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Stillgelegter Zugverkehr: In vielen Orten Deutschlands blockierten umgestürzte Bäume die Bahnschienen. So auch in Großhansdorf

Stürmische Einsätze

Starker Regen, grelle Blitze, Hagel und heftige Winde: Auf die heißen Temperaturen folgten vielerorts in Deutschland Unwetter. THW-Kräfte aus Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein kämpften gestern gegen die Unwetterschäden.
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Straßen und Häuser von umgefallenen Bäumen befreien – gerade im Sommer eine regelmäßige Einsatzoption für das THW.

Sommerzeit, Gewitterzeit

Ende vergangener Woche krachte es vielerorts in Deutschland. Unter anderem im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen und im Rhein-Kreis Neuss sorgten Sturmböen, Starkregen und Blitze für Schäden. Mehr als 40 THW-Kräfte räumten umgefallene Bäume bei Seite und pumpten überflutete Keller leer.
Die THW-Kräfte nutzten die wenigen noch stabilen Holzlatten der alten Dachkonstruktion, um die neuen Materialien zu verbauen.

Feuer fordert Fachkompetenz

Der ausgebrannte Dachstuhl eines Wohnhauses ließ am vergangenen Wochenende den THW-Ortsverband Pfaffenhofen (Bayern) ausrücken. Die mehr als zehn Ehrenamtlichen verschlossen das Dach provisorisch. Ebenso feurig war die Ursache für einen Einsatz von rund 20 THW-Kräften aus Olpe und Attendorn (Nordrhein-Westfalen) am Montag. Dort war eine Lagerhalle in einem Gewerbegebiet in Brand geraten.
Viele Aufgaben fürs THW: Die Helferinnen und Helfer beräumten bei den drei Einsätzen nicht nur Trümmer und Wracks, sondern evakuierten auch Betroffene und leuchteten die Einsatzstellen aus.

Zwischen Flammen und Trümmern

Rauchsäulen in Speyer, Ebern und Saarburg: Das THW war in den vergangenen Tagen bei mehreren Bränden im Einsatz. Ein Feuer in einer Lagerhalle hielt die Kräfte aus den THW-Ortsverbänden Speyer und Neustadt an der Weinstraße von Samstag auf Sonntag wach. Im fränkischen Ebern stand am Sonntag eine Scheune und in Saarburg am Montag eine Lagerhalle in Flammen.
Mit dem Radlader beseitigten die vier Ehrenamtlichen der Fachgruppe Räumen die Dachreste der Garage.

Explosive Sammlung

Am vergangenen Montagnachmittag knallte es mehrmals im nordrhein-westfälischen Hennef. Der Grund: In der Garage eines Einfamilienhauses explodierte Weltkriegsmunition. Mehr als 30 THW-Helferinnen und -Helfer aus vier Ortsverbänden waren im Einsatz. So rissen sie unter anderem die Garage ab.
Mit Hilfe eines sogenannten Dreibocks können die THW-Kräfte Personen – oder Übungspuppen wie vergangenes Wochenende in Bayern – aus der Tiefe retten.

Von Dänemark bis Bayern: Üben, üben, üben

Ob Orten und Retten oder Stegebau und Pumpen – die Aufgaben bei gleich drei Übungen mit rund 380 THW-Kräften am vergangenen Wochenende waren vielfältig. Während im Norden und Westen jeweils eine Explosion als Übungsszenario diente, übten die Ehrenamtlichen im Süden unterschiedliche Einsatzoptionen zu Land und zu Wasser.
Weg frei für die Einsatzkräfte: Sie bahnten sich mit dem Bergungsräumgerät einen Zugang durch die Trümmer der Werkstatt.

Räumen nach Werkstatt-Explosion

Ein Großbrand mit Gasexplosion beschäftigte die Kräfte des THW-Ortsverbands Preetz in der Nacht auf Dienstag. Rund zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer wurden gegen 0.30 Uhr zur Unterstützung nach Langwedel bei Nortorf alarmiert.
Das Übungsgelände Dülmen bietet THW-Kräften realistische Bedingungen. Hier bei der Personenrettung aus der Tiefe.

Drei realistische Übungen an einem Tag

Im THW-Ortsverband Rheine war am Samstag viel los: Die beiden Bergungsgruppen und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen trainierten unter teilweise erschwerten Bedingungen ihre Fertigkeiten. Vor allem THW-Kräfte, die erst vor kurzem ihre Grundausbildung absolviert hatten, sammelten am Übungstag wichtige Erfahrungen.
THW-Kräfte bauten im Kieswerk Lauchheim eine provisorische Straße, unter anderem mit dem Bergungsräumgerät.

Die Erde bebt, das THW ist vorbereitet

Verschüttete Personen und tonnenschwere Trümmerteile: Ein Erdbebenszenario bei einer Katastrophenübung im baden-württembergischen Aalen bedeutete eine Menge Arbeit für rund 140 Ehrenamtliche des THW. Am Samstag arbeiteten sie Einsätze ab, wie sie nach einem wirklichen Erdbeben tatsächlich auftreten können.
Mit Radladern räumten die THW-Kräfte die heruntergebrannten Trümmer aus dem Weg.

Auf heißen Sohlen

Dass Feuerwehr und THW verlässliche Partner sind, bewiesen am vergangenen Donnerstag mehr als 400 Einsatzkräfte während eines Großbrandes in einer Bayreuther Diskothek. Rund 50 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Bayreuth, Kulmbach und Pegnitz leuchteten die Einsatzstellen aus und rückten den Trümmern mit schwerem Gerät zu Leibe.
Anstrengende Tage liegen hinter den Einsatzkräften der SEEBA. Die Arbeit hat sich jedoch gelohnt: Das Team ist offiziell reklassifiziert.

Geprüft und bestätigt: SEEBA erfüllt UN-Standard

Genf. Die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des Technischen Hilfswerks (THW) wurde nach einer 48-stündigen Großübung in Genf zum zweiten Mal reklassifiziert. Die SEEBA erfüllt damit weiterhin die Rahmenvorgaben (Guidelines) der Vereinten Nationen (UN) für Rettungseinsätze nach Erdbeben.
Entspricht die SEEBA des THW dem internationalen Standard für Erdbebeneinheiten? Das überprüfen die Fachleute der UN in den nächsten zwei Tagen in Genf.

Auf dem Prüfstand: THW in Reklassifizierung gestartet

Der Helikopter mit den Einsatzkräften der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) ist im fiktiven Erdbebengebiet gelandet. Denn heute früh begann die internationale 48-Stunden-Übung „ACHILLES 2017“ im schweizerischen Genf. Für die SEEBA ist dies jedoch mehr als „nur“ eine Übung: Internationale Experten prüfen, ob sie dem internationalen Standard – den INSARAG Guidelines – entspricht und erneut reklassifiziert wird.
THW-Kräfte entluden die Pulversäcke, damit ein Bergungsunternehmen den LKW abschleppen konnte.

Einsatz im Schutzanzug

Einsatz unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen: Rund 40 THW-Kräfte aus drei Ortsverbänden bargen gestern auf der Bundesautobahn 6 zwischen Waldmohr und Homburg Gefahrgut aus einem verunglückten Lastwagen. Der italienische LKW hatte Ammoniumchlorid geladen, eine pulverförmige Chemikalie, die Atemwege und Schleimhäute reizt.
Das Bergungsräumgerät ist eines der wichtigsten Fahrzeuge für den Bau von behelfsmäßigen Straßen und Wegen.

Der Weg ist das Ziel

Das THW muss immer wieder zu schwer zugänglichen Einsatzorten ausrücken. Dann müssen die Helferinnen und Helfer selbst behelfsmäßige Straße oder Wege bauen. Das lernten vergangenes Wochenende rund 50 THW-Kräfte aus 15 Ortsverbänden im bayerischen Ingolstadt.
Die Searchcam ermöglichte den THW-Kräften einen direkten Einblick in die Trümmerstrukturen.

Explosion in Dortmund: Drei Tage suchen, sichern, räumen

Mehr als 200 Einsatzkräfte aus 13 Ortsverbänden – für einen solchen Großeinsatz des THW sorgte eine Gasexplosion in einem Wohnhaus in Dortmund-Hörde am vergangenen Freitag. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer suchten mit Rettungshunden nach einer vermissten Hausbewohnerin und sicherten sowohl das teilzerstörte Wohnhaus als auch angrenzende Gebäude ab.
Zu knapp 200 Einsätzen rückte das THW in Folge der Sturmflut aus.

Vor 55 Jahren: Sturmflut an der Nordseeküste

Sie war eine der größten Naturkatastrophen in Deutschland und für das THW der bis dato größte Einsatz – die Sturmflut an der Nordseeküste im Jahr 1962. In mehr als 220.900 Arbeitsstunden retteten und bargen die Einsatzkräfte des THW Menschen und Trümmerteile, versorgten Betroffene und unterstützten die Sicherung von Deichen.
THW-Präsident Albrecht Broemme (links) informierte sich vor Ort beim damaligen Einsatzleiter der Bad Aiblinger Feuerwehr Wolfram Höfler (Mitte) über die Einsatzlage.

Zugunglück in Bad Aibling – ein Jahr danach

Zwei Personenzüge stießen am 9. Februar 2016 auf der Bahnstrecke von Holzkirchen nach Rosenheim in Bayern frontal zusammen. Dabei starben zwölf Menschen, mehr als 80 Fahrgäste wurden verletzt. Das THW unterstützte mit rund 120 Helferinnen und Helfern die Rettungs- und Bergungsarbeiten.
Kahlschlag nach Kyrill: Unzähliger Bäume musste das THW fällen, um Straßen und Waldwege zu sichern.

Hilfe trotz eigener Betroffenheit – 10 Jahre nach Kyrill

Vor zehn Jahren zog Orkan Kyrill mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern über Europa hinweg und kostete 47 Menschen das Leben. In Wäldern und an Gebäuden entstanden Schäden in Milliardenhöhe. Deutschlandweit leisteten rund 7500 THW-Kräfte aus 330 Ortsverbänden technische Hilfe.
Im bayerischen Rednitzhembach beschädigte Tief Egon den Giebel einer Garage. Unter Anleitung eines THW-Baufachberaters stützten 15 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Roth den frei liegenden Dachstuhl der Garage ab.

Sturmtief Egon hält THW in Atem

Deutschlandweit hat das Sturmtief Egon mit starken Schneefällen Schäden und vor allem Verkehrschaos angerichtet. Rund 260 THW-Kräfte waren am vergangenen Wochenende von Bayern bis Niedersachsen gefragt. Neben zahlreichen Einsätzen im Straßenverkehr räumten sie unter anderem umgestürzte Bäume weg.
Mit der schnell rotierenden Scheibe des Trennschleifers durchtrennten die THW-Einsatzkräfte die Stahlteile.

Zwischen Trümmern und Löschschaum

Knapp 30 THW-Kräfte des Ortverbandes Nürnberg unterstützten vergangenen Donnerstag die Löscharbeiten an einer Lagerhalle im Norden Nürnbergs. Der Großbrand forderte die Kompetenzen von vier THW-Fachgruppen.
Bis tief in die Nacht waren rund 40 THW-Kräfte damit beschäftigt, die Feuerwehr in Velbert beim Löschen eines Scheunenbrands zu unterstützen.

Brennende Ballen

Mit Räumgeräten verteilte das THW am vergangenen Montag Heuballen auf dem Gelände einer entflammten Scheune in Velbert (Nordrhein-Westfalen). Auf diese Weise unterstützten die 40 THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Düsseldorf, Wuppertal und Schwelm die Feuerwehr dabei, den Brand zu bekämpfen.
Rund 30 THW-Helferinnen und -Helfer beteiligten sich an der Großübung im hessischen Bensheim.

Ein Tag im Wald

Mehr als 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) trainierten am Samstag das Szenario zweier Flugzeugabstürze und eines Waldbrands im hessischen Bensheim. Es war die bislang größte Sicherheitsübung der Hilfsorganisationen der Region. Fazit nach sieben Stunden: gut gelaufen, viel gelernt.
Wie leuchte ich eine Einsatzstelle aus? Auch das mussten die rund 40 THW-Helferanwärterinnen und -anwärter bei der Grundausbildungsprüfung in Kirchheim unter Teck wissen.

Ausbildung und Abzeichen

Rund 40 THW-Helferanwärterinnen und -Helferanwärter haben am vergangenen Wochenende in Baden-Württemberg die Grundausbildung in den Ortsverbänden Stuttgart und Kirchheim unter Teck erfolgreich abgeschlossen. Außerdem absolvierten im Ortsverband Kirchheim unter Teck 45 Junghelferinnen und -helfer das Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold.
THW-Kräfte bereiten in Bad Kreuznach den Leiterhebel vor, um eine Person zu retten.

Eisenbahn, EGS, Erfahrungsaustausch

Mit vielen verschiedenen Übungsszenarien beschäftigten sich THW-Einsatzkräfte aus ganz Deutschland an den letzten beiden Wochenenden: Während in Bayern ein möglicher Eisenbahnunfall und die Führung und Kommunikation im Einsatzfall im Vordergrund stand, hieß es „Gefahrgutunfall“ und „Gasexplosion“ in Gütersloh und Bad Kreuznach.
Mit dem Radlader räumten THW-Kräfte des Ortsverbands Eschwege die Trümmer einer ausgebrannten Scheune aus dem Weg.

Schneiden, lotsen, räumen

Drei Großbrände hat das THW in den vergangenen Tagen gemeinsam mit den Feuerwehren in Süddeutschland bekämpft. Die THW-Kräfte unterstützten die Löscharbeiten, indem sie Einsatzstellen ausleuchteten und Zugänge für Löschwasser freilegten. Den größten Einsatz leisteten 45 Ehrenamtliche Samstagnacht in Löffingen (Baden-Württemberg), nachdem das Feuer eines Schuppens auf eine Lagerhalle übergriff.
Mit dem Bergungsräumgerät zogen die Ehrenamtlichen das Stroh auseinander.

Strohballen in Brand

Ein brennendes Strohlager rief am vergangenen Wochenende in Meppen ein Großaufgebot des THW auf den Plan: Mehr als 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfern aus sieben THW-Ortsverbänden rückten an, um die örtliche Feuerwehr zu unterstützten. Sie berieten, leuchteten die Einsatzstelle aus und räumten die verbrannten Überreste des Strohs beiseite.
THW-Präsident Albrecht Broemme und Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maiziére hatten Spaß am Stand der THW-Jugend.

Hinter den Kulissen der Bundesregierung

Welche Aufgaben hat das THW? Wie funktioniert eine Trinkwasseraufbereitungsanlage oder ein Bergungsräumgerät? Und zu welchem Bundesministerium gehört das THW eigentlich? Antworten auf diese Fragen fanden mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher beim diesjährigen Tag der offenen Tür der Bundesregierung, der am vergangenen Wochenende in Berlin stattfand.
THW-Trinkwassserlaborant Daniel Rost (rechts) erklärt die komplexen Zusammenhänge im Trinkwasserlabor.

Zwischen Wasser und Stein

Ein schweres Unwetter mit starken Gewittern und orkanartigen Stürmen zieht sich über Sachsen zusammen. Der Katastrophenschutzstab der Landesdirektion Sachsen alarmiert das THW, weil die Trinkwasserversorgung unterbrochen ist. Obwohl derartige Situationen realistische Einsatzfälle darstellen, handelte es sich in diesem Fall um das Szenario einer fünftägigen Übung von 120 THW-Kräften aus dem Geschäftsführerbereich Chemnitz. In der vergangenen Woche waren die Ortsverbänden Annaberg, Chemnitz, Döbeln, Freiberg, Plauen, Reichenbach und Zwickau während der Übung im Einsatz.
THW-Kräfte und türkische Katastrophenhelfer und -helferinnen arbeiteten nach dem schweren Erdbeben Hand in Hand.

Fünfzig Jahre nachdem die Erde 1966 in der Türkei bebte

In Folge des schweren Erdbebens im Osten der Türkei am 19. August 1966 starben mehr als 2.000 Menschen. Viele Weitere wurden schwer verletzt. Zehntausende Familien verloren ihr Hab und Gut. Ab dem 26. August 1966 unterstützten 30 ehrenamtliche THW-Kräfte der Ortsverbände Bonn, Köln und Dortmund den Hilfseinsatz in der Türkei. Ihre Hauptaufgabe: Einsatzarbeiten an einem zerstörten Krankenhaus und einem Verwaltungsgebäude in der Stadt Hinis.

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