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Überflutungen in Afrika: SEE-Lift bringt Einsatz auf den Weg

Mit Unterstützung der SEE-Lift begann am Montagabend mit dem Abflug des SEEWA-Teams der THW-Einsatz in Uganda. Um 23.15 Uhr startete das SEEWA-Team vom Flughafen Frankfurt aus in das Katastrophengebiet. Ausstattung und Gerät wurden zuvor am Flughafen Frankfurt/Hahn für die Verladung fertig gemacht. THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte die SEE-Lift in Hahn und verabschiedete den Einsatzleiter.

Der THW-Einsatz in Afrika ist Bestandteil des vom Auswärtigen Amt geschnürten humanitären Hilfspakets von insgesamt 632.000 Euro. Aufgrund der sich verschlechternden Lage hatte das Auswärtige Amt seine humanitäre Hilfe um 200.000 Euro aufgestockt. Zurzeit befinden sich Erkundungsteams in Uganda und Ghana. Während in Uganda zurzeit das Eintreffen der SEEWA-Einheit vorbereitet wird, werden in Ghana weitere Hilfsoptionen erkundet.

Schnelle Reaktionszeiten sind im Katastrophenfall eine Schlüsselgröße. Innerhalb von sechs Stunden sind sowohl die Einsatzkräfte der SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland) als auch die SEEWA (Schnell-Einsatz-Einheit-Wasserversorgung-Ausland) bereit, in Einsatzgebiete rund um den Globus aufzubrechen. Mit der SEE-Lift (Schnelleinsatz-Einheit Logistikabwicklung im Lufttransportfall) ist im THW-Ortsverband Groß-Gerau eigens eine Einheit zur Unterstützung von Auslandseinsätzen stationiert.

Wann immer Einheiten des THW über den Luftweg ins Ausland aufbrechen, um dort humanitäre Soforthilfe zu leisten, sind die Logistikexperten der SEE-Lift gefordert. Ein „Lift“ – wie diese Einsätze genannt werden – kann dabei sehr unterschiedliche Ausmaße haben: Von einem zweiköpfigen Erkundungsteam, das per Linienflug in die Katastrophenregion aufbricht, bis hin zu 28 Fahrzeugen und mehreren hundert Tonnen Material, die in Globemaster-Transportflugzeuge verfrachtet werden müssen, reichte das Einsatzspektrum der SEE-Lift allein 2005.

Die SEE-Lift ist die ehrenamtliche Bodencrew für die Auslandsaktivitäten des THW und versteht sich als Service-Einheit für die Einsatzkräfte. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird ständig Kontakt zum Rhein-Main Flughafen in Frankfurt gehalten. Mit den zuständigen Sicherheitsbehörden werden Einsatzpläne ausgearbeitet und die Luftverlastung von THW-Personal und Material inklusive der Abwicklung der Zollformalitäten und der Gefahrgutdeklaration geregelt.

  • Die SEELIFT übernimmt die Abwicklung aller Formalitäten und sorgt für die Einsatzteams bis sie im Flugzeug sind.  (Bild anzeigen)

  • THW-Präsident Albrecht Broemme verabschiedete das Einsatzteam am Flughafen Frankfurt/Hahn und überzeugte sich von der Leistungsfähigkeit der SEELIFT. (Bild anzeigen)

  • Vorbereitung auf den Einsatz: Einsatzleiter Stephan Tahn im Gespräch mit einem Vertreter des Logistikunternehmens, das die Ausstattung nach Uganda bringt. (Bild anzeigen)

  • Die Abwicklung aller Formalitäten übernehmen die Logistikexperten der SEELIFT. (Bild anzeigen)

  • Der Referatsleiter Ausland, Klaus Buchmüller, im Gespräch mit den beiden Einsatzkräften, die den Transport der THW-Ausstattung nach Uganda begleiten. (Bild anzeigen)

  • Einsatzleiter Stefan Tahn und Laborant Volker Bendisch bereiten sich auf den Einsatz vor. (Bild anzeigen)

  • Einsatzvorbereitung: Referatsleiter Ausland, Klaus Buchmüller, trifft letzte Absprachen mit dem SEEWA-Einsatzleiter, Stefan Tahn. (Bild anzeigen)

  • Verabschiedung: Referatsleiter Ausland, Klaus Buchmüller, im Gespräch mit den Helfern.  (Bild anzeigen)

  • Ausstattung und Gerät wurden gestern von der SEELIFT in Frankfurt/Hahn verladen. (Bild anzeigen)

  • THW-Präsident Broemme im Gespräch mit dem Referatsleiter Ausland, Klaus Buchmüller. (Bild anzeigen)

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