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Übungen weltweit

Andere Sprache, andere Strukturen, andere Standards – wenn im Falle eines Einsatzes grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen gefordert ist, darf die Hilfe nicht an diesen Hürden scheitern. Deshalb tauscht sich das THW regelmäßig mit internationalen Partnern im Bevölkerungsschutz aus. In bilateralen und multinationalen Übungen wird die internationale Hilfe unter anderem auf EU-Ebene trainiert. Das sorgt nicht nur für einen reibungsloseren Ablauf im Einsatz, sondern auch für einen Erfahrungsaustausch, der den Schutz der Bevölkerung verbessert.

Polen: Grenzübergreifende Zusammenarbeit

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem THW und der Polnischen Staatlichen Feuerwehr wird weiter intensiviert. In den vergangenen vier Wochen fanden in den polnischen Städten Debno und am deutsch-polnischen Grenzübergang Forst Katastrophenschutzübungen statt. Die internationale Großübung „Zusammenarbeit Debno“ fand im September bereits zum zehnten Mal statt.

EUDREX 2004 - Vorübung in ehemaliger Munitionsfabrik

Die EUDREX 2004 ist die zweite europäische Großübung im Rahmen des EU-Mechanismus in diesem Jahr. Katastrophenschutzeinheiten unter anderen aus Polen, Tschechien, der Slowakei sowie Österreich und Deutschland trainieren vom 18. bis 22. Oktober in Österreich den Einsatz nach einem Erdbeben. Für das 25-köpfige deutsche Kontingent, das sich sowohl aus Einsatzkräften der Feuerwehr als auch des THW zusammensetzt, haben die Vorbereitungen bereits begonnen. Auf dem Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik in Liebenau bei Hoya fand am vorvergangenen Wochenende eine Vorübung statt. Auf dem Programm stand die Abstimmung von Team und Gerät. Unterstützt wurde das Team von Einsatzkräften des DRK sowie der Freiwilligen Feuerwehr Diepholz.

Schnelleinsatzübung: HIT und SEEBA trainierten gemeinsam

Gemeinsam mit Kräften des luxemburgischen „Service National de la Protection Civile“ (SNPC) trainierten die THW-Schnelleinsatzspezialisten der SEEBA am vergangenen Wochenende in Luxemburg den Einsatz nach einem Erdbeben. Luxemburgs Innenminister, Michel Wolter, der Minister für Kooperation, Charles Goerens, sowie SNPC-Direktor Léon Anen, sein Nachfolger Michel Feider und THW-Präsident Georg Thiel nahmen als Beobachter an der dreitägigen Übung teil.

Bedrohung und Vorbeugung: Erster NATO-Workshop in Neuhausen

Die internationale Bedeutung des Zivil- und Katastrophenschutzes hat sich seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 verändert. Weltweit wurden die Krisenreaktionspläne überarbeitet und rund um den Globus Schnelleinsatzeinheiten, so genannte "First Response Teams", eingerichtet. Die Aufgabe dieser eigens für den Einsatz nach Terroranschlägen ausgebildeten Spezialisten ist es, den Überlebenden vor Ort schnellst mögliche Hilfe zukommen zu lassen. An der THW-Bundesschule in Neuhausen fand in der vergangenen Woche, veranstaltet vom THW und der Universität Salzburg, der erste "NATO-Workshop" mit dem Thema Terrorismus und Schnelleinsatzteams: Bedrohung und Vorbeugung statt.

Dreistufiges Ausbildungssystem für den EU-Mechanismus

Mit dem EU-Mechanismus hat die Europäische Union ein integriertes europäisches Hilfeleistungssystem geschaffen, das im Katastrophenfall sowohl innerhalb als auch jenseits der Grenzen der Gemeinschaft schnell und unbürokratisch angewendet werden kann. Um dieser Vernetzung der mit dem Zivil- und Katastrophenschutz betrauten Organisationen eine solide und zukunftsfähige Basis zu geben, wurde gemeinsam mit dem THW ein dreistufiges Ausbildungssystem geschaffen. Auf operativer und Koordinierungsebene werden die Führungskräfte in den EU-Mechanismus sowie in die Grundlagen von Auslandseinsätzen eingewiesen. Ende April fand in Schweden der zweite so genannte "High-Level-Coordination-Course" für EU-Einsatzkoordinatoren statt.

Festlichkeiten zur EU-Erweiterung

Der EU-Beitritt Polens ist vollzogen. Dass damit die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutz eine neue Qualität bekommt, liegt auf der Hand. In Stettin und Debno wurden die Feierlichkeiten zum EU-Beitritt genutzt, um zwei zum Teil mit EU-Mitteln finanzierte Feuerwachen ihrer Bestimmung zu übergeben. Unter anderen nahmen auch Vertreter des THW an den Veranstaltungen teil.

Gemeinsames Team von Feuerwehr und THW kehrt aus Südfrankreich zurück

Die EU-Katastrophenschutzübung "Waldbrandbekämpfung" in Südfrankreich ist Dienstag Abend erfolgreich beendet worden. Deutschland hatte ein gemeinsames Team von THW und Feuerwehr Feuerwehr aus Berlin-Brandenburg mit 48 Einsatzkräften entsandt. Die THW-Helfer kommen aus Ortsverbänden in Brandenburg, Rathenow, Potsdam, Eberswalde, Berlin-Reinickendorf und -Lichtenberg, die Feuerwehrleute aus Cottbus, Potsdam, Fürstenwalde und Templin. Das Team wird heute am späten Abend in Borkheide (Brandenburg) zurück erwartet.

Französischer Innenminister besucht europäische Übung

Der französische Innenminister Dominique de Villepin besuchte gestern die Einsatzleiter der europäischen Kontingente bei der Großübung in Südfrankreich. Erstmals waren im Rahmen des sogenannten EU-Mechanismus die jeweiligen Katastrophenschutzorganisationen aufgefordert, ihre Einsatzteams für eine gemeinsame Großübung zu entsenden.

48 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW brechen zu Europäischer Katastrophenschutzübung in Südfrankreich auf

48 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW beteiligen sich an einer internationalen Katastrophenschutzübung in Südfrankreich. Das Szenario: Ein großflächiger Waldbrand im südfranzösischen Departement Bouches-du-Rhone soll durch internationale Einsatzkräfte bekämpft werden. Die jeweiligen Katastrophenschutzorganisationen sind erstmals im Rahmen des sogenannten EU-Mechanismus aufgefordert, ihre Einsatzteams für eine gemeinsame internationale Großübung zu entsenden. Insgesamt beteiligen sich rund 500 Einsatzkräfte aus Deutschland, Belgien, Spanien, Griechenland, Italien, Luxemburg, Portugal, Slowenien und Frankreich an der Übung, die von Löschflugzeugen und -hubschraubern aus der Luft unterstützt werden.

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