Syrienkrise: Campbewohner legen selbst Hand an
Logistische Herausforderungen gehören beim Aufbau des Flüchtlingscamps unweit der jordanischen Stadt al Za´atari zur Tagesordnung. Binnen acht Wochen hat das THW Sanitäreinheiten mit 380 Toiletten installieren lassen. Derzeit bauen jordanische Unternehmen unter Anleitung und Aufsicht des THW 160 Kücheneinheiten für das Camp. Jede dieser Einheiten umfasst zwei Küchen. Unterstützt werden sie dabei von syrischen Flüchtlingen.
Im jordanischen Flüchtlingscamp unterstützen Flüchtlinge die Ausbauarbeiten im Camp.
Quelle: THW/Nicolas Hefner.
Ein fremdes Land, eine neue Umgebung und ein ungewohnter Tagesablauf. Mit diesen Aspekten sind die Flüchtlinge in der Zeltstadt konfrontiert. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Mehr als 31.000 Flüchtlinge sind bereits im Camp registriert. Täglich kommen Hunderte neue hinzu. Sie suchen Zuflucht und ein kleines Stück zu Hause. Deshalb setzen die internationalen Hilfsorganisationen – darunter die THW-Einsatzkräfte – seit zwei Monaten alles daran, den Flüchtlingen eine gewisse Ordnung, einen gewissen Alltag zu ermöglichen. Der Ausbau geht weiter.
Die Campbewohner legen seit Anfang September beim Bau von Kücheneinheiten selbst Hand an. „Die Flüchtlinge wollen beteiligt sein, an dem was um sie herum passiert. Sie möchten ein wenig Alltag und dazu gehört auch so etwas Elementares wie der Aufbau von Küchen“, erklärt THW-Koordinator Peter Kussmaul. Bis zur Fertigstellung der Küchen werden die Flüchtlinge mit zwei Mahlzeiten täglich durch das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) versorgt.
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