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Auf-, Um- und Abbau von Flüchtlingsunterkünften

Vielerorts sind die Helferinnen und Helfer des THW weiterhin in zahlreiche Einsätze für die Flüchtlingshilfe in Deutschland eingebunden. So errichteten THW-Kräfte in Freising in der vergangenen Woche eine Flüchtlingsunterkunft in einem Baumarkt. In Bad Kreuznach bauten die Ehrenamtlichen ihr Material ab und beendeten damit den Einsatz. Bundesweit war das THW seit Anfang 2014 bis heute mit rund 16.000 Einsatzkräften in der Flüchtlingshilfe aktiv.

Kreissägen heulen, Akkuschrauber surren, Kommandos schallen durch die Hallen eines ehemaligen Baumarkts im bayerischen Freising. Dort arbeiteten in der vergangenen Woche rund 20 Ehrenamtliche des THW zusammen mit der THW-Jugend an der Fertigstellung von so genannten Wohnkabinen für Flüchtlinge. Die Experten des THW entwickelten zuvor für und in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Freising ein Konzept für die Unterbringung von Flüchtlingen. Die von den THW-Kräften konstruierten Wohnkabinen im Format fünf mal fünf Meter, die mit maximal acht Flüchtlingen in Stockbetten belegt werden können, bieten den Flüchtlingen ein Mindestmaß an Rückzugsmöglichkeit und Privatsphäre. Insgesamt konnten die THW-Kräfte dort bereits mehr als 40 solcher Schlafräume aufstellen.

Weiter nord-westlich im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach beendete das THW nach fast sechs Monaten seinen Einsatz in der Flüchtlingshilfe. Im Oktober letzten Jahres funktionierte das THW in einer Gemeinschaftsaktion mit dem DRK und der Bundeswehr eine 1.100 Quadratmeter große Lagerhalle in eine Notunterkunft für Flüchtlinge um. Die Helferinnen und Helfer des THW setzten dort zusätzliche Türen ein, um ausreichend Fluchtwege zu gewährleisten. Sie setzten Fenster für die Belüftung wieder instand und verlegten rund 100 Meter Wasser- und Abwasserleitungen für einen Waschplatz. Derzeit wird die Notunterkunft umgebaut, damit dort perspektivisch mehr Flüchtlinge eine vorübergehende Bleibe finden können. Daher baute das THW sein Material nun zurück und kann auf fast 500 geleistete Stunden und über 200 Fahrzeugkilometer zurückblicken.

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