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Übungen in Deutschland

Ob Unwetter, Brände, Zugunglücke, Hauseinstürze oder Unfälle – die Einsatzszenarien für das THW sind vielfältig. Deswegen bereiten sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf alle möglichen Einsätze gewissenhaft vor. Dazu gehört auch das gemeinsame Training mit anderen Rettungs- und Hilfsorganisationen in der örtlichen Gefahrenabwehr. So üben die THW-Ortsverbände allein oder gemeinsam mit anderen Organisationen regelmäßig für den Notfall.

Ein Ausbilderteam machte zehn Helferinnen und Helfer mit der Notdekontamination vertraut.

THW-Kräfte kennen kein hitzefrei

Sie sind fit, leiden nicht unter Platzangst und behalten auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf: Die Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger im THW. Rund zehn Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Lohr, Marktheidenfeld und Würzburg absolvierten an mehreren Wochenenden im August die Ausbildung und dürfen von nun an in Einsätzen Atemschutzgeräte tragen. In Sachsen-Anhalt trainierten derweil Einsatzkräfte im Chemikalienanzug. Auch diese Schutzausstattung schützt in kontaminierter Umgebung.
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Volle Konzentration hieß es für die THW-Kräfte in Kempten bei der Koordinierung der eintreffenden Einsatzfahrzeuge.

Von Schatzsuchenden und Organisationstalenten

Spannende Trainings: Während THW-Kräfte am vergangenen Wochenende im Allgäu die Koordination eines Hochwassereinsatzes probten, vermuteten Helferinnen und Helfer bei einer Übung im Harz einen Schatz.
Nicht immer ist das richtige Material zum Abstützen vor Ort. Um im Einsatzfall keine Zeit zu verlieren, übten die Einsatzkräfte auch den Bau von Stützen aus Paletten und Türen.

Abstützung dank Unterstützung

Begraben unter Erde und Schutt: Eine beängstigende Situation, die bei falschem Vorgehen auch für die Helferinnen und Helfer lebensgefährlich werden kann. Daher stellten sich Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr am vergangenen Samstag in Euskirchen den Schwierigkeiten, die bei der Bergung von Verschütteten gemeistert werden müssen.
Bevor die Rampen gebaut werden konnten, begutachteten die Helferinnen und Helfer die verschiedenen Zugtypen.

Nächster Halt: Evakuierung

Bleibt ein Zug auf offener Strecke stecken oder hat einen Unfall, müssen Einsatzkräfte die Passagiere oft schnell und unter schwierigen Bedingungen befreien. Im Ortsverband Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg entwickelten THW-Kräfte des Technischen Zugs am vergangenen Sonntag Rampen für eine anstehende Übung mit einer Zugevakuierung.
Wie hoch und breit ist eigentlich so ein Gerätekraftwagen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden bei der Kraftfahrerfortbildung in Münster.

Das große Beben

Wie fährt man ein Einsatzfahrzeug auf der Buckelpiste? Und wie befreit man einen Verschütteten nach einem Erdbeben? Diesen ganz unterschiedlichen Übungsaufgaben stellten sich THW-Kräfte in den vergangenen Wochen. Bei einer Kraftfahrerfortbildung in Münster und bei einer Katastrophenschutzübung im schweizerischen Eiken probten die THW-Helferinnen und -Helfer den Ernstfall. .
Unterführerinnen und -führer gingen in Mönchengladbach zehn Einsatzszenarien durch.

Explosionen, Einstürze und Einsatzübungen

Ein teilweise eingestürztes Hochhaus und eine Explosion in einer Halle: THW-Kräfte bereiteten sich in den vergangenen Wochen auf knifflige Einsatzsituationen vor. Hilfreich waren dabei viele kleine Übungsszenarien, die Teile größerer Übungen und einer Fortbildung waren.
Der Deichbau mit Sandsäcken ist immer noch schweißtreibende Handarbeit.

Schweißtreibende Trainingseinheiten

Das letzte Juni-Wochenende nutzten viele THW-Ortsverbände und vertieften das Fachwissen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Übungen und Fortbildungen. Bei sommerlichen Temperaturen trainierten sie beispielsweise die Deichverteidigung, die Hilfe nach einem schweren Orkan, den Aufbau einer Löschwasserversorgung und den Schichtwechsel in einem Führungsstab.
Mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern übten die Einsatzkräfte acht verschiedene Szenarien. Eines davon war die Personenrettung aus einem Unfallauto.

Ein „FeuerWerk“ an technischer Hilfeleistung

Glas splittert, Blech knackt, Sägen rattern: Am vergangenen Wochenende trainierten Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Elmshorn an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ahrenlohe mit den örtlichen Feuerwehren und Mitgliedern der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKISH). Drei Tage lang ging es um Hilfeleistungen bei Unfällen aller Art.
Wasser läuft wieder: Erst nach Tests im mobilen Labor wird das Wasser freigegeben.

SEEWA trainiert fleißig

Die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) ist eine der zwei Schnell-Einsatz-Einheiten des THW. Sie wird nach Hurrikanen, Erdbeben oder Überflutungen weltweit eingesetzt und muss innerhalb von wenigen Stunden einsatzbereit sein. Dafür muss jeder Handgriff sitzen. Ende Juni trainierten deshalb gleich zwei SEEWA-Module in Dresden und Schorndorf verschiedene Einsatzszenarios.
THW-Kräfte bei der Arbeit: Sie geben immer alles, um Verletzte zu retten.

Notfallübung mit Überraschungseffekt

Jede Einsatzübung soll möglichst realitätsnah ablaufen. Der THW-Ortsverband Lohr nahm diese Prämisse am Samstag zum Anlass, nur wenige Einsatzkräfte vorab in die geplante Übung einzuweihen: Ehrenamtliche des THW und der Feuerwehr Burgsinn eilten zu einem angenommenen Brand in einem Bahnhof in Burgsinn, Personen seien in Gefahr.

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