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THW-Bergungstaucher nach Gefahrgutunfall im Einsatz

Ein Gefahrgutunfall führte am Freitag Nachmittag in Nordrhein-Westfalen zu einem Einsatz von THW-Bergungstauchern und anderen THW-Kräften. Das Zuggespann eines Gefahrguttransporters durchbrach auf der A 59 am Autobahn-Dreieck Sankt Augustin-West eine Betonwand und stürzte in einen dahinter liegenden, zwei Meter tiefen Wasserbecken.

Die mit rund 20.000 Litern Natronlauge gefüllten Behälter wurden nicht beschädigt, der Tank des LKW verlor allerdings mehrere hundert Liter Diesel. Um die Bergung des Sattelschleppers abzusichern, leuchteten THW-Kräfte aus Siegburg die Unfallstelle aus.

THW-Bergungstaucher aus Aachen brachten an dem Havaristen Schwerlastgurte an, mit denen der Tankanhänger mittels Lastkran geborgen werden konnte. Durch den Einsatz der Taucher wurde die Dauer der Verkehrsbehinderung erheblich verkürzt: Ohne den knapp vierstündigen Taucher-Einsatz hätte man 1,2 Millionen Liter Wasser abpumpen und mit Kraftwagen abtransportieren müssen, bevor eine Bergung möglich gewesen wäre.

  • THW-Bergungstaucher aus Aachen brachten nachts unter widrigen Sichtbedingungen am havarierten Anhänger Schwerlastgurte an. (Bild anzeigen)

  • Ein Autokran mit einer Zugkraft von 27 Tonnen hievte den Sattelauflieger aus dem Regenauffangbecken. (Bild anzeigen)

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