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Während der zweiwöchigen Veranstaltung bearbeiteten die Jordanier Gestein mit technischem Gerät, wie unter anderem einem Trennschleifer.

Auf das „Wie“ kommt es an

Auf welche Weise vermittle ich technische Inhalte verständlich, interessant und fachgerecht? Das war die zentrale Frage des zweiwöchigen „Train the Trainers“-Kurses auf dem THW-Übungsgelände in Wesel. Dort lernten bis Freitag 14 Ausbilder der jordanischen Zivilschutzbehörde General Directorate of Jordan Civil Defense (JCD) unter Anleitung von THW-Kräften, wie sie ehrenamtliche Einsatzkräfte in ihrer Heimat ausbilden.
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THW-Präsident Albrecht Broemme (links) begrüßte Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (Mitte) und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (rechts) im THW-Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf und Berlin Tempelhof-Schöneberg.

Menschenleben retten, Retter schützen

Am Mittwoch, dem 05. Juli 2017, überzeugten sich Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Bundesinnenminister Thomas de Maizière sowie THW-Präsident Albrecht Broemme auf dem weitläufigen Gelände der THW-Ortsverbände Berlin Steglitz-Zehlendorf und Berlin Tempelhof-Schöneberg von den Aktivitäten des THW im Bereich der Sicherheitsforschung. Hierbei stand das Projekt Radar-Warn- und Informationssystem (RAWIS) im Fokus.
Das schweizer Taschenmesser unter den Einsatzfahrzeugen: Der THW-Unimog überquert Überflutungsgebiete, unwegsames Gelände und dient unter anderem als Zugfahrzeug.

Kräftige Fahrschüler, fahrende Kraftpakete

Steinige Abhänge, steile Böschungen, störende Schlaglöcher – mehr als 30 Kraftfahrer bahnten sich beim Ausbildungswochenende der THW-Geschäftsführerbereiche Homberg und Gelnhausen ihren Weg durch unwegsames Gelände. Dabei lernten sie, worauf es bei Kolonnenfahrten ankommt.
Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière tauschte sich auf dem Workshop unter anderem mit Kräften des THW über Einsatzmöglichkeiten für unbemannte Luftfahrtsysteme aus.

Bevölkerungsschutz aus der Luft

Unbemannte Luftfahrtsysteme (ULfs) – umgangssprachlich Drohnen genannt – werden einen großen Einfluss im Bevölkerungsschutz haben und damit auch die zukünftige Arbeit des THW verändern. Ein Workshop des Bundesministeriums des Innern im Besucherzentrum des Bundespresseamtes in Berlin am Dienstag thematisierte den möglichen Einsatz von ULfs.
Führungskräfte aus neun verschiedenen Ländern trafen sich in Sinzig, um anhand eines Katastrophenszenarios im fiktiven Staat „Tukastan“ Einsatzleitung und internationale Zusammenarbeit im Ausland zu üben.

Europäische Führungskräfte proben Katastrophenfall

Rund 20 Führungskräfte aus neun Ländern trafen am Samstag in Sinzig auf ein forderndes Szenario bei einer europäischen Katastrophenschutzübung: Der fiktive Staat „Tukastan“ bat nach einem Erdbeben der Stärke 7,6 und Überschwemmungen um internationale Hilfe.
Mit den handlichen Quadern des JetFloat-Systems können die THW-Kräfte schwimmende Anleger oder Brücken bauen.

Wissen wie Wasserfahrzeuge wirksam werden

Schwimmbrücken, Mehrzweck-Arbeitsboote, Tauchroboter: Rund um Fahrzeuge und Geräte, die das THW auf und unter Wasser betreibt, drehte sich die diesjährige THW-Fachberater-Tagung. Insgesamt 60 Fachberater trafen sich dazu am Samstag, dem 24. Juni 2017, am Hafen Britz in Berlin-Neukölln. Sie vertieften ihr Wissen, um Partner des THW über Einsatzmöglichkeiten im Wasser zu informieren.
10. Leitsatz: Wir begeistern junge Menschen für das THW und zur Übernahme von Verantwortung.

Verantwortung für Jugendliche, Begeisterung fürs Helfen

In einer Übung verschüttete Menschen retten, Holz verarbeiten oder im Zeltlager Freunde finden: Im Technischen Hilfswerk sammeln Jugendliche und junge Erwachsene Erlebnisse und Erfahrungen, die sie im Alltag nicht erleben würden. Sie sind die Helferinnen und Helfer von morgen und als Nachwuchs für das THW unverzichtbar. Daher engagieren sich viele Mitglieder der THW-Familie in der THW-Jugend oder integrieren junge Erwachsene in ihren Ortsverband.
Mit Hilfe eines sogenannten Dreibocks können die THW-Kräfte Personen – oder Übungspuppen wie vergangenes Wochenende in Bayern – aus der Tiefe retten.

Von Dänemark bis Bayern: Üben, üben, üben

Ob Orten und Retten oder Stegebau und Pumpen – die Aufgaben bei gleich drei Übungen mit rund 380 THW-Kräften am vergangenen Wochenende waren vielfältig. Während im Norden und Westen jeweils eine Explosion als Übungsszenario diente, übten die Ehrenamtlichen im Süden unterschiedliche Einsatzoptionen zu Land und zu Wasser.
Bundeskanzlerin Angela Merkel weihte das Berliner-Mauer-Denkmal in Brüssel ein, welches Ehrenamtliche des THW aufgebaut hatten.

Zwei Stücke Geschichte im NATO-Garten

Bundeskanzlerin Angela Merkel weihte am Donnerstag ein Denkmal aus zwei Teilen der Berliner Mauer ein, die dank der Unterstützung des THW seit dem 21. April im Garten des neuen NATO-Hauptquartiers in Brüssel stehen. Ehrenamtliche des THW transportierten die geschichtsträchtigen Bauteile rund 650 Kilometer quer durch Deutschland und stellten sie anschließend vor dem Neubau auf.
Weg frei für die Einsatzkräfte: Sie bahnten sich mit dem Bergungsräumgerät einen Zugang durch die Trümmer der Werkstatt.

Räumen nach Werkstatt-Explosion

Ein Großbrand mit Gasexplosion beschäftigte die Kräfte des THW-Ortsverbands Preetz in der Nacht auf Dienstag. Rund zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden gegen 0.30 Uhr zur Unterstützung nach Langwedel bei Nortorf alarmiert.
Das Übungsgelände Dülmen bietet THW-Kräften realistische Bedingungen. Hier bei der Personenrettung aus der Tiefe.

Drei realistische Übungen an einem Tag

Im THW-Ortsverband Rheine war am Samstag viel los: Die beiden Bergungsgruppen und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen trainierten unter teilweise erschwerten Bedingungen ihre Fertigkeiten. Vor allem THW-Kräfte, die erst vor kurzem ihre Grundausbildung absolviert hatten, sammelten am Übungstag wichtige Erfahrungen.
Geschafft: Nach ihrer Grundausbildung können diese Helferinnen und Helfer am aktiven Dienst des THW teilnehmen.

Reif für den Einsatz

Grundausbildung bestanden! 39 Prüflinge aus den THW-Ortsverbänden Ahrweiler, Bendorf, Koblenz, Lahnstein, Sinzig, Neuwied und Westerburg stellten am Samstag erfolgreich ihr Wissen rund ums THW bei der Abschlussprüfung unter Beweis.
THW-Kräfte übten, Ladung lufttüchtig an einem Helikopter zu befestigen.

THW in den Lüften

Flughelferausbildung für über 40 THW-Kräfte bei der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim: Verschiedene Großschadenslagen in den vergangenen Jahren hatten gezeigt, dass der Einsatz in der Luft notwendig ist, um Rettungsmittel und Personal in entlegene oder abgeschnittene Gebiete zu bringen. Ehrenamtliche aus zehn THW-Ortsverbänden machten sich daher im vergangenen Monat an zwei Tagen mit Helikoptern vertraut. Der Höhepunkt der Ausbildung kam, als die Piloten die Beteiligten mit der Rettungswinde hochzogen.
Schwere Ladung für den Autokran. Denn die vormontierte Brücke wog zu diesem Zeitpunkt bereits 7,5 Tonnen.

Von Bauteilen zur Brücke

Sie ist 15 Meter lang, wiegt 28 Tonnen und ist auf eine Traglast von 30 Tonnen ausgelegt. Vergangenen Samstag errichteten in Baden-Württemberg rund 20 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Müllheim, Pfedelbach und Achern eine Behelfsbrücke über einem Fluss in Ottenhöfen.
Investition in die Zukunft: Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière übergab vor dem Brandenburger Tor in Berlin fünf neue Fahrzeuge an das THW.

Feierliche Fahrzeugübergabe: Bundesregierung investiert in THW

Berlin. Das Technische Hilfswerk (THW) hat am Dienstag, dem 25. April 2017, von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière vor dem Brandenburger Tor neue Einsatzfahrzeuge erhalten. Sie sind Teil eines Beschaffungsprogramms, das die Große Koalition im November 2016 bewilligt hat. Bis 2023 stehen dem THW damit 100 Millionen Euro für Fahrzeuge und Großgeräte zur Verfügung.
THW-Präsident Albrecht Broemme überreichte Andreas Gegenfurtner, Präsident der BDBOS, einen gravierten Zahnkranz als Zeichen seiner Anerkennung.

Flächendeckender Digitalfunk

Am Montag feierte die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) in Berlin ihr zehnjähriges Jubiläum. Unter den Gästen: Bundesinnenminister Thomas de Maizière und THW-Präsident Albrecht Broemme. Außerdem waren Helferinnen und Helfer des THW vor Ort, um den Gästen der Veranstaltung ihr Funkequipment vorzuführen.
THW-Kräfte entluden die Pulversäcke, damit ein Bergungsunternehmen den LKW abschleppen konnte.

Einsatz im Schutzanzug

Einsatz unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen: Rund 40 THW-Kräfte aus drei Ortsverbänden bargen gestern auf der Bundesautobahn 6 zwischen Waldmohr und Homburg Gefahrgut aus einem verunglückten Lastwagen. Der italienische LKW hatte Ammoniumchlorid geladen, eine pulverförmige Chemikalie, die Atemwege und Schleimhäute reizt.
Das THW lädt zur feierlichen Fahrzeugübergabe am Brandenburger Tor ein.

Feierliche Fahrzeugübergabe am Brandenburger Tor

Am Dienstag, den 25. April, übergibt Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière fünf neue Einsatzfahrzeuge an das Technische Hilfswerk (THW). Ehrenamtliche Einsatzkräfte aus Berlin nehmen die Fahrzeuge am Brandenburger Tor in Empfang.
Rund 20 THW-Kräfte aus Augsburg unterstützen die Feuerwehr bei einem Einsatz an Karfreitag. Sie bewahrten ein Dach mit zwei Holzkonstruktionen vor dem Einsturz.

Feuer an Ostern

Drei Ortsverbände unterstützen am Osterwochenende die Feuerwehr bei Brandeinsätzen, indem sie Gebäudeteile sicherten und Einsatzkräfte versorgten. In Speyer brannte ein Wohnhaus, in Augsburg ein Dachstuhl und in Görgeshausen eine alte Mühle. Mehr als 50 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz.
In der Jugendakademie war Teamwork wichtig, beispielsweise beim Aufbau der schweren Zelte.

THW-Jugend voller Ideen

Unter dem Motto „Deine Welt – meine Welt – unsere Welt“ nahmen vergangene Woche rund 50 Jugendliche an der THW-Jugendakademie 2017 (JA! 2017) an der THW-Bundesschule in Neuhausen teil. In verschiedenen Workshops und einem Zeltlager zeigten sie großes Engagement. Schwerpunkte waren ein rücksichtsvoller Umgang miteinander, Grundlagen für gute Jugendarbeit und Naturschutz.
Die Logistikerinnen und Logistiker reisten aus vier Landesverbänden und aus der THW-Leitung an.

Theorie und Praxis vereint

Verpflegung, Betreuung, Materialerhaltung: Logistikerinnen und Logistiker aus vier Landesverbänden und dem Referat Logistik der THW-Leitung bildeten sich bei der jährlichen Ausbildungsveranstaltung an der Bundesschule in Hoya weiter. Ihr erlerntes theoretisches Wissen wendeten sie in praktischen Übungen an.
Am späten Abend errichteten THW-Kräfte die letzten Teile des freitragenden Stegs über der gesperrten Brücke.

Steg statt Brücke

Rund 30 Kräfte des THW errichteten am Montag in Zell im Wiesental einen Fußgängersteg mit dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS). Dadurch schafften die Helferinnen und Helfer den Ersatz für eine Brücke über das Flüsschen Wiese, die in der Woche zuvor aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde.
Stiche und Bunde: Wichtige Handgriffe, um Gegenstände zu sichern oder zu verbinden.

Weitere Ausbilder und Ausbilderinnen für Tunesien

Einsatzstellen richtig absichern, technische Geräte fachgerecht anwenden und Personen sicher retten. All das gehört zur THW-Grundausbildung und stand vergangene Woche in Darmstadt für 15 tunesische Bevölkerungsschützer und -schützerinnen auf dem Programm. Ihr Ziel: später selbst ehrenamtliche Kräfte in Tunesien ausbilden.
Alle fünf Jahre muss sich die SEEBA von den Vereinten Nationen reklassifizieren lassen, damit sie im Einsatzkatalog der INSARAG aufgelistet wird.

Generalprobe für die SEEBA

Der Countdown läuft. Die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) trainierte am vergangenen Samstag verletzte Personen nach einem Erdbeben zu orten und retten. Die Übung war die letzte vor der nächsten UN-Reklassifizierung, die in vier Wochen ansteht.
Mehr als 500 Einsatzkräfte informierten die rund 10.000 Besucherinnen und Besucher am Tag der Sicherheit über die verschiedenen Organisationen.

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Zehn Ortsverbände haben sich am vergangenen Samstag am Tag der Sicherheit in Biberach an der Riß vorgestellt. Das THW organisierte gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Stadt Biberach die Veranstaltung in Baden-Württemberg.
Im Ausbildungscamp ist Teamwork gefragt, an dieser Station üben eine Helferin und ein Helfer Holzbau.

Grundausbildung in nur einer Woche

In Rekordzeit absolvierten vergangene Woche 36 neue Helferinnen und Helfer ihre THW-Grundausbildung in Störitz. In einem Camp lernten sie von erfahrenen Ausbildungskräften die Grundlagen für Einsätze bei Katastrophen und Unglücksfällen. Die gemeinsame Abschlussprüfung mit acht weiteren Teilnehmenden bestanden alle, ein Viertel von ihnen waren Frauen. Auch in Göttingen schlossen 17 THW-Kräfte ihre Grundausbildung ab.
Im GKW-Schnittmodell des THW waren neben analogen und digitalen Funkgeräten der Image-Clip und die neuen Motive der Kampagne „Raus aus dem Alltag. Rein ins THW!“ zu sehen.

Krisensicher kommunizieren

Gerätekraftwagen, Funktechnik, krisenfeste Kommunikation – das konnten tausende Besucherinnen und Besucher von Sonntag bis Freitag auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover bewundern. Das THW war am Stand des Bundesinnenministeriums mit gleich drei Stationen vertreten.
Alt, aber in einem Topzustand: der Borgward B 522 AD Mannschaftskraftwagen des THW aus dem Jahr 1957.

Anfassen erwünscht: THW bei „Retro Classics“

Ob ein perfekt restaurierter DKW Munga, ein Borgward B 522 AD Mannschaftskraftwagen oder eine Progress-Feldküche – auf der Oldtimer-Messe „Retro Classics“ in Stuttgart fuhr die THW-historische Sammlung am vergangenen Wochenende mit ihren alten Schätzen auf.
Dank der hydraulischen Stelzen überwindet die Einsatzrettungsspinne spielend Höhenunterschiede.

Hydraulischer Helfer auf vier Beinen

Insektenartig bewegt sich die Einsatzrettungsspinne an Orten, die für normale Bagger unzugänglich sind. Acht Jahre erprobte das THW die Fähigkeiten des Spezialfahrzeugs. THW-Präsident Albrecht Broemme, Martin Zeidler (Referatsleiter E1 der THW-Leitung) und Dagmar Klus (Referatsleiterin E5 der THW-Leitung) nahmen am vergangenen Freitag im Ortsverband Remscheid den Abschlussbericht entgegen.
THW-Präsident Albrecht Broemme (links) informierte sich vor Ort beim damaligen Einsatzleiter der Bad Aiblinger Feuerwehr Wolfram Höfler (Mitte) über die Einsatzlage.

Zugunglück in Bad Aibling – ein Jahr danach

Zwei Personenzüge stießen am 9. Februar 2016 auf der Bahnstrecke von Holzkirchen nach Rosenheim in Bayern frontal zusammen. Dabei starben zwölf Menschen, mehr als 80 Fahrgäste wurden verletzt. Das THW unterstützte mit rund 120 Helferinnen und Helfern die Rettungs- und Bergungsarbeiten.

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