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Zwischen Trümmern und Löschschaum

Knapp 30 THW-Kräfte des Ortverbandes Nürnberg unterstützten vergangenen Donnerstag die Löscharbeiten an einer Lagerhalle im Norden Nürnbergs. Der Großbrand forderte die Kompetenzen von vier THW-Fachgruppen.

Ein teilweise eingestürztes Hallendach und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach behinderten die Löscharbeiten der örtlichen Feuerwehr, so dass das schwere Gerät des THW nötig war: Die THW-Kräfte der Fachgruppen Räumen, Beleuchtung und Wassergefahren rückten mit einem Kranwagen aus und zogen die eingestürzten Deckenelemente aus Blech aus der Halle, um darunterliegende Glutnester freizulegen. Die Helferinnen und Helfer von zwei THW-Bergungsgruppen unterstützten die Arbeiten, indem sie – mit Atemschutz ausgestattet – die Trümmer der Deckenelemente mithilfe von Hacken und Schaufeln zerkleinerten und so zusätzliche Glutnester freilegten.

Im rückwärtigen Bereich der Halle war das Dach noch weitestgehend intakt, jedoch perlten das Löschwasser und die Schaummittel der Feuerwehren an den dort montierten Photovoltaikelementen ab. Mit einem Polygreifer und später mit einem Zweischalengreifer entfernten die THW-Kräfte die Elemente und ermöglichten damit das Ablöschen der Decke.
Die Fachgruppe Beleuchtung leuchtete die Einsatzstelle aus.

In der Halle waren unter anderem Maschinen, Fahrzeuge und Düngemittel gelagert. Der Brand hatte sich schnell ausgebreitet und für eine starke Rauchentwicklung gesorgt, die nahezu in der ganzen Stadt sichtbar war. Die Leitstelle löste zur Warnung der Bevölkerung das Katastrophenwarnsystem Katwarn aus. Außerdem verbreiteten zahlreiche Medien die Aufforderung, die Fenster geschlossen zu halten. Messungen der Feuerwehr ergaben jedoch, dass gesundheitsgefährdende Grenzwerte nicht überschritten wurden.

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