseinheiten“) ausgetauscht.

Innerhalb der Regionalgruppen wiederum wird die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzexperten in Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen oder Regionen gebündelt. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt dabei die Arbeitsgruppe D-A-CH ein – ein Zusammenschluss der Bundesanstalt THW, des schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) und der österreichischen Katastrophenhilfseinheit Ausland (AFDRU) – sowie die interregionale Arbeitsgruppe „Ausbildung“. Dort werden die Ausbildungsrichtlinien der INSARAG weiterentwickelt, eine virtuelle Akademie aller Ausbildungseinrichtungen geschaffen und ein Online-Lehrgang als Einstieg in die Ausbildung für USAR-Teams erarbeitet.

Einbindung in das internationale Hilfeleistungssystem

Als Beratungsgruppe leistet INSARAG nach einem Erdbeben nicht direkt Hilfe vor Ort. Vielmehr sind die Einsatzkräfte der Katastrophenschutzorganisationen der verschiedenen Mitgliedstaaten im Einsatz. Darüber hinaus baut das Hilfeleistungssystem der Vereinten Nationen auf den Empfehlungen der INSARAG auf - von der weltweiten Koordinierung bis zu Mindestanforderungen für die Rettungsteams.

Das EU-Gemeinschaftsverfahren zur verbesserten Zusammenarbeit bei Katastrophenschutzeinsätzen kooperiert mit dem internationalen Hilfeleistungssystem der UN. Ursprünglich nur für die Ortung und Rettung nach Erdbeben entwickelt, haben sich die INSARAG-Richtlinien derart bewährt, dass sie mittlerweile die Basis für jegliche humanitäre Soforthilfemaßnahmen seitens der UN darstellen.

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