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Mit dem Trennschleifer kämpften sich die Ehrenamtlichen durch die Trümmerteile.

THW macht Weg zum Hauptbahnhof frei

235 THW-Kräfte aus 19 Ortsverbänden waren das gesamte Wochenende im Einsatz, nachdem eine Sturmböe am vergangenen Freitag das Dach einer Lagerhalle auf die Gleise des Kasseler Hauptbahnhofes geschleudert hatte. Sie räumten unter anderem die Gleise frei, sicherten Eigentum und die restliche Dachfläche ab.
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Nach dem Erdbeben in Indien vor 15 Jahren retteten die SEEBA-Experten des THW zwei Menschen aus den Trümmern.

Vor 15 Jahren: Einsatzende nach Erdbeben in Indien

Am 26. Januar 2001 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,9 Indien und Pakistan. 30 THW-Kräfte der THW-Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) brachen unmittelbar nach der Katastrophe mit sechs Rettungshunden in das indische Gujarat auf und konnten zwei Menschen aus den Trümmern retten. Danach versorgte das THW im Auftrag der GIZ die lokale Bevölkerung noch bis Juli 2001 mit Trinkwasser.
Schlamm, Trümmer, zerstörte Häuser - die Überschwemmungen infolge der Sturzfluten hinterließen im gesamten Bundesgebiet große Schäden.

Bilanz eines Dauereinsatzes: Starkregenfälle im Juni 2016

Zum Sommerbeginn bekämpften gut 7.700 THW-Kräfte insbesondere während des gesamten Junis die Auswirkungen lokaler Starkregenfälle in ganz Deutschland. Sie pumpten Keller aus, räumten zerstörte Gebäude sowie verschlammte Straßen und retteten Menschen, die vom Wasser eingeschlossen waren. Mithilfe von Ölseparationsanlagen reinigten die Helferinnen und Helfer 750.000 Liter verschmutztes Wasser. Außerdem bereiteten sie insgesamt mehr als fünfeinhalb Millionen Liter Trinkwasser auf und errichteten in Bayern und Nordrhein-Westfalen sieben provisorische Brücken.
Kommunikation ist alles - THW-Kräfte besprechen sich beim Übungstag in Nabburg.

Praxis und Theorie

Ob sägen, orten oder retten – den vielfältigen Einsatzoptionen des THW widmeten sich am Samstag mehr als 150 THW-Helferinnen und -Helfer im bayerischen Nabburg. Am gemeinsamen Übungstag aller elf Ortsverbände der Geschäftsstelle Schwandorf waren sowohl theoretische als auch praktische Fähigkeiten gefordert.
In Kaub nahe der Loreley setzten THW-Kräfte drei Großpumpen mit einer Gesamtleistung von 27.000 Litern pro Minute ein.

Erneuter Starkregen

Sandsäcke verbauen, Fachberatung leisten, ausleuchten und pumpen – die Unwetter am vergangenen Wochenende erforderten wieder eine breite Einsatzpalette des THW. Knapp 1000 THW-Kräfte halfen bundesweit. Besonders gefordert waren die Ehrenamtlichen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen.
Durch den Durchbruch schieben THW-Kräfte ein Gestell, das sich aus einem Einsatz-Gerüstsystem gefertigt haben, in das eingestürzte Geschäft.

Einsturz eines Textilgeschäfts

Mehr als 30 THW-Kräfte beteiligten sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im bayerischen Schrobenhausen an der Suche nach einer Person, die in einem eingestürzten Bekleidungsgeschäft vermutet wurde. Erst weit nach Mitternacht gab es Entwarnung.
Unter den Ehrenamtlichen des THW waren auch zwei Baufachberater. Sie standen den Einsatzkräften und der Einsatzleitung in allen bautechnischen Fragen zur Verfügung.

Brückeneinsturz in Schraudenbach

Am Mittwochabend ist ein Brückenteil an der A7 bei Schraudenbach in Unterfranken eingestürzt. Mehr als 50 Kräfte des THW waren daraufhin am Unglücksort im Einsatz. Helferinnen und Helfer aus drei umliegenden Ortsverbänden leuchteten die Einsatzstelle aus, halfen bei der technischen Ortung und überwachten die Einsatzstelle mithilfe des Einsatzstellen-Sicherungssystems (ESS).
Im bayerischen Simbach am Inn setzt das THW schweres Gerät ein, um Äste, Schutt und Geröll zu beseitigen.

Bislang mehr als 4.000 THW-Kräfte nach Unwettern im Einsatz

Bislang mehr als 4.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) waren seit Ende Mai vor allem im Süden und im Westen Deutschlands im Einsatz, um die Folgen der schweren Unwetter mit Überschwemmungen zu beseitigen. Gefragt sind dabei Fähigkeiten aus dem gesamten Einsatzrepertoire des THW.
Gebäude oder Mauern sichert das THW flexibel und schnell mit dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS). An diesem können Personen in einem Schleifkorb herabgelassen werden.

THW auf Bevölkerungsschutzmesse eRIC

Fünf THW-Ortsverbände aus dem Geschäftsführerbereich Wesel präsentierten sich am vergangenen Wochenende auf der niederländischen Bevölkerungsschutzmesse eRIC. Auf dem ehemaligen Militärflughafen Twente stellten die THW-Kräfte Einsatzoptionen des THW und einen Teil ihres „Technikbaukastens“ vor.
Ehrenamtliche des THW verladen das verunglückte Flugzeug auf einen LKW des THW.

Missglückte Landung

Auf dem Flugplatz von Neuhardenberg (Brandenburg) verunglückte am Samstag ein Kleinflugzeug bei der Landung. Ehrenamtliche Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Seelow bargen die Maschine und sorgten so dafür, dass die Start- und Landebahn wieder befahrbar war.
Die Einsatzkräfte mussten zahlreiche Verletzte aus den Trümmern bergen.

Explosion in einer Munitionsfabrik

Verwüstete Straßenzüge, zerstörte Gebäude, verletzte Personen – diesem Übungsszenario standen am vergangenen Wochenende mehr als 60 Ehrenamtliche des THW und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im dänischen Tinglev gegenüber. Eine heftige Explosion in der ortsansässigen Munitionsfabrik war die vermeintliche Ursache für die Katastrophe im Rahmen der Übung DanGer Response 2016.
Schon an der fiktiven Grenze mussten sich die THW-Helfer den ersten Herausforderungen stellen.

Tornado in Tukastan

Am vergangenen Wochenende stellten sich in Sonthofen/Oberallgäu rund 250 Einsatzkräfte des THW, des Arbeitersamariter-Bunds Österreich (ASBÖ), des Weißen Kreuzes Südtirol und der italienischen Associazione Nazionale Pubbliche Assistenze (ANPAS) den Herausforderungen eines Tornado-Szenarios. Dies war die Ausgangslage im fiktiven Land Tukastan bei der diesjährigen internationalen Katastrophenschutzübung Alpine 2016.
Mit Muskelkraft verladen die Helferinnen und Helfer des THW Säcke aus einem umgekippten LKW-Anhänger auf Paletten.

Schwerer LKW-Unfall bei Nürnberg

Zu einem Unfall mit drei LKW wurde am Dienstagabend der THW-Ortsverband Roth gerufen. Kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd auf der A6 waren die Fahrzeuge an einem Stauende ineinander gekracht. Das THW leuchtete die Einsatzstelle aus und unterstützte die Bergungsarbeiten.
Ein THW-Helfer auf dem Weg zur Fähre.

Gesunkene Fähre

25 Einsatzkräfte der bayerischen THW-Ortsverbände Bogen und Straubing bargen und sicherten gestern gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr eine gesunkene Fähre. Die Donaufähre ist aus noch ungeklärter Ursache in der Donau zwischen Mariaposching und Stephansposching gesunken.
Im unterfränkischen Eltmann stand eine Hochwasserübung auf dem Programm.

Übungen in Süddeutschland

Die notwendige Sicherheit im Einsatz ist nur möglich, wenn THW-Kräfte die verschiedenen Einsatzsituationen immer wieder durchspielen und unter realistischen Bedingungen trainieren. In Baden-Württemberg und Bayern übten am Wochenende mehrere THW-Ortsverbände das Retten von Personen und einen Hochwassereinsatz. Auch eine nicht angekündigte Alarmübung mit Atemschutz und schwerem Bergungsgerät stand auf dem Plan.
Die THW-Kräfte unterstützten die Bergung von mehr als 20 Tonnen schweren Getrieben.

Unfallserie auf der A5

Ein schwerverletzter Lastwagenfahrer, zwei Leichtverletzte, mehrere hunderttausend Euro Sachschaden und eine Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Karlsruhe-Nord und Bruchsal auf der A 5 – dies ist die Bilanz dreier Unfälle am Donnerstag. Nach dem ersten der drei Unfälle unterstützten rund 30 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Karlsruhe die Bergung von Fahrzeugteilen und entfernten Leitplanken.
Mit einem Radlader räumt das THW Salatölflaschen von der Fahrbahn.

Autobahn wird zur Rutschfläche

Mit rund 23 Tonnen Salatölflaschen und einer schmierigen Fahrbahn bekamen es etwa 40 THW-Kräfte am Dienstag auf der A3 bei Höchstadt (Bayern) zu tun. In der Nacht waren dort drei LKW kollidiert.
THW-Kräfte unterstützten die Feuerwehr bei der Löschung eines Großbrandes in einer Geflügelschlachterei.

Feuriges Osterwochenende

Mehr als 40 THW-Kräfte aus drei Ortsverbänden unterstützten die Feuerwehrleute bei den schwierigen Löscharbeiten eines Großbrands bei Wiesenhof. Sie leuchteten die Einsatzstelle aus, nachdem in der Geflügelschlachterei im niedersächsischen Lohne am Ostermontag ein Feuer ausbrach.
Die THW-Einsatzkräfte hoben einen Waggon gleichmäßig mit Hebekissen auf beiden Seiten an.

Schweres Zugunglück jährt sich zum fünften Mal

Beleuchtung, Bewegen von Lasten, Transport: Rund 50 THW-Kräfte unterstützten die Rettungs- und Bergungsarbeiten vor fünf Jahren in Hordorf bei Oschersleben (Sachsen-Anhalt). Dort stießen am späten Abend des 29.01.2011 ein Regionalzug und ein Güterzug ungebremst zusammen. Bei dem Unglück kamen zehn Menschen ums Leben, mehr als 20 wurden teilweise schwer verletzt.
Auf der Autobahnraststätte Kraichgau Süd (Baden-Württemberg) entladen Helferinnen und Helfer des THW einen ausgebrannten LKW.

Brandheißes Wochenende für das THW

Fünf Brände hielten in den vergangenen Tagen Einsatzkräfte des THW quer durch die Republik auf Trab. Helferinnen und Helfer aus sechs THW-Ortsverbänden waren mit Radladern, Kippern und Scheinwerfern im Einsatz.
Einsatzkräfte des THW, der Feuerwehr und des BRK übten gemeinsam in Baiersdorf.

Übung: Explosion im Kindergarten

Gemeinsam übten der THW-Ortverband Baiersdorf (Bayern), die Feuerwehr Wellerstadt sowie die Bereitschaft Baiersdorf des Bayrischen Roten Kreuzes am vergangenen Wochenende die Rettung und Bergung von hilflosen, verletzten und leblosen Personen nach einer Explosion in einem Kindergarten.
Mit einem Bagger unterstützten die THW-Kräfte den Abtransport der verendeten Wale.

Gestrandete Pottwale: Tonnenschwere Aufgabe

Zwei Pottwale strandeten in der vergangenen Woche auf der ostfriesischen Insel Wangerooge. Mehr als 30 Helferinnen und Helfer des THW unterstützten die Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV) von Freitag bis Mittwoch beim Abtransport der rund 13 Meter langen toten Tiere.
Ein THW-Helfer entfernt verformte Metallteile, damit der Waggon aufgegleist werden kann.

THW bringt Güterzug zurück auf die Gleise

Ein Güterzug entgleiste am Mittwoch vergangener Woche auf dem Grenzbahnhof nahe der Oderbrücke bei Frankfurt (Oder). Einsatzkräfte des THW unterstützten die Bergungsarbeiten und gleisten mehrere Waggons wieder auf.
Der THW-Ladekran hebt den PKW auf die Brücke.

THW fischt Auto aus Fluss

Bei dichtem Nebel stürzte im nordfriesischen Süderhöft am Sonntag ein Auto in den Fluss Treene und versank. Der Fahrer rettete sich durch das Schiebedach des Fahrzeugs. Einsatzkräfte des THW bargen das Fahrzeug in einem mehrstündigen Einsatz aus dem sechs Meter tiefen Wasser.
Die THW-Kräfte unterstützen auf Anforderung der Einsatzleitung mit moderner Technik die Suche nach Verschütteten.

Vor 10 Jahren: THW in Bad Reichenhall

Vier Tage lang unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Rettungs- und Bergungsarbeiten in der eingestürzten Eissporthalle in Bad Reichenhall. Bei dem Unglück am 2. Januar 2006 kamen 15 Menschen ums Leben; viele weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Insgesamt waren rund 300 THW-Einsatzkräfte gemeinsam mit der Feuerwehr, der Polizei, der Bundeswehr und Hilfsorganisationen im Einsatz.
Nachdem die "Greif" wieder an der Wasseroberfläche war, pumpten THW-Kräfte das eingelaufene Wasser ab.

„Greif“ taucht wieder auf

Bereits vor rund zwei Wochen sank im Lübecker Museumshafen der historische Kutter „Greif“ in der Trave auf Grund. Am gestrigen Montag hieß für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des THW Sichern und Heben: Sie richteten das Schiff wieder auf und pumpten das eingelaufene Wasser ab, damit es geborgen und zur Reparatur transportiert werden konnte.
Blockbergung des verpackten Stoßzahnes.

300.000 Jahre alter Elefantenstoßzahn geborgen

Das Sensationsfundstück stellte das THW im niedersächsischen Schöningen Ende Oktober vor eine Herausforderung: Wie können die THW-Kräfte den 1500 Kilogramm schweren und zwei Meter langen Stoßzahn des Elefanten am besten bergen und transportieren? Ein einberufenes Ausgrabungsteam des Ortsverbandes fertigte dazu einen speziellen Transportkasten an, bewegte den Fund mit Greifzügen und transportierte ihn zum paläon - Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere.
Im Gepäck hatten die THW-Kräfte Rettungshunde, technisches Ortungsgerät und das ESS.

Mit Hubschraubern und Booten ins Erdbebengebiet

Ein Erdbeben im schweizerischen Wangen an der Aare, viele Vermisste und Verschüttete sowie ein für Hilfskräfte nicht passierbares Einsatzgebiet: Dieses Szenario übten Ende September rund 400 Einsatzkräfte des Katastrophenhilfe-Bataillons 2 der Schweiz mit Unterstützung der Schweizer Luftwaffe und des THW. An der Erdbebenübung beteiligten sich rund 20 THW-Kräfte mit Baufachberatern und Rettungshunden.
Zwei THW-Einsatzkräfte blicken in das zerstörte pakistanisch-indische Grenzgebiet.

THW-Soforthilfe: Zehn Jahre nach dem Erdbeben in Kaschmir

Am 8. Oktober 2005 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,6 auf der Richterskala die Region Kaschmir im pakistanisch-indischen Grenzgebiet. Mehr als 73.000 Menschen verloren ihr Leben, mehr als 2,5 Millionen wurden obdachlos. Das Technische Hilfswerk (THW) leistete nach der Erdbebenkatastrophe im nördlichen Pakistan im Auftrag des Bundesinnenministeriums und auf Ersuchen des Auswärtigen Amtes Soforthilfe mit der Bergung von verschütteten Menschen und der Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung.
Die akustischen Ortungsgeräte des THW wandeln Schwingungen in akustische Signale um, die auf Kopfhörer übertragen werden. Davon überzeugen sich hier zwei Besucherinnen.

THW beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Die Machtzentralen Deutschlands einmal hautnah erleben – das ermöglichte der Tag der offenen Tür der Bundesregierung am vergangenen Wochenende. Bundeskanzleramt und Bundesministerien hießen dabei rund 156.000 Gäste willkommen. Das THW präsentierte sich im Auswärtigen Amt (AA), im Bundesinnenministerium (BMI) und im Bundeministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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