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Stürmische Einsätze

Starker Regen, grelle Blitze, Hagel und heftige Winde: Auf die heißen Temperaturen folgten vielerorts in Deutschland Unwetter. THW-Kräfte aus Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein kämpften gestern gegen die Unwetterschäden.

Im hessischen Gießen fing es leise mit vereinzelten kleinen Regentropfen an. Dann wurde es plötzlich laut: Starker Regen und Ein-Cent große Hagelkörner ließen Keller volllaufen und rissen Dachziegel von den Häusern. Rund 30 THW-Kräfte des Ortsverbands Gießen sicherten die abgedeckten Dächer und räumten umgefallene Bäume von Bahnschienen.

Ähnlich erging es den mehr als 30 Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Ahrensburg und Bad Oldesloe aus Schleswig-Holstein. Durch Großhansdorf fegte ein schweres Gewitter mit starken Orkanböen, so dass es gleich mehrere Einsatzstellen gab. Bäume fielen auf einen Telefonmast, Straßen, U-Bahn Gleise. Während die Kolleginnen und Kollegen der Freiwillige Feuerwehr die Fahrgäste evakuierten, räumten die THW-Kräfte die Schienen frei. Bei Schadensstellen in der Stadt kam unter anderem der LKW-Ladekran der Fachgruppe Logistik zum Einsatz.

Ein ähnliches Bild bot sich den Ehrenamtlichen In Niedersachsen. Mehr als 20 THW-Kräfte des Ortsverbands Uelzen beseitigten einen Baum, der auf ein Haus in Wrestedt stürzte. Im Wolfsburg gesellten sich zu Starkregen und Hagel noch Eisregen und Blitzeis. Vielerorts liefen die Keller mit Wasser voll. Rund 20 Ehrenamtliche aus dem Ortsverband Wolfsburg erkundeten die Lage, pumpten vollgelaufene Keller leer und räumten Sturmschäden von den Straßen.

Auch in Sachsen-Anhalt sorgten die Unwetter für Schäden. In Dessau-Roßlau räumten rund 20 Ehrenamtliche des Ortsverbands Dessau Bäume von der Straße. Der Ortsverband Magdeburg und der Ortsverband Oschersleben rückten mit 50 Einsatzkräften insgesamt 18 Mal zu Einsatzstellen aus. Meist handelte es sich um herabstürzende Gebäudeteile oder Bäume, die auf Häuser oder Autos fielen. Auch ein THW-Fachberater war im Einsatz. Weil eine Bahnstrecke gesperrt war, übernahm der Ortsverband Burg mit rund 15 THW-Kräften den Personentransport der gestrandeten Fahrgäste. In Brandenburg waren außerdem die Ortsverbände Lübben, Senftenberg und Herzberg gegen die Unwetterschäden im Einsatz.

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