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Spezialisierung

Die zweite Ausbildungsstufe des THW bietet verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung: die Fachausbildung, die Führungskräfteausbildung, die Ausbildung in Funktionen (Ortsbeauftragte/-r, Truppführer/-innen, Koch/Köchin, etc.) und die Ausbildung von Expertinnen und Experten für Auslandseinsätze. Diese Ausbildungen werden unter dem Oberbegriff Fachbefähigung zusammengefasst.

Fachausbildung

In ihrer Fachausbildung werden die Einsatzkräfte den Bergungsgruppen und einzelnen Fachgruppen zugeteilt und speziell für die Anforderungen der einzelnen Einheiten geschult.

Die Fachausbildung erfolgt, nachdem die Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Einsatzkräfte werden den Bergungsgruppen und einzelnen Fachgruppen – wie beispielsweise den Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen, Räumen oder Beleuchtung – zugeteilt und speziell für die Anforderungen der einzelnen Einheiten geschult. Die Ausbildung erfolgt in den THW-Ortsverbänden sowie in Lehrgängen an der THW-Bundesschule. Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden teilweise auch von den THW-Geschäftsstellen oder THW-Landesverbänden für mehrere Ortsverbände in Form von Bereichsausbildungen organisiert. Dozenten sind bei diesen Lehrgängen meist speziell qualifizierte ehrenamtliche Ausbilderinnen und Ausbilder des THW.

Führungskräfteausbildung

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, werden THW-Führungskräfte gezielt geschult und auf Einsatzsituationen vorbereitet.

Die Führungskräfte des THW werden an der THW-Bundesschule ausgebildet. Die Führung von Einsatzkräften in Stresssituationen erfordert neben einer hohen fachlichen Kompetenz auch persönliche Stärke und die Fähigkeit, Menschen zu motivieren und einzuschätzen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden THW-Führungskräfte gezielt geschult und auf Einsatzsituationen vorbereitet. Zur Führungskraft können Einsatzkräfte ausgebildet werden, die ihre Fachausbildung abgeschlossen haben.

Ausbildung von Experten für Auslandseinsätze

In speziellen Trainings und Lehrgängen bereiten sich die Helferinnen und Helfer auf mögliche Situationen und Schwierigkeiten bei Einsätzen im Auslands vor.

Seit seiner Gründung war das THW nach Katastrophen und Unglücken weltweit in mehr als 130 Ländern im Einsatz. Die kurzfristigen THW-Auslandseinsätze nach Katastrophen und langfristige THW-Projekte zum Wiederaufbau stellen zusätzliche Anforderungen an die Helferinnen und Helfer. Hierzu zählen beispielsweise die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und internationalen Hilfsorganisationen, Sprachkenntnisse sowie Aspekte des Sicherheits-, Gesundheits- und Notfallmanagements. Zur zweiten Ausbildungsebene im THW gehört deshalb auch die spezielle Auslandsausbildung.

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