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Umwelteinsatz – THW belüftet Fluss

Die Auswirkungen der starken Regenfälle der vergangenen Wochen sind noch immer zu spüren: Der Sauerstoffgehalt des Weserzuflusses Bastau ist als Folge der Überflutung umliegender Felder bedrohlich gesunken. Am Samstag versuchten rund 100 Einsatzkräfte aus sechs Ortsverbänden den Fluss zwischen der Gemeinde Hille und dem Mindener Stadtgebiet zu belüften.

Verfärbtes Wasser, verendete Fische und eine starke Geruchsbildung waren die deutlich erkennbaren Symptome des gesunkenen Sauerstoffgehalts der Bastau. Der Sauerstoffverlust war durch den Dünger, der von den Feldern in den Fluss gespühlt wurde, verursacht worden. Um das Fließgewässer zu belüften, installierten die Einsatzkräfte des THW entlang des nahezu gesamten Flussbettes mehrere Pumpen.

Die Fachgruppe Wasserschaden/ Pumpen aus den Ortsverbänden Detmold und Gütersloh setzten die Havarie- und Drehkolbenpumpen DIA und BÖRGER ein. Außerdem betrieben Helferinnen und -Helfer der Ortsverbände Lemgo, Minden und Vlotho zahlreiche Tauch- und Schmutzwasserkreiselpumpen. Das damit verwirbelte Wasser wurde umgehend in den Fluss zurückgeführt. THW-Kräfte des Ortsverbandes Lübbecke unterstützten den Zugtrupp des Ortsverbandes Minden, der den Einsatz koordinierte. Auch die Gütersloher Fachgruppe Logistik war am Einsatz beteiligt, indem sie unter anderem Kraftstoffe bereitstellte.

Die Bemühungen der Ehrenamtlichen waren jedoch nicht erfolgreich, weil der Sauerstoffgehalt nicht dauerhaft erhöht werden konnte. Nach mehr als 48 Stunden durchgängiger Belüftung des Gewässers wurde der Einsatz abgebrochen. Der Kreis Minden-Lübbecke hat den Umweltalarm ausgelöst und berät aktuell, wie das Gewässer gerettet werden kann.

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