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Mit Kränen trugen die Einsatzkräfte die Wellbleche des eingestürzten Daches in Wedel ab, um an die Glutnester heranzukommen.

Mit Kran und Pumpen gegen die Flammen

Feuer am verlängerten Wochenende: THW-Kräfte wurden in den vergangenen Tagen zu mehreren Brandeinsätzen gerufen. In Wedel brannte ein Gebäudekomplex und im baden-württembergischen Unterharmersbach stiegen Rauchwolken über einem Fabrikgebäude auf.
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Weg frei für die Einsatzkräfte: Sie bahnten sich mit dem Bergungsräumgerät einen Zugang durch die Trümmer der Werkstatt.

Räumen nach Werkstatt-Explosion

Ein Großbrand mit Gasexplosion beschäftigte die Kräfte des THW-Ortsverbands Preetz in der Nacht auf Dienstag. Rund zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden gegen 0.30 Uhr zur Unterstützung nach Langwedel bei Nortorf alarmiert.
Hochwasser am Biomassehof: Die 35 Helferinnen und Helfer bildeten verschiedene  fiktive Fachgruppen und koordinierten diese.

Gestellte Szenarien, realitätsnahe Aufgaben

Ein gebrochener Damm, der Hochwasser am Kemptener Biomassehof verursacht: Diesen fiktiven Einsatzfall planten vergangenen Samstag 35 THW-Kräfte aus fünf bayrischen Ortsverbänden bei der Zugtruppübung des Geschäftsführerbereichs Kempten.
Die „schiefe Ebene“ ist eine gängige Rettungstechnik im THW.

THW-Jugend: 24 Stunden absichern, suchen, retten

Vom Verkehrsunfall bis zur Gasexplosion – während einer 24-Stunden-Übung trainierten rund 30 Junghelferinnen und Junghelfer der THW-Ortsverbände Pfaffenhofen und München-West verschiedene Einsatzszenarien. Mit Unterstützung der „Großen“ stellten sie rund um Pfaffenhofen am vergangenen Wochenende ihr Können unter Beweis.
THW und Feuerwehr arbeiteten während der Evakuierung in gemischten Teams.

50.000 Menschen evakuiert

Es war die größte Kampfmittelbeseitigung in Hannover und die zweitgrößte der Geschichte der Bundesrepublik: Rund 50 THW-Kräfte der Ortsverbände Hannover/Langenhagen und Ronnenberg sorgten vergangenen Sonntag gemeinsam mit rund 2400 weiteren Einsatzkräften für eine reibungslose Evakuierung im Stadtteil Vahrenwald.
THW-Kräfte übten, Ladung lufttüchtig an einem Helikopter zu befestigen.

THW in den Lüften

Flughelferausbildung für über 40 THW-Kräfte bei der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Oberschleißheim: Verschiedene Großschadenslagen in den vergangenen Jahren hatten gezeigt, dass der Einsatz in der Luft notwendig ist, um Rettungsmittel und Personal in entlegene oder abgeschnittene Gebiete zu bringen. Ehrenamtliche aus zehn THW-Ortsverbänden machten sich daher im vergangenen Monat an zwei Tagen mit Helikoptern vertraut. Der Höhepunkt der Ausbildung kam, als die Piloten die Beteiligten mit der Rettungswinde hochzogen.
In den Pausen begutachteten die Teilnehmenden die mitgebrachten Boote und Fahrzeuge.

Zwei Organisationen, eine Mission

Eine neue Aufgabe steht für das THW an: Gemeinsam mit Einsatzkräften der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stellt das THW ein neues EU-Modul „Flood Rescue using boats“(FRB) auf. Ein Workshop in Bad Nenndorf informierte die Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Achim, Hameln, Leer und Nordenham zu ihrem Aufgabengebiet und stellte für beide Organisationen das vorgesehene Material und die Einsatzoptionen dar.
THW-Präsident Albrecht Broemme (links) ehrte Horst Oetzel mit dem THW-Ehrenzeichen in Gold.

Vergoldeter Abschied

Nach 46 Dienstjahren verabschiedete THW-Präsident Albrecht Broemme am vergangenen Donnerstag den langjährigen Leiter der THW-Bundesschule, Horst Oetzel, in den Ruhestand. Während der Feierlichkeiten in Hoya würdigte Broemme Oetzel für sein beständiges Engagement mit dem THW-Ehrenzeichen in Gold.
Eine Szene von vielen: Ein Eisenrohr hatte sich durch die Windschutzscheibe in das Fahrzeuginnere gebohrt. Die Einsatzkräfte trennten das Rohr ab und befreiten den Verletzen aus dem Auto.

Teamwork gefragt

Zwischen zerstörten Straßen und eingestürzten Gebäuden: Vergangenes Wochenende übten im baden-württembergischen Achern mehr als 20 Helferinnen und Helfer des THW mit Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und einer französischen Rettungshundestaffel den Einsatzfall bei einem Erdbeben.
THW-Kräfte entluden die Pulversäcke, damit ein Bergungsunternehmen den LKW abschleppen konnte.

Einsatz im Schutzanzug

Einsatz unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen: Rund 40 THW-Kräfte aus drei Ortsverbänden bargen gestern auf der Bundesautobahn 6 zwischen Waldmohr und Homburg Gefahrgut aus einem verunglückten Lastwagen. Der italienische LKW hatte Ammoniumchlorid geladen, eine pulverförmige Chemikalie, die Atemwege und Schleimhäute reizt.
Leitsatz 9: Wir setzen uns für die Vielfalt unserer Gesellschaft auch im THW ein.

Vielfalt als Trumpf

Dank 80.000 Helferinnen und Helfern ist das THW reich an charakterlichen Eigenschaften, fachlichen Fähigkeiten und individuellen Talenten. Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Nationalität sind im THW willkommen. Die Organisation und ihre Persönlichkeiten profitieren tagtäglich von dieser Diversität. Der neunte Leitsatz des THW lautet daher: „Wir setzen uns für die Vielfalt unserer Gesellschaft auch im THW ein.“
In der Jugendakademie war Teamwork wichtig, beispielsweise beim Aufbau der schweren Zelte.

THW-Jugend voller Ideen

Unter dem Motto „Deine Welt – meine Welt – unsere Welt“ nahmen vergangene Woche rund 50 Jugendliche an der THW-Jugendakademie 2017 (JA! 2017) an der THW-Bundesschule in Neuhausen teil. In verschiedenen Workshops und einem Zeltlager zeigten sie großes Engagement. Schwerpunkte waren ein rücksichtsvoller Umgang miteinander, Grundlagen für gute Jugendarbeit und Naturschutz.
Am späten Abend errichteten THW-Kräfte die letzten Teile des freitragenden Stegs über der gesperrten Brücke.

Steg statt Brücke

Rund 30 Kräfte des THW errichteten am Montag in Zell im Wiesental einen Fußgängersteg mit dem Einsatz-Gerüstsystem (EGS). Dadurch schafften die Helferinnen und Helfer den Ersatz für eine Brücke über das Flüsschen Wiese, die in der Woche zuvor aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde.
Die Searchcam ermöglichte den THW-Kräften einen direkten Einblick in die Trümmerstrukturen.

Explosion in Dortmund: Drei Tage suchen, sichern, räumen

Mehr als 200 Einsatzkräfte aus 13 Ortsverbänden – für einen solchen Großeinsatz des THW sorgte eine Gasexplosion in einem Wohnhaus in Dortmund-Hörde am vergangenen Freitag. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer suchten mit Rettungshunden nach einer vermissten Hausbewohnerin und sicherten sowohl das teilzerstörte Wohnhaus als auch angrenzende Gebäude ab.
THW-Präsident Albrecht Broemme würdigte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber beim THW-Arbeitgeberforum in Wolfsburg.

Eine Stütze des Ehrenamts

Beim Arbeitgeberforum in Wolfsburg am vergangenen Samstag bedankte sich THW-Präsident Albrecht Broemme vor 200 Anwesenden bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die das THW-Ehrenamt ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil war Schirmherr der Veranstaltung, die dieses Jahr in Kooperation mit Volkswagen organisiert wurde.
Gleich bei zwei Bränden in einer Nacht unterstützen THW-Ortsverbände die Feuerwehr, indem sie die Brandstelle ausleuchteten.

Im Kampf gegen die Flammen

Im nordrhein-westfälischen Witten brannten in der Nacht von Dienstag auf gestern die Hallen eines Automobilzulieferers. Die THW-Fachgruppe Beleuchtung aus Witten unterstützte die Feuerwehr bei dem Großbrand und leuchtete die Hallen aus. Auch in Schleswig-Holstein rief eine brennende Werkstatt THW-Ortsverbände auf den Plan.
Nach der Sprengung zog eine Staubwolke zur Einsatzleitung. Die Zusammenarbeit und Absprache des THW mit vielen anderen Organisationen wie Polizei und Ordnungsamt während des Einsatzes war sehr erfolgreich.

Evakuierung für den großen Knall

Es war ein Wahrzeichen der alten Bundeshauptstadt – das 60 Meter hohe Bonn-Center. Dessen Sprengung am Sonntag dauerte zwar nur wenige Sekunden, doch die Vorbereitungen waren groß angelegt. Der THW-Ortsverband Bonn war für den reibungslosen Ablauf des Ereignisses am Sonntag mitverantwortlich. Die rund 40 ehrenamtlichen Kräfte evakuierten Anwohnerinnen und Anwohner und organisierten darüber hinaus die Verpflegung von 170 Einsatzkräften.
Elf THW-Ortsverbände unterstützen die Polizei beim G20-Gipfeltreffen in sicherheitsrelevanten Fragen.

Sicherheit für internationale Politik

Mehr als 100 THW-Helferinnen und -Helfer aus elf Ortsverbänden bereiteten vergangene Woche gemeinsam mit der Polizei das G20-Gipfeltreffen in Baden-Baden vor. Die Freiwilligen übernahmen technische und logistische Aufgaben und verpflegten Einsatzkräfte.
THW und Feuerwehr koordinierten gemeinsam die anfallenden Aufgaben zur Bombenentschärfung.

Evakuiert und versorgt

Die Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg sorgte gestern in Osnabrück für einen Großeinsatz des THW. 90 Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Osnabrück, Melle und Bad Essen evakuierten die Anwohnerinnen und Anwohner, verpflegten diese und richteten den Bereitstellungsraum her.
Mehr als acht Stunden waren die THW-Kräfte damit beschäftigt, die einsturzgefährdete Decke zu stabilisieren.

Abgestützt statt eingestürzt

Der THW-Ortsverband Darmstadt rückte wegen eines einsturzgefährdeten Flachdaches in einer Darmstädter Wohnsiedlung am vergangenen Freitag aus. 25 Helferinnen und Helfer stützten gemeinsam mit der Feuerwehr Darmstadt das Dach ab.
Mit einem Schleifkorb befreiten die THW-Kräfte die Verletzten aus dem Waggon.

Fahrgäste richtig retten

Wie kann das THW bei einem Zugunglück helfen und welche Besonderheiten sind dabei zu beachten? Diesen Fragen stellten sich rund 30 THW-Kräfte aus dem Ortsverband Roth (Bayern) vergangenes Wochenende auf dem Werksgelände der DB Regio Bayern.
Leitsatz 8: Wir bekennen uns zur Demokratie und dulden keine Diskriminierung.

Mitgestalten: Gleiche unter Gleichen

Wer sich ehrenamtlich engagiert, möchte auch, dass seine Stimme Gehör findet. Deshalb rückt der achte Leitsatz demokratische Teilhabe ins Rampenlicht. Damit die THW-Kräfte diesen Gedanken mit Leben füllen können, zeigt die Mitgestaltungsrichtlinie Wege auf, das THW aktiv mitzugestalten. Ein Programm zur Extremismusprävention garantiert darüber hinaus Meinungsvielfalt.
Ein Blick auf eine geografische Karte schadet auch beim Fahren nach Koordinaten nicht.

Fit auf vier Rädern

Rund 50 THW-Kräfte lernten vergangenen Samstag in Süddeutschland, wie sie Einheiten untereinander richtig koordinieren, wie sie nach Koordinaten fahren und was sie als Kraftfahrer oder Kraftfahrerin beachten müssen. An der länderübergreifenden Kraftfahrausbildung beteiligten sich vier Ortsverbände aus drei Landesverbänden.
Neben dem Leiter des THW-Auslandsreferats, Klaus Buchmüller, (1.v.l.) und THW-Präsident Albrecht Broemme (2.v.l.) zeichneten die Malteser vier weitere Persönlichkeiten mit dem Orden „Pro Merito Melitensi“ aus.

Hochdekorierte Partnerschaft

Für langjährige und intensive Zusammenarbeit in der Not- und Katastrophenhilfe verlieh der Souveräne Malteserorden gestern in Köln den Orden „Pro Merito Melitensi“ an THW-Präsident Albrecht Broemme und den Leiter des THW-Auslandsreferats, Klaus Buchmüller.
Folie statt Ziegel: Bis der Dachdecker oder die Dachdeckerin kommt, schützen die eingesetzten Materialien des THW das Dach vor Wind und Wetter.

Aufs Dach gestiegen

Der verbrannte Dachstuhl eines Wohnhauses in Pfaffenhofen war gestern der Arbeitsplatz für die ehrenamtlichen THW-Kräfte des dortigen Ortsverbandes. Die rund 20 Helferinnen und Helfer dichteten das Dach mit Holzplatten, Folien, Nägeln und Schrauben provisorisch ab.
Dank eines Wanddurchbruchs konnten die THW-Kräfte aus Darmstadt und Groß-Gerau alle Verletzten sicher aus dem Gebäude befreien.

Ausleuchten und bergen – der Süden übt

Wie leuchte ich eine Einsatzstelle aus? Wie rette und berge ich Personen richtig? Diese beiden Einsatzoptionen übten vergangene Woche mehr als 40 Ehrenamtliche aus gleich drei THW-Ortsverbänden des Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland.
Als Reserve brachten die THW-Kräfte neben der Hannibal noch eine elektrische Tauchpumpe zum Einsatzort.

Mit Pumpen gegen Überschwemmungen

Durch die starken Regenfälle drohten am Donnerstag in Hohegeiß im Harz mehrere Teiche überzulaufen. Außerdem gefährdeten die Wassermassen eine Kläranlage und den Technikraum eines Freibades. Knapp 20 THW-Kräfte der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen der Ortsverbände Göttingen und Clausthal-Zellerfeld bannten die Gefahr.
THW-Präsident Albrecht Broemme (Zweiter von links) mit gleich drei Generationen Landesbeauftragte für Bremen, Niedersachsen: Eckhard Leiser (links), Sabine Lackner (Zweite von rechts) und Ralph Dunger (rechts).

Neue Räume, neuer Elan

Moderner, größer, sicherer – so lässt sich die neue Liegenschaft des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen beschreiben. Am Donnerstagabend weihten die hauptamtlichen THW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit THW-Präsident Albrecht Broemme sowie zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, von anderen Behörden und Organisationen die Räumlichkeiten in Hannover ein.
Dank der Abstützmaßnahmen des THW konnte die Erlanger Feuerwehr den Brand bekämpfen.

Versteckte Gefahr

Eine starke Rauchentwicklung rief vergangenen Freitag die Feuerwehr in Erlangen auf den Plan. Die Ursache war ein Schwelbrand: In einem Mauerwerk verborgene Balken hatten Feuer gefangen. Insgesamt 26 THW-Kräfte ermöglichten den Feuerwehrleuten die Löscharbeiten und stützten das beschädigte Gebäude ab.

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