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Übungen in Deutschland

Ob Unwetter, Brände, Zugunglücke, Hauseinstürze oder Unfälle – die Einsatzszenarien für das THW sind vielfältig. Deswegen bereiten sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf alle möglichen Einsätze gewissenhaft vor. Dazu gehört auch das gemeinsame Training mit anderen Rettungs- und Hilfsorganisationen in der örtlichen Gefahrenabwehr. So üben die THW-Ortsverbände allein oder gemeinsam mit anderen Organisationen regelmäßig für den Notfall.

Unter erschwerten Bedingungen: In Sonthofen startete für 17 THW-Kräfte die Bereichsausbildung CBRN, dabei übten sie unter anderem Personenrettung.

Üben, fortbilden und Kontakte knüpfen

Die Ehrenamtlichen des THW müssen jederzeit auf unterschiedlichste Einsatzszenarien gefasst sein. Daher trafen sich in den vergangenen zwei Wochen THW-Kräfte zu großangelegten Übungen und komplexen Aus- und Fortbildungen.
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Die Rettungshunde der Fachgruppe Ortung suchten in einem großen Gebiet um die Einsatzstelle nach den vermissten Kindern.

Gemeinsame Vermisstensuche

Hand in Hand: Bei einer Übung mit rund 200 Einsatzkräften arbeiteten 20 THW-Helferinnen und -Helfer des Ortsverbandes Heidelberg eng mit anderen Bevölkerungsschutzorganisationen zusammen. Die Ausgangslage für den Probeeinsatz am vergangenen Samstag bildete eine Schule in Heidelberg, die nach einer Explosion einsturzgefährdet war.
Heizöl in der Ostsee: Bei der Übung auf Rügen probten die THW-Kräfte die Reinigung des verschmutzten Meeres.

Übung: 1000 Liter Öl in Ostsee

Auf Rügen explodiert ein Heizöltank. Ein weiterer Tank wird dabei beschädigt und 1000 Liter Öl fließen in die Ostsee. Diesem Übungsszenario stellten sich am vergangenen Wochenende mehr als 100 THW-Kräfte auf dem Gelände einer Jugendherberge in Prora auf der Insel Rügen.
Auch bei großen Einsätzen den Überblick zu behalten ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zugtrupps des THW.

Alter Einsatz, neu erlebt

Wie man THW-Kräfte bei einem Großeinsatz richtig führt und informiert, übten am vergangenen Wochenende knapp 50 Helferinnen und Helfer bei einer Ausbildungseinheit für Zugtrupps im bayerischen Mellrichstadt.
Kabel, Verteiler, Messgeräte: Die Fachgruppen Elektroversorgung im THW sind für Stromausfälle gerüstet.

Energisches Üben

Blinkende Lämpchen, ausschlagende Zeiger und heulende Sirenen: Was nach einem Raumschiff klingt, ist in der Realität ein Notstromaggregat. Mit diesem übten am Wochenende mehr als 20 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Düsseldorf, Gronau und Oberhausen in Gronau.
Neben einer TWA gehört ein Trinkwasserlabor zur Ausstattung der Fachgruppen Trinkwasserversorgung. Dort überprüfen die THW-Kräfte die Qualität des Wassers.

Wasser für Thüringen

Bisher ist es für die Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbands Zwickau recht einsam, denn außer ihnen gibt es im Landesverband Sachsen, Thüringen keine Fachgruppe Trinkwasserversorgung. Doch das ändert sich nun: Im Ortsverband Erfurt wird eine weitere Fachgruppe aufgebaut. Zur Vorbereitung übten die zwei Ortsverbände vergangenes Wochenende schon mal den Umgang mit einer Trinkwasseraufbereitungsanlage.
In der Grundausbildung lernten die angehenden Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer die verschiedenen Stiche und Bunde.

Zwölfte tunesische Grundausbildung beendet

Einsatzstellen ausleuchten, Lasten bewegen, oder mit Schere und Spreizer arbeiten: Vergangene Woche ging die insgesamt zwölfte Grundausbildung in Tunesien zu Ende. Gleichzeitig fand ein Team Management Course (TMC) zum Thema Hochwasser statt.
Ein Ausbilderteam machte zehn Helferinnen und Helfer mit der Notdekontamination vertraut.

THW-Kräfte kennen kein hitzefrei

Sie sind fit, leiden nicht unter Platzangst und behalten auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf: Die Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger im THW. Rund zehn Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Lohr, Marktheidenfeld und Würzburg absolvierten an mehreren Wochenenden im August die Ausbildung und dürfen von nun an in Einsätzen Atemschutzgeräte tragen. In Sachsen-Anhalt trainierten derweil Einsatzkräfte im Chemikalienanzug. Auch diese Schutzausstattung schützt in kontaminierter Umgebung.
Volle Konzentration hieß es für die THW-Kräfte in Kempten bei der Koordinierung der eintreffenden Einsatzfahrzeuge.

Von Schatzsuchenden und Organisationstalenten

Spannende Trainings: Während THW-Kräfte am vergangenen Wochenende im Allgäu die Koordination eines Hochwassereinsatzes probten, vermuteten Helferinnen und Helfer bei einer Übung im Harz einen Schatz.
Nicht immer ist das richtige Material zum Abstützen vor Ort. Um im Einsatzfall keine Zeit zu verlieren, übten die Einsatzkräfte auch den Bau von Stützen aus Paletten und Türen.

Abstützung dank Unterstützung

Begraben unter Erde und Schutt: Eine beängstigende Situation, die bei falschem Vorgehen auch für die Helferinnen und Helfer lebensgefährlich werden kann. Daher stellten sich Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr am vergangenen Samstag in Euskirchen den Schwierigkeiten, die bei der Bergung von Verschütteten gemeistert werden müssen.

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