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Mehr zum Thema: Hochwasser

Mit einem Radlader befüllten THW-Kräfte die Sandsackfüllanlage.

Für Fluten bereit

Worauf ist zu achten, wenn Sandsäcke mit einer Menschenkette transportiert werden? Und welche Flutgefahren gibt es eigentlich? Diesen und weiteren Fragen stellten sich am Wochenende mehr als 250 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. In Itzehoe (Schleswig-Holstein) absolvierten sie eine Ausbildung zur Deichverteidigung.
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Damit im Falle eines Hochwassers schnell reagiert werden kann, üben THW-Helferinnen und -Helfer alle drei Jahre mit Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht.

Hunderte Einzelteile, ein Schutz

Mehrere Kilometer lang zieht sich das mobile Schutzsystem, das die Einwohnerinnen und Einwohner der bayrischen Stadt Neuburg vor Hochwasser schützt. Alle drei Jahre baut das THW mit anderen Organisationen den Schutz probeweise auf. Vergangenes Wochenende nahmen mehr als 100 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden an der Übung teil.
Arbeit an der Ultrafiltrationsanlage: Helferinnen und Helfer hatten im Juni 2016 in Simbach am Inn den bisher größten Einsatz zur Trinkwasseraufbereitung in der Geschichte des THW.

Weltwassertag: THW sichert Trinkwasserversorgung

„Nach Katastrophen wie schweren Stürmen, Erdbeben oder Hochwasser ist meistens auch die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt. Das Technische Hilfswerk (THW) trägt dazu bei, dass Betroffene möglichst schnell wieder sauberes Wasser bekommen“, sagt THW-Präsident Albrecht Broemme anlässlich des morgigen Weltwassertages.
Zwei Ehrenamtliche und fünf Hauptamtliche des THW reisten vom 11. bis zum 16. März nach Tunesien, um die ehrenamtlichen Strukturen im tunesischen Bevölkerungsschutz zu vertiefen.

Hochleistungs-Pumpen-Module für Tunesien

Ehrenamtliche Strukturen im tunesischen Bevölkerungsschutz ausbauen – dabei unterstützt das THW seinen tunesischen Partner Office National de la Protection Civile (ONPC) seit 2012. Im März reisten sieben THW-Angehörige nach Tunesien, um dort Hochleistungs-Pumpen-Module (High Capacity Pumping –HCP) aufzubauen.
Die 40 Teilnehmenden lernten verschiedene Lektionen, zum Beispiel, dass zu volle Sandsäcke keinen Schutz vor Wasser bieten.

THW unterstützt Kanada bei Hochwasserschutz

Die Spuren des Wassers sind noch gut an einigen Häusern und Hütten zu sehen. Im vergangenen Jahr suchte ein Jahrhunderthochwasser die kanadischen Provinzen Ontario und Quebec heim. Kurz vor der diesjährigen Hochwassersaison reisten drei THW-Kräfte nach Kanada, um Mitarbeitende aus rund 20 Stadtverwaltungen im Bereich Hochwasserschutz zu trainieren.
Das Auftakttreffen für das EU-Projekt TaFF fand Anfang dieser Woche in Bonn mit Partnern aus Deutschland, Griechenland und Slowenien statt.

Vorbereitung auf Sturzfluten in Europa

Extreme Regenfälle und Sturzfluten treten immer häufiger und in stärkerem Ausmaß auf. Um auf solche Einsatzsituationen besser vorbereitet zu sein, führt das THW mit internationalen Partnern das EU-Projekt „Development of operational strategies and guidance on Tackling consequences of extreme rainfalls and Flash Floods“ (kurz: TaFF) durch.
Nachdem die Brücke sicher ihren Platz eingenommen hatte, setzten THW-Kräfte einen Fahrbahnbelag aus Holzbohlen ein.

Zwölf Meter zur Zivilisation

Weg aus der Wildnis: Eine Behelfsbrücke errichteten rund 20 THW-Kräfte am vergangenen Samstag im baden-württembergischen Dornstetten. Infolge des Hochwassers Anfang Januar hatte der Fluss Glatt eine einspurige Brücke für Fahrzeuge weggerissen und ein Wohnhaus von der Außenwelt abgeschnitten.
THW-Vizepräsident Gerd Friedsam war gemeinsam mit anderen THW-Angehörigen Passagier der städtischen Fähre.

Boot statt Auto

Seit vergangenem Samstag verbinden rund 20 Kräfte aus dem THW-Ortsverband Kleve (Nordrhein-Westfalen) die Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Klever Ortsteil Schenkenschanz mit dem Rest der Stadt. Weil die Zufahrtsstraße zum Ort vom Hochwasser überflutet ist, übernehmen die THW-Kräfte gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtwerke den Fährdienst.
THW-Kräfte des Ortsverbands Donauwörth sind seit Sonntag mit einem Mobilen Hochwasserpegel im Einsatz.

Mehr als tausend THW-Kräfte trotzen Hochwasser

Ob Sandsäcke verbauen, Stege errichten oder Hänge absichern: Am ersten Januarwochenende rückten deutschlandweit mehr als 1.300 THW-Helferinnen und -Helfer zu Hochwassereinsätzen aus.
Mit Sandsäcken und Pumpen kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Wassermassen.

Steigende Pegel in Deutschland: THW seit gestern im Einsatz

Am Mittwoch erst fegte Sturmtief „Burglind“ über weite Teile Deutschlands, nun steigen an Flüssen wie Rhein und Mosel die Pegel. Das THW ist bereits seit gestern mit Pumpen und Sandsäcken im Einsatz. Weitere Informationen folgen in Kürze.
In der Silvesternacht hielten sich Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr in vielen Gemeinden gemeinsam für Einsätze bereit.

Einsatzreicher Jahresauftakt

Ob im Einsatz für eine ruhige Silvesternacht bis hin zu Bränden und Unwettern – zahlreiche THW-Ortsverbände rückten zwischen Weihnachten und Neujahr aus.
Unwetter, Großveranstaltungen, Unfälle, Hilfe im Ausland und Übungen: Im Jahr 2017 gab es viel zu tun für THW-Angehörige.

Das war 2017

Zu Beginn des neuen Jahres werfen wir nochmal einen Blick zurück – mit ausgewählten Highlights und Impressionen des Digitalen Jahresrückblicks 2017.
Die Pumpen von THW und Feuerwehr laufen im Dauerbetrieb.

Rückhalt für Rückhaltebecken

Seit Montagabend laufen Hochleistungspumpen von THW und Feuerwehr in einem Rückhaltebecken in Ratingen. Starke Regenfälle hatten das Becken so weit gefüllt, dass der Damm zu brechen droht. Der Einsatz dauert an.
Bevor es an die Pumparbeiten ging, bauten die Ehrenamtlichen zunächst eine Schlauchstrecke zusammen.

Nasser Jahresabschluss

Zum Ende des Jahres noch einmal gemeinsam üben – das dachten sich mehr als 30 THW-Kräfte aus dem hessischen Ortsverband Bad Orb. Vergangene Woche trainierten sie, ausgerüstet mit sieben Tauchpumpen, einen Hochwassereinsatz.
Grenzüberschreitende Kooperation: Genauso wie das Amphibienfahrzeug die Grenzen zwischen Kraftwagen und Boot überwindet, schweißt das Projekt den deutschen und französischen Bevölkerungsschutz zusammen.

Zu Land! Zu Wasser?

Ist es ein Auto? Ist es ein Boot? Nein – es ist ein Amphibienfahrzeug! Am vergangenen Samstag nahm THW-Präsident Albrecht Broemme in Germersheim (Rheinland-Pfalz) gemeinsam mit Landrat Fritz Brechtel und Paul Francheterre, Präsident der Fédération Nationale Protection Civile Frankreich, ein neues Amphibienfahrzeug für das THW in Dienst.
In weniger als einer Stunde leuchteten die Jugendlichen die Einsatzstelle aus und bauten einen Steg über den Wassergraben.

Heldenhafter Nachwuchs

Wo ist die vermisste Person? Werden wir sie rechtzeitig finden und retten können? Vor diesen Fragen standen am Freitag die Nachwuchskräfte der THW-Jugend Bad Kreuznach und die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach. In einer gemeinsamen Übung trainierten sie die Suche nach Vermissten.
THW-Kräfte befüllten Sandsäcke und versorgten Generatoren, Fahrzeuge und Pumpen mit Treibstoff.

Land unter im Südschwarzwald

Die Flüsse Wiese und Kleine Wiese traten am Sonntag im Wiesental im Südschwarzwald an mehreren Stellen über die Ufer. Mehr als 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der THW-Ortsverbände Breisach, Lörrach, Müllheim, Schopfheim und Rheinfelden übernahmen die Sandsacklogistik und leuchteten die Einsatzstellen aus.
30 THW-Kräfte aus dem ganzen Bundesgebiet nehmen an der finalen IPA Floods-Übung in Kroatien teil.

Zum Abschied pumpen

Die Bewährungsprobe kommt zum Schluss: Diese Woche endet das dreijährige EU-Projekt zur Überschwemmungsbekämpfung im Rahmen des „Instrument for Pre-Accession Assistance“ (IPA). In Kroatien üben 520 Einsatzkräfte gemeinsam die Bekämpfung von großflächigen Überschwemmungen. In Deutschland bereiten sich ebenfalls THW-Kräfte auf Pumpeinsätze vor. Am Wochenende trainierten zwei Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus Baden-Württemberg.
In Dessau trainierten sechs Fachgruppen Wassergefahren verschiedene Fahrmanöver und das Arbeiten auf dem Wasser.

Zu Land, zu Wasser und im Tunnel

Ehrenamtliche des THW beteiligten sich in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Katastrophenschutzübungen. Darunter waren teilweise Szenarien mit mehreren Einsatzstellen gleichzeitig, bei denen das THW mit anderen Organisationen trainierte. So zum Beispiel Ende vergangener Woche in Duisburg.
Das THW beobachtet die Lage.

Hurrikan und Erdbeben: THW beobachtet die Lage

Der Hurrikan Irma hat in Haiti und auf mehreren karibischen Inseln starke Schäden hinterlassen. Nun zieht Irma über Florida hinweg. Außerdem haben mehrere Erdbeben Mexiko und Guatemala erschüttert. Ein internationales Hilfeersuchen der betroffenen Staaten gibt es bisher nicht. Das THW behält die Entwicklungen im Blick und ist in Bereitschaft.
Länger als ein Jahr stand die Behelfsbrücke in Wachtberg-Pech. Am Wochenende demontierten THW-Kräfte die 20 Tonnen schwere Konstruktion.

357 Einzelteile auf Heimreise

Sie ist 18 Meter lang und 20 Tonnen schwer: Mehr als 40 THW-Helferinnen und -Helfer demontierten vergangenes Wochenende eine Behelfsbrücke im nordrhein-westfälischen Wachtberg-Pech. Dort wird nun eine neue Brücke errichtet.
Mit Sandsäcken kämpften die Einsatzkräfte gegen die Wassermassen.

Vor 15 Jahren: Die Elbeflut 2002

Aufgereihte Sandsäcke und dröhnende Hochleistungspumpen in sieben Bundesländern: Die Bilder der aktuellen Hochwasser-Einsätze des THW sind noch frisch. Während die Helferinnen und Helfer an manchen Orten noch immer gegen die Wassermassen kämpfen, jährt sich zum 15. Mal die Elbeflut von 2002. Damals waren etwa 24.000 THW-Kräfte sechs Wochen lang ununterbrochen im Einsatz. Sie pumpten Wasser ab, evakuierten Menschen, stützen Gebäude ab und verbauten Millionen von Sandsäcken. Es war der bis dato größte Einsatz in der Geschichte des THW.
Weite Teile Deutschlands waren von Starkregenfällen betroffen, in Niedersachsen hatten die THW-Kräfte allerdings besonders viel zu tun. Inzwischen gehen die Überschwemmungen vielerorts zurück.

Dauerregen: Die Pumpen laufen weiter

Der Dauerregen in sechs Bundesländern hat nachgelassen, die Einsätze für das THW dauern in einigen Regionen jedoch an. Viele Flächen sind noch überschwemmt, einige Flusspegel drohen nach wie vor anzusteigen. Derzeit kämpfen weiterhin mehr als 150 Einsatzkräfte gegen die Überschwemmungen. Zum Pumpen und Sandsackverbau kommen weitere Einsatzschwerpunkte für die Ehrenamtlichen des THW hinzu.
Mit den Hochleistungspumpen bei der Arbeit.

Dauerregen: THW weiter im Einsatz

Immer noch halten Starkregenfälle und Überschwemmungen die Republik und vor allem die Einsatzkräfte in Atem. Sie arbeiten einen Auftrag nach dem anderen ab, allein seit gestern rückten mehr als 500 THW-Kräfte zum Helfen aus. Ihre Arbeit und weniger Regen haben zur Folge, dass sich die Lage langsam entspannt.
Die Masse macht's: Mit langen Barrieren aus Sandsäcken kanalisierten THW-Kräfte die Wassermassen.

Pumpen im Akkord: Starkregenfälle fordern THW-Kräfte

Bonn. Pumpen, Pumpen, Pumpen – seit Montag kämpfen mehr als 300 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) gegen anhaltende Überschwemmungen. Heftige Starkregenfälle haben vor allem im niedersächsischen Harz sowie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt Gebäude und Straßenzüge überflutet. Die Pegel und die Helferzahlen steigen weiter.
Führungskräfte aus neun verschiedenen Ländern trafen sich in Sinzig, um anhand eines Katastrophenszenarios im fiktiven Staat „Tukastan“ Einsatzleitung und internationale Zusammenarbeit im Ausland zu üben.

Europäische Führungskräfte proben Katastrophenfall

Rund 20 Führungskräfte aus neun Ländern trafen am Samstag in Sinzig auf ein forderndes Szenario bei einer europäischen Katastrophenschutzübung: Der fiktive Staat „Tukastan“ bat nach einem Erdbeben der Stärke 7,6 und Überschwemmungen um internationale Hilfe.
THW-Kräfte übten, Ladung lufttüchtig an einem Helikopter zu befestigen.

THW in den Lüften

Flughelferausbildung für über 40 THW-Kräfte bei der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim: Verschiedene Großschadenslagen in den vergangenen Jahren hatten gezeigt, dass der Einsatz in der Luft notwendig ist, um Rettungsmittel und Personal in entlegene oder abgeschnittene Gebiete zu bringen. Ehrenamtliche aus zehn THW-Ortsverbänden machten sich daher im vergangenen Monat an zwei Tagen mit Helikoptern vertraut. Der Höhepunkt der Ausbildung kam, als die Piloten die Beteiligten mit der Rettungswinde hochzogen.
Die Einsatzkräfte übten an der elektrischen Pumpe.

Katastrophenschützer gegen die Fluten

Hochwasser bedroht Leben, zerstört Eigentum und wirkt sich negativ auf die Wirtschaft eines Landes aus. Damit die westlichen Balkanländer und die Türkei gut auf Hochwasserlagen vorbereitet sind, hat das THW zusammen mit Spezialisten des schwedischen und italienischen Zivilschutzes 140 Einsatzkräfte aus den betroffenen Ländern im Bereich Hochleistungspumpen und Barrierebau ausgebildet.
Vom Ortsverband Radebeul zur Stadtentwässerung und weiter zum Pumpwerk: Die Helferinnen und Helfer absolvierten eine abwechslungsreiche Ausbildung.

Morgens gelernt, abends angewendet

Abwasserentsorgung, Kanalsysteme und wie sich Hochwasser auf die Kanalisation auswirkt: Vergangenen Samstag bildeten sich mehr als 20 Mitglieder des High Capacity Pumping-Moduls (HCP) aus dem Landesverband Sachsen, Thüringen im Bereich Wasserschaden/Pumpen weiter.
Als Reserve brachten die THW-Kräfte neben der Hannibal noch eine elektrische Tauchpumpe zum Einsatzort.

Mit Pumpen gegen Überschwemmungen

Durch die starken Regenfälle drohten am Donnerstag in Hohegeiß im Harz mehrere Teiche überzulaufen. Außerdem gefährdeten die Wassermassen eine Kläranlage und den Technikraum eines Freibades. Knapp 20 THW-Kräfte der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen der Ortsverbände Göttingen und Clausthal-Zellerfeld bannten die Gefahr.

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