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Die THW-Kräfte nutzten die wenigen noch stabilen Holzlatten der alten Dachkonstruktion, um die neuen Materialien zu verbauen.

Feuer fordert Fachkompetenz

Der ausgebrannte Dachstuhl eines Wohnhauses ließ am vergangenen Wochenende den THW-Ortsverband Pfaffenhofen (Bayern) ausrücken. Die mehr als zehn Ehrenamtlichen verschlossen das Dach provisorisch. Ebenso feurig war die Ursache für einen Einsatz von rund 20 THW-Kräften aus Olpe und Attendorn (Nordrhein-Westfalen) am Montag. Dort war eine Lagerhalle in einem Gewerbegebiet in Brand geraten.
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Viele Aufgaben fürs THW: Die Helferinnen und Helfer beräumten bei den drei Einsätzen nicht nur Trümmer und Wracks, sondern evakuierten auch Betroffene und leuchteten die Einsatzstellen aus.

Zwischen Flammen und Trümmern

Rauchsäulen in Speyer, Ebern und Saarburg: Das THW war in den vergangenen Tagen bei mehreren Bränden im Einsatz. Ein Feuer in einer Lagerhalle hielt die Kräfte aus den THW-Ortsverbänden Speyer und Neustadt an der Weinstraße von Samstag auf Sonntag wach. Im fränkischen Ebern stand am Sonntag eine Scheune und in Saarburg am Montag eine Lagerhalle in Flammen.
Bereits im vergangenen Frühsommer hatten Starkregenfälle deutschlandweit verheerende Schäden angerichtet (Symbolbild).

Ein Sandsack kommt selten allein

Lichtenfels, Nürnberg, Hildesheim, Wiegendorf – überall das gleiche Bild: Mit Sandsäcken sicherten insgesamt mehr als 120 THW-Kräfte am vergangenen Wochenende Gebäude, nachdem Starkregenfälle für Überschwemmungen gesorgt hatten. Wo die Wassermassen sich bereits ihren Weg gebahnt hatten, legten THW und Feuerwehr Keller und Industrieanlagen mit Pumpen trocken.
Mit viel Kraft zogen THW und Feuerwehr die Puppe mit einem Schleifkorb nach oben.

Abgeseilt und gerettet

Alarm im Pumpspeicherwerk Langenprozelten: Zwei Personen verletzen sich bei Arbeiten an dem Werk und müssen gerettet werden. Dieses Szenario übten rund 40 Einsatzkräfte des bayrischen THW-Ortsverbands Lohr und der Feuerwehr Gemünden am vergangenen Donnerstag.
1600 Fahrzeuge fuhren täglich über die mehr als 30 Meter lange Brücke.

342 Tage im Dienst

Fast ein Jahr lang stand die vom THW aufgestellte Bailey-Brücke über dem Fatzöder Bach im bayrischen Wittibreut. Vergangenes Wochenende bauten 60 Ehrenamtliche der Ortsverbände Freising, Eggenfelden und Simbach am Inn die 30 Meter lange Brücke wieder ab.
Hochwasser am Biomassehof: Die 35 Helferinnen und Helfer bildeten verschiedene  fiktive Fachgruppen und koordinierten diese.

Gestellte Szenarien, realitätsnahe Aufgaben

Ein gebrochener Damm, der Hochwasser am Kemptener Biomassehof verursacht: Diesen fiktiven Einsatzfall planten vergangenen Samstag 35 THW-Kräfte aus fünf bayrischen Ortsverbänden bei der Zugtruppübung des Geschäftsführerbereichs Kempten.
Mit Radladern räumten die THW-Kräfte die heruntergebrannten Trümmer aus dem Weg.

Auf heißen Sohlen

Dass Feuerwehr und THW verlässliche Partner sind, bewiesen am vergangenen Donnerstag mehr als 400 Einsatzkräfte während eines Großbrandes in einer Bayreuther Diskothek. Rund 50 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Bayreuth, Kulmbach und Pegnitz leuchteten die Einsatzstellen aus und rückten den Trümmern mit schwerem Gerät zu Leibe.
Die „schiefe Ebene“ ist eine gängige Rettungstechnik im THW.

THW-Jugend: 24 Stunden absichern, suchen, retten

Vom Verkehrsunfall bis zur Gasexplosion – während einer 24-Stunden-Übung trainierten rund 30 Junghelferinnen und Junghelfer der THW-Ortsverbände Pfaffenhofen und München-West verschiedene Einsatzszenarien. Mit Unterstützung der „Großen“ stellten sie rund um Pfaffenhofen am vergangenen Wochenende ihr Können unter Beweis.
THW-Kräfte übten, Ladung lufttüchtig an einem Helikopter zu befestigen.

THW in den Lüften

Flughelferausbildung für über 40 THW-Kräfte bei der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim: Verschiedene Großschadenslagen in den vergangenen Jahren hatten gezeigt, dass der Einsatz in der Luft notwendig ist, um Rettungsmittel und Personal in entlegene oder abgeschnittene Gebiete zu bringen. Ehrenamtliche aus zehn THW-Ortsverbänden machten sich daher im vergangenen Monat an zwei Tagen mit Helikoptern vertraut. Der Höhepunkt der Ausbildung kam, als die Piloten die Beteiligten mit der Rettungswinde hochzogen.
Die Einsatzkräfte übten an der elektrischen Pumpe.

Katastrophenschützer gegen die Fluten

Hochwasser bedroht Leben, zerstört Eigentum und wirkt sich negativ auf die Wirtschaft eines Landes aus. Damit die westlichen Balkanländer und die Türkei gut auf Hochwasserlagen vorbereitet sind, hat das THW zusammen mit Spezialisten des schwedischen und italienischen Zivilschutzes 140 Einsatzkräfte aus den betroffenen Ländern im Bereich Hochleistungspumpen und Barrierebau ausgebildet.
Anhand eines Versuchsaufbaus zeigten die Ausbilderinnen und Ausbilder, wie sich Öl in Wasser verhält.

Tödlicher Film

Mehr als 20 THW-Kräfte übten am vergangenen Samstag im bayerischen Kelheim, Ölschäden im urbanen Raum zu bereinigen. Wenige Tage zuvor rückten knapp 20 THW-Kräfte in Hamburg zur Ölschadensbekämpfung aus.
Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer konnten sich persönlich mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier austauschen.

Dank des Bundespräsidenten

Bei seinem Antrittsbesuch in Bayern würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch Ehrenamtliche des THW aus vier Ortsverbänden für ihr gesellschaftliches Engagement. Auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer wandte sich mit einem Grußwort dankend an die Helferinnen und Helfer.
Rund 20 THW-Kräfte aus Augsburg unterstützen die Feuerwehr bei einem Einsatz an Karfreitag. Sie bewahrten ein Dach mit zwei Holzkonstruktionen vor dem Einsturz.

Feuer an Ostern

Drei Ortsverbände unterstützen am Osterwochenende die Feuerwehr bei Brandeinsätzen, indem sie Gebäudeteile sicherten und Einsatzkräfte versorgten. In Speyer brannte ein Wohnhaus, in Augsburg ein Dachstuhl und in Görgeshausen eine alte Mühle. Mehr als 50 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz.
Das Bergungsräumgerät ist eines der wichtigsten Fahrzeuge für den Bau von behelfsmäßigen Straßen und Wegen.

Der Weg ist das Ziel

Das THW muss immer wieder zu schwer zugänglichen Einsatzorten ausrücken. Dann müssen die Helferinnen und Helfer selbst behelfsmäßige Straße oder Wege bauen. Das lernten vergangenes Wochenende rund 50 THW-Kräfte aus 15 Ortsverbänden im bayerischen Ingolstadt.
Internationale Stationsausbildung: Insgesamt waren Bevölkerungsschützerinnen und -schützer aus sechs Ländern an der Ausbildung beteiligt.

Balkanländer: Mit THW auf Hochwasser vorbereitet

Die Balkanstaaten sind immer wieder von verheerenden Überschwemmungen betroffen. Um dafür gewappnet zu sein, wurden vergangene Woche 60 Einsatzkräfte aus drei Ländern an verschiedenen Techniken der Hochwasserabwehr im bayerischen Deggendorf ausgebildet. An der Ausbildung beteiligten sich acht THW-Ortsverbände des Geschäftsführerbereichs Straubing, HCP-Experten aus verschiedenen Teilen Deutschlands sowie Zivilschützerinnen und -schützer aus Kroatien, Schweden, Slowenien und Italien.
Mit 48 Ölsperren und einer Gesamtlänge von 300 Metern schützten die THW-Kräfte das Gewässer gegen einen möglichen Öleintritt.

Mit Sperren gegen Öl

Eine transalpine Ölpipeline von Triest bis Ingolstadt lockt jährlich den THW-Ortsverband Rosenheim auf den Inn: Damit das THW im Falle eines Pipelineunfalls schnell technische Hilfe leisten kann, übten vergangenes Wochenende wieder mehr als 50 Helferinnen und Helfer, Ölsperren in das Gewässer einzulassen.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière ließ es sich nicht nehmen, Manfred Kürzinger die Auszeichnung persönlich zu überreichen.

Engagiert und ausgezeichnet

Aus der Hand des Bundesinnenministers Thomas de Maizière erhielt Manfred Kürzinger, stellvertretender Ortsbeauftragter des Ortsverbandes Freising, die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Ehrung fand am vergangenen Donnerstag im Bundesministerium des Inneren in Berlin statt.
In Hamburg übernimmt Mathias Wolf (links) die Aufgaben des Landessprechers von Bernd Balzer (Zweiter von links).

Neu im Amt: Landessprecherwahlen abgeschlossen

Seit vergangenem Wochenende stehen die Landessprecherinnen und -sprecher für die kommenden fünf Jahre im gesamten Bundesgebiet fest. Die Aufgabe der frisch gewählten THWlerinnen und THWler ist es, die Interessen der rund 80.000 Helferinnen und Helfer sowohl nach innen als auch nach außen zu vertreten und das Ehrenamt nach außen zu repräsentieren.
Neun Tage lang kämpften die Helferinnen und Helfer aus Neuruppin mit ihrer 5000-Liter-Schmutzwasserkreislaufpumpe gegen die großen Wassermassen.

Tagelanges pumpen

Trockengelegt und ausgepumpt: Die THW-Ortsverbände Roth, Pfaffenhofen an der Ilm und Treuchtlingen pumpten vergangene Woche 50 Millionen Liter Wasser aus einer Kanalbrücke, der Ortsverband Neuruppin leitete Wasser an einem kontaminierten Bereich vorbei.
Beim Einsatz in Quedlinburg kam das ESS zum Einsatz. Damit werden die THW-Kräfte frühzeitig vor weiteren Gefahren gewarnt. (Symbolbild)

PKW auf Irrwegen

Gleich drei Mal rückte das THW in den vergangenen Tagen zu Einsätzen aus, die ein von der Fahrbahn abgekommener PKW verursacht hatte. In Harsleben (Sachsen-Anhalt) und in Mettlach (Saarland) hatten die Fahrzeuge jeweils ein Gebäude beschädigt. Im bayerischen Kitzingen war ein PKW in den Main gefahren. Für insgesamt rund 60 THW-Kräfte hieß das: Sichern, abstützen und bergen.
Neben dem Gerätekraftwagen setzte das THW einen Ladekran ein.

Mit Balken und Planken

Nach dem Brand eines 200 Jahre alten Fachwerkhauses im niedersächsischen Lengede stützte der THW-Ortsverband Peine am vergangenen Samstag das einsturzgefährdete Gebäude ab. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen der Ortsverbände Burgdorf, Hildesheim und Salzgitter waren mehr als 30 THW-Kräfte im Einsatz.
Mit einem Schleifkorb befreiten die THW-Kräfte die Verletzten aus dem Waggon.

Fahrgäste richtig retten

Wie kann das THW bei einem Zugunglück helfen und welche Besonderheiten sind dabei zu beachten? Diesen Fragen stellten sich rund 30 THW-Kräfte aus dem Ortsverband Roth (Bayern) vergangenes Wochenende auf dem Werksgelände der DB Regio Bayern.
Die Eichstätter THW-Kräfte räumten Bänke der ausgebrannten Kirche nach draußen. Der gewonnene Freiraum ermöglichte den Ehrenamtlichen, im Innenraum ein Schutzdach zu errichten.

Doppelt hält besser

Von Norden bis in den Süden: Gleich zweimal stützte das THW in den vergangenen Tagen einsturzgefährdete Gebäude ab. Am Freitag sicherten mehr als 30 THW-Kräfte eine ausgebrannte Kirche im bayerischen Steinsdorf. Am anderen Ende der Republik, in Schwerin, stützten rund 30 THW-Kräfte drei Tage später ein Wohnhaus ab.
Ein Blick auf eine geografische Karte schadet auch beim Fahren nach Koordinaten nicht.

Fit auf vier Rädern

Rund 50 THW-Kräfte lernten vergangenen Samstag in Süddeutschland, wie sie Einheiten untereinander richtig koordinieren, wie sie nach Koordinaten fahren und was sie als Kraftfahrer oder Kraftfahrerin beachten müssen. An der länderübergreifenden Kraftfahrausbildung beteiligten sich vier Ortsverbände aus drei Landesverbänden.
Folie statt Ziegel: Bis der Dachdecker oder die Dachdeckerin kommt, schützen die eingesetzten Materialien des THW das Dach vor Wind und Wetter.

Aufs Dach gestiegen

Der verbrannte Dachstuhl eines Wohnhauses in Pfaffenhofen war gestern der Arbeitsplatz für die ehrenamtlichen THW-Kräfte des dortigen Ortsverbandes. Die rund 20 Helferinnen und Helfer dichteten das Dach mit Holzplatten, Folien, Nägeln und Schrauben provisorisch ab.
Obst, Gemüse, Getränke – alle diese Lebensmittel entfernte das THW mit Muskelkraft und seinen Radladern am vergangenen Montag von der Straße.

Griechischer Wein

Nach zwei Verkehrsunfällen auf der A99 in der Nähe von München bargen jeweils rund 30 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Markt-Schwaben, München-Ost, München-Land und München-West am Montag sowie am Freitag die Ladung von verunglückten Lastkraftwagen.
Dank der Abstützmaßnahmen des THW konnte die Erlanger Feuerwehr den Brand bekämpfen.

Versteckte Gefahr

Eine starke Rauchentwicklung rief vergangenen Freitag die Feuerwehr in Erlangen auf den Plan. Die Ursache war ein Schwelbrand: In einem Mauerwerk verborgene Balken hatten Feuer gefangen. Insgesamt 26 THW-Kräfte ermöglichten den Feuerwehrleuten die Löscharbeiten und stützten das beschädigte Gebäude ab.
THW-Präsident Albrecht Broemme (links) informierte sich vor Ort beim damaligen Einsatzleiter der Bad Aiblinger Feuerwehr Wolfram Höfler (Mitte) über die Einsatzlage.

Zugunglück in Bad Aibling – ein Jahr danach

Zwei Personenzüge stießen am 9. Februar 2016 auf der Bahnstrecke von Holzkirchen nach Rosenheim in Bayern frontal zusammen. Dabei starben zwölf Menschen, mehr als 80 Fahrgäste wurden verletzt. Das THW unterstützte mit rund 120 Helferinnen und Helfern die Rettungs- und Bergungsarbeiten.
Das Ausflugsboot auf der Donau bei Neu-Ulm havarierte aufgrund des niedrigen Pegelstands.

Fest vertäut

Ein gekentertes Ausflugsboot auf der Donau rief am vorletzten Montag das THW auf den Plan: 20 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Neu-Ulm verhinderten, dass das Schiff weiter absank und brachten eine Ölsperre aus. Am darauffolgenden Freitag bargen 40 THW-Kräfte aus drei Ortsverbänden das Schiff mit Unterwasserhebekissen.
Die Brücke über die Altmühl ist rund 30 Meter lang.

Brückenschlag über die Altmühl

Rund 50 Helferinnen und Helfer aus den THW-Ortsverbänden Eichstätt und Treuchtlingen haben am vergangen Wochenende am Altmühlufer in Eichstätt eine Behelfsbrücke errichtet. Die sogenannte Bailey-Brückenkonstruktion ist knapp 30 Meter lang sowie 30 Tonnen schwer und fungiert als Ersatzlösung für den seit Mitte Dezember 2016 gesperrten Herzogsteg.

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