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THW - Einsatz beim Frühjahrshochwasser

Das diesjährige Frühjahrshochwasser an der Elbe übertraf an einigen Orten die Pegelstände der Jahrhundertflut von 2002. Seit Beginn des Einsatzes am 30. März 2006 leisteten bisher täglich bis zu  800 THW-Einsatzkräfte technische Hilfe. Das ergibt bislang 2406 Helfertage. Das Einsatzspektrum umfasst dabei Pump- und Deichsicherungsarbeiten, Stromversorgung, Beleuchtung und das Befüllen und den Transport von Sandsäcken.

Tauwetter und starke Regenfälle ließen den Pegel der Elbe Ende März stark ansteigen. In Ostdeutschland überflutete der Fluss Teile der Stadt und der Region Dresden und richtete erhebliche Schäden in den Landkreisen Prignitz, Stendal, Schönebeck sowie in Magdeburg und in Rosslau bei Dessau an. In Norddeutschland überstiegen die Pegel bei Hitzacker und im Landkreis Lüchow-Dannenberg sogar den Stand der Jahrhundertflut von 2002.

Derzeit stärken die ehrenamtlichen Helfer des THW an den Einsatzschwerpunkten entlang der Elbe Deiche mit Sandsäcken und leiten Wasser ab. Die Pump-Experten der Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen befreien mit 21 Hochleistungspumpen und Tauchpumpen in den Hochwassergebieten Deiche vom Wasserdruck. Die Hochleistungspumpen, mit einer Leistung von bis zu 15.000 Litern pro Minute, waren unter anderem auch in New Orleans nach dem Hurrikan „Katrina“ im Einsatz.

Besonders schlimm trifft die Flut die deichfreie Stadt Hitzacker, wo das Hochwasser die Altstadt überschwemmte. Im Raum Hitzacker/Laasche, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und der Stadt Bleckede waren in Spitzenzeiten rund 800 THW-Kräfte im Einsatz. Seitdem der örtliche Stromversorger die Energiezufuhr wegen der ansteigenden Wassermassen abstellte, sichern sechs Netzersatzanlagen und zwölf Stromaggregate des THW die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten.

Die THW-Kräfte aus dem Länderverband Bremen/Niedersachsen werden von den Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus fünf weiteren THW-Landes- und Länderverbänden unterstützt. Durch den modularen Aufbau des THW können bei solchen Großschadenslagen schnell die Fachkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen gezogen werden.

  • Am Elbezufluss Jeetzel im Landkreis Lüchow-Dannenberg senken Einsatzkräfte den Wasserpegel mit Hilfe mehrerer Großpumpen. (Bild anzeigen)

  • Spundwände in der Jeetzel verhindern, dass sich das Elbhochwasser in den Nebenarm zurückdrückt. (Bild anzeigen)

  • Das THW sichert die Stromversorgung. (Bild anzeigen)

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle 'THW' für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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