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Unwetterlage: THW weitet Einsätze aus

Vor allem in Bayern und Nordrhein-Westfalen richteten die Unwetter der vergangenen Wochen großen Schaden an. Auch wenn die Stärke der Regenfälle allmählich nachlässt, steigt die Anzahl der von Hochwasser betroffenen Ortschaften immer weiter an. Das THW musste daher wieder vermehrt in Hessen und Baden-Württemberg akute Überschwemmungen bekämpfen.

In Hessen führte der anhaltende Niederschlag zu starkem Hochwasser. Als erste Sofortmaßnahme gegen die Überflutungen setzten die THW-Helferinnen und -Helfer ihre leistungsfähigen Pumpen ein – immerhin flutete Starkregen am Mittwoch in Offenbach am Main mehr als 200 Keller. Rund 30 Ehrenamtliche des THW-Ortsverbands Offenbach legten diese im Laufe der Nacht wieder trocken. Entlang des Mains breitete sich das Hochwasser auch im benachbarten Frankfurt aus. Der Ortsverband Frankfurt entsendete deshalb 35 Ehrenamtliche zu rund 40 Einsatzstellen. Dabei waren die Einsatzorte ebenso zahlreich wie unterschiedlich: Von der Tiefgarage bis zur Dachterrasse pumpten die THW-Kräfte in allen Geschossen, um die Fluten zu beseitigen.

Mehr als 250 Kilometer weiter südlich entwässerten THW-Kräfte in Waldkirch, Baden-Württemberg, einen abgerutschten Hang. Der schlammige Zustand des aufgeweichten Bodens ließ zuvor keine Sicherung der Böschung zu. Nachdem die 30 Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Emmendigen, Mühlheim und Offenburg ausreichend Wasser aus dem Erdreich abgelassen hatten, konnten sie den Hang endgültig stabilisieren. In Leonberg waren dagegen in erster Linie Präventivmaßnahmen gefragt: Etwa 20 Ehrenamtliche verbauten am Dienstag Sandsäcke, um vollgelaufene Keller schon im Ansatz zu vermeiden. Starkregen hatte hier ebenfalls zu weitreichenden Überschwemmungen geführt. Darüber hinaus leisteten die THW-Helferinnen und -Helfer Starthilfe für Lastkraftwagen, die in den Fluten liegengeblieben waren.

Unterdessen laufen die Einsätze in Bayern weiter. Insgesamt haben die Einsatzkräfte des THW im bayerischen Simbach 5,6 Millionen Liter verschmutztes Wasser mit Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWAA) zum Gebrauch aufbereitet – bundesweit ein neuer Rekord. Mittlerweile ist allerdings das Rohrleitungsnetz zur Wasserversorgung wiederhergestellt und freigegeben, sodass die TWAA zurückgebaut wurden. Damit verschiebt sich der Einsatzschwerpunkt des THW: Der Bau von zwei weiteren Brücken ist in Vorbereitung.

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