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Der Einsatz in Zahlen: Rund 20 THW-Kräfte, zwei Fachgruppen und eineinhalb Millionen Liter Wasser.

Pumpen im Einkaufszentrum

Ein Wasserrohrbruch setzte in der Nacht zum Dienstag ein Einkaufszentrum im bayerischen Erlangen unter Wasser. Rund 20 THW-Kräfte des Ortsverbandes Erlangen pumpten zusammen mit der örtlichen Feuerwehr die Wassermassen ab.
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Die THW-Kräfte aus Donauwörth probten den Einsatz bei einem Ölschaden.

Trainieren, Helfen, Wissen

Hochwasser in Südbaden, Ölschaden an einer Pipeline und Erdbeben in Hannover. Diese Einsatzszenarien trainierten mehr als 200 Ehrenamtliche sowie Junghelferinnen und -helfer des THW am vergangenen Wochenende in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen. Denn Übung macht den Meister: Nur wer regelmäßig trainiert, ist für den Ernstfall auch wirklich gut vorbereitet.
Alles stabil? Beim Retten von verletzten Personen ist besondere Vorsicht geboten.

24 Stunden bergen, ausleuchten, pumpen

Ein schweres Unwetter mit Hochwasser und Sturmschäden im Landkreis Forchheim stellte die Ausgangslage für eine 24-Stunden-Übung des THW am vergangenen Wochenende dar. Rund 60 THWlerinnen und THWler der Ortsverbände Forchheim und Mühldorf probten zusammen mit rund 40 weiteren Einsatzkräften anderer Hilfsorganisationen mehrere Einsatzoptionen.
5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 270 Ehrenamtliche aus rund 40 Ortsverbänden – der NRW-Tag in THW-Zahlen.

Technik zum Anfassen beim NRW-Tag

Am vergangenen Wochenende präsentierten sich rund 40 nordrhein-westfälische THW-Ortsverbände auf der „Blaulichtmeile“ anlässlich des 70. NRW-Geburtstages in Düsseldorf. Mitmachaktionen, Vorführungen und eine Übung der insgesamt mehr als 270 beteiligten THW-Helferinnen und -Helfer begeisterten das Publikum.
Das European Union Civil Protection Team (EUCPT) in Skopje: (von links nach rechts) Anna Nordlander (technical expert), Pieter Glerum (team leader), Maja Kamceva (liaison officer), Sebastian Richter (technical expert), Borut Horvat (coordination expert).

Starkregen in Skopje: THW entsendet Experten

Schwere Unwetter mit Starkregenfällen, Gewittern und Sturmböen suchten am vergangenen Wochenende Skopje, die Hauptstadt der ehemals jugoslawischen Republik Mazedonien, heim. 22 Menschen starben, 70 weitere wurden verletzt. Die nationalen Behörden evakuierten Häuser von mehr als 1.000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Ein THW-Experte ist im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union vor Ort, um die örtlichen Einsatzkräfte bei der Wiederherstellung der Wasserversorgung zu beraten.
Schlamm, Trümmer, zerstörte Häuser - die Überschwemmungen infolge der Sturzfluten hinterließen im gesamten Bundesgebiet große Schäden.

Bilanz eines Dauereinsatzes: Starkregenfälle im Juni 2016

Zum Sommerbeginn bekämpften gut 7.700 THW-Kräfte insbesondere während des gesamten Junis die Auswirkungen lokaler Starkregenfälle in ganz Deutschland. Sie pumpten Keller aus, räumten zerstörte Gebäude sowie verschlammte Straßen und retteten Menschen, die vom Wasser eingeschlossen waren. Mithilfe von Ölseparationsanlagen reinigten die Helferinnen und Helfer 750.000 Liter verschmutztes Wasser. Außerdem bereiteten sie insgesamt mehr als fünfeinhalb Millionen Liter Trinkwasser auf und errichteten in Bayern und Nordrhein-Westfalen sieben provisorische Brücken.
Die BÖRGER pumpt bis 5000 Liter pro Minute. Bei ihrem Einsatz an der Bastau wurde das abgepumpte Wasser direkt wieder in den Fluss zurückgepumpt – die verursachte Verwirbelung sollte das Wasser mit  Sauerstoff anreichern.

Umwelteinsatz – THW belüftet Fluss

Die Auswirkungen der starken Regenfälle der vergangenen Wochen sind noch immer zu spüren: Der Sauerstoffgehalt des Weserzuflusses Bastau ist als Folge der Überflutung umliegender Felder bedrohlich gesunken. Am Samstag versuchten rund 100 Einsatzkräfte aus sechs Ortsverbänden den Fluss zwischen der Gemeinde Hille und dem Mindener Stadtgebiet zu belüften.
Klar ist: Nur mit Teamwork kommen die THW-Kräfte ans Ziel.

Die „Große Acht“: Bootsausbildung

Wie fahre ich in einem Bootsverband oder ein Manöver? Wie verhalte ich mich in Schleusen? Antworten auf diese Fragen fanden die Fachgruppen Wassergefahren der drei THW-Ortsverbände Magdeburg, Seelow und Fürstenwalde/Spree am vergangenen Wochenende gemeinsam in Magdeburg. Dort meisterten sie zusammen ein gemeinsames Ausbildungswochenende.
Im bayerischen Simbach am Inn setzt das THW schweres Gerät ein, um Äste, Schutt und Geröll zu beseitigen.

Bislang mehr als 4.000 THW-Kräfte nach Unwettern im Einsatz

Bislang mehr als 4.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) waren seit Ende Mai vor allem im Süden und im Westen Deutschlands im Einsatz, um die Folgen der schweren Unwetter mit Überschwemmungen zu beseitigen. Gefragt sind dabei Fähigkeiten aus dem gesamten Einsatzrepertoire des THW.
Die Bundesstraße 12 steht unter Wasser. Zahlreiche LKW und PKW wurden von den Überschwemmungen überrascht.

Katastrophenalarm in Rottal-Inn – THW nach Dauerregen im Einsatz

Massive Regenfälle haben im Landkreis Rottal-Inn in Bayern im Verlauf der vergangenen Stunden zu schweren Überflutungen geführt. Die zuständigen Behörden riefen am Nachmittag des 1. Juni den Katastrophenfall aus. Das THW ist mit rund 60 Helferinnen und Helfern im Einsatz.
Mit einem Teleskoplader legten die Ehrenamtlichen Teile der Hallenwand nieder.

Viel zu tun für das THW in Mülheim

Für Arbeit sorgten in Mülheim an der Ruhr gleich zwei Herausforderungen: Während am Montag THW-Helferinnen und Helfer die Feuerwehr beim Großbrand eines Recyclingbetriebs unterstützten, halfen weitere Ehrenamtliche bereits am Donnerstag bei der Suche nach einer vermissten Person.
Im unterfränkischen Eltmann stand eine Hochwasserübung auf dem Programm.

Übungen in Süddeutschland

Die notwendige Sicherheit im Einsatz ist nur möglich, wenn THW-Kräfte die verschiedenen Einsatzsituationen immer wieder durchspielen und unter realistischen Bedingungen trainieren. In Baden-Württemberg und Bayern übten am Wochenende mehrere THW-Ortsverbände das Retten von Personen und einen Hochwassereinsatz. Auch eine nicht angekündigte Alarmübung mit Atemschutz und schwerem Bergungsgerät stand auf dem Plan.
Ehrenamtliche des THW bauen einen Auflastfilter.

THW übt Deichsicherung

Rund 2.000 Sandsäcke und fast 30 Tonnen Sand verbauten etwa 30 Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Göttingen am Wochenende bei einer Übung zur Deichverteidigung. Im niedersächsischen Eddigehausen bereiteten sie sich darauf vor, bei Hochwasser Menschen und Sachwerte zu schützen.
In Lebach steht ein Gebäudekeller unter Wasser.

Mehr als 2.500 Sandsäcke gegen Hochwasser

Rund 100 THW-Kräfte beteiligten sich gestern am Kampf gegen Hochwasser im Saarland. Durch starke Regenfälle stiegen die Pegel von Flüssen und Bächen binnen eines Tages so stark, dass viele Fahrbahnen und Keller geflutet wurden. Auf dem Programm der Ehrenamtlichen standen Pumparbeiten und Sandsäcke befüllen.
Mit einer Pumpe konnten die THW-Helferinnen und Helfer mehr als 6000 Liter Öl-Wasser-Gemisch aus der Elbe entfernen.

Öl auf der Elbe

Ölsperren auslegen und die schädliche Flüssigkeit von der Wasseroberfläche abpumpen – mit diesen Aufgaben waren rund 20 Ehrenamtliche des THW am vergangenen Mittwochabend in Geesthacht bei Hamburg beschäftigt. Aus dem Rumpf eines Frachters gelangte in einem Schleusenkanal sogenanntes Bilgewasser in die Elbe.
Mit mehreren Großpumpen waren die THW-Kräfte am Max-Eyth-See in Stuttgart im Einsatz.

THW rettet Fische im Stuttgarter Max-Eyth-See

Mehr als 50 Ehrenamtliche aus drei THW-Ortsverbänden pumpten in der vergangenen Woche rund 90.000 Kubikmeter sauerstoffreiches Frischwasser aus dem Neckar in den Max-Eyth-See. Aufgrund eines zu niedrigen Sauerstoffgehalts waren zuvor bereits 1,5 Tonnen Fische verendet. Mit ihrem Einsatz verhinderten die THW-Kräfte weiteres Fischsterben in dem beliebten Ausflugsziel.
Vorbereitung am Ufer: Eine THW-Helferin macht die Pumpschläuche startklar.

Fischsterben in der Jagst – THW pumpt und lüftet

Der Neckarzufluss Jagst im schwäbischen Jagsttal ist durch giftiges Löschwasser stark verunreinigt. Seit vergangener Woche Dienstag sind mittlwerweile rund 180 THW-Kräfte aus 44 Ortsverbänden im Einsatz, um das verschmutzte Wasser abzupumpen und dem Fluss Frischwasser zuzuführen. Dazu sind seit Mittwoch Mittag Drucklufterzeuger des THW vor Ort, die für eine bessere Belüftung der Jagst sorgen.
Die Ehrenamtlichen des THW konnten den Bach in Kocherstetten von den rund 180.000 Litern Gülle befreien.

Gefährliche Gülle

Rund 180.000 Liter Gülle hielten die Fachgruppe Wasserschaden-Pumpen des THW-Ortsverbandes Künzelsau von Mittwoch, 29. Juli, bis Mittwoch, 05. August, auf Trab. Auf einem Gehöft war die Gülle beim Befüllen eines Behälters ausgetreten und schließlich in einen Bach in Kocherstetten geflossen. Rund eine Woche waren die THW-Kräfte damit beschäftigt, den Bach von der Gülle zu befreien.
Die THW-Kräfte legen die Schutzsperre am Ufer der Unstrut aus.

Öl auf Gewässer: THW setzte Schwimmsperren ein

Bei der Sanierung von zwei alten Gasleitungen in der Nähe von Naumburg, trat Anfang dieser Woche eine unbekannte Flüssigkeit in den Fluss Unstrut aus. Der THW-Ortsverband Naumburg stellte in Zusammenarbeit mit der freiwilligen Feuerwehr saugfähige Schwimmsperren auf, die den öligen Film auf dem Wasser eindämmten.
Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr besprechen sich während der Übung.

Gewittersturm: Vollübung mit 380 Ehrenamtlichen

Ein Unwetter mit Starkregen und schweren Gewittern fegt über das Kreisgebiet Minden-Lübbecke (NRW) und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Wie man auf eine solche Großschadenslage reagiert, trainierten am vergangenen Wochenende rund 380 ehrenamtliche Einsatzkräfte von THW, Freiwilliger Feuerwehr, Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) in Minden.
Die Ehrenamtlichen bekämpfen das ausgetretene Öl an Land und auf dem Wasser.

Ölwehrübung im Berliner Westhafen

Ein großes Aufgebot an THW-Kräften rückte vergangene Woche zum Berliner Westhafen aus: Auslaufendes Heizöl hatte die Hafenbecken verunreinigt und drohte in den Charlottenburger Schifffahrtskanal zu treiben. So lautete das Szenario der Ölabwehrübung, die THW-Ortsverbände aus Berlin und Hamburg zusammen mit dem DRK durchführten.
Helferinnen und Helfer aus sechs THW-Ortsverbänden bauten am Kölner Rheinufer an Pfingsten zu Übungszwecken einen Teil der Hochwasserschutzwand auf.

Gewappnet fürs Wasser

Hochwasser statt Ferien: Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) nutzten das lange Pfingstwochenende zu Übungszwecken. In Köln trainierten mehr als 80 Ehrenamtliche den Aufbau einer Hochwasserschutzwand, während sich in Freising Bootsführerinnen und Bootsführer bei Fahrmanövern auf der Isar weiterbildeten.
Die THW-Einsatzkräfte waren mit verschiedenen Booten auf der Elbe unterwegs.

Ab aufs Wasser

Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte die Festlichkeiten zum 826. Hafengeburtstag in Hamburg am vergangenen Wochenende. Ob auf der Pontonfähre oder mit dem Motorboot: Die Ehrenamtlichen präsentierten dem Publikum am Uferrand der Elbe ihre Kompetenzen rund um das Einsatzgebiet Wasser.
Vier THW-Hunde waren in Attendorn im Einsatz.

Vermisste gefunden – THW-Spürnasen erfolgreich

Mehr als 20 Helferinnen und Helfer des THW unterstützen in dieser Woche eine groß angelegte Personensuche in Attendorn (NRW). Neben den THW-Kräften waren auch die Rettungshunde des Ortsverbands Olpe im Einsatz.
In Großsander stellten die THW-Kräfte die Wasserversorgung für die fiktiven Löscharbeiten der Feuerwehr sicher.

Trainingswochenende im THW

Von Oldenburg bis Ingolstadt; von Überschwemmungen bis Erdbeben machten sich am Wochenende THW-Kräfte bei zahlreichen Übungseinheiten für die nächsten Einsätze fit. Mit dabei auch die THW-Jugend, die sich mit regelmäßigem Training auf den aktiven Dienst vorbereitet.
Seinen Besuch nutzt der Vizepräsident zum Gespräch mit den Helfern vor Ort, hier im serbischen Obrenovac.

THW-Vizepräsident bereist Hochwasserregionen

THW-Vizepräsident Gerd Friedsam besuchte in dieser Woche die Einsatzstellen in Serbien und Bosnien. Dort traf er Helferinnen und Helfer, um sich einen Lageüberblick zu verschaffen.
Ein Maschinist überprüft die Einstellungen der Hochleistungspumpe.

Pumparbeiten auf dem Balkan abgeschlossen

Rund drei Wochen nach Beginn des verheerenden Hochwassers auf dem Balkan beendet das THW die Pumparbeiten auch in Bosnien. Im Verlauf des Einsatzes transportierten die zwölf eingesetzten Hochleistungspumpen in Bosnien und Serbien rund 2,1 Milliarden Liter Wasser. Das entspricht etwa 560 olympischen Schwimmbecken. Die Trinkwasseraufbereitung in beiden Ländern geht weiter.
THW trifft Außenminister Steinmeier: THW-Kräfte tauschten sich mit dem Minister aus.

Außenminister Steinmeier trifft THW-Kräfte in Bosnien

Bei einem Empfang in der Deutschen Botschaft in Sarajewo informierte sich Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Montagabend über die Arbeiten der THW-Kräfte und tauschte sich mit ihnen über den THW-Einsatz auf dem Balkan aus.
Je 15 Einsatzkräfte von THW und DLRG haben sich im Ortsverband Görlitz eingefunden und bereiten sich auf eine mögliche Abfahrt nach Polen vor.

DLRG und THW: Einsatzbereit für Polen

Starke Regenfälle werden im Verlauf des Tages für Polen vorausgesagt. Die Behörden in der Region Dolnoslaskie rechnen mit schweren Überschwemmungen. Vorsorglich hat der polnische Zivilschutz die Nachbarn aus Deutschland um Hilfe gebeten. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und das THW bereiten sich auf einen möglichen Einsatz vor.

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