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Gerufen, geborgen, getrauert

Auf der A9 in Oberfranken krachte gestern Morgen ein Reisebus an einem Stauende in einen Sattelzug und ging in Flammen auf. 18 Menschen starben, dutzende trugen teils schwere Verletzungen davon. Rund 20 THW-Kräfte sicherten die Unfallstelle ab und bargen den ausgebrannten Bus.

Bereits wenige Minuten nachdem die Leitstelle den Alarm auslöste, waren die Rettungskräfte an der Unfallstelle. THW-Fachberater aus den Ortsverbänden Hof und Naila begutachteten die Lage und klärten mit der Einsatzleitung von Polizei und Feuerwehr, wie das THW die Rettungskräfte am besten unterstützen kann.

Der Unfall des Reisebusses zeigt, wie wichtig es ist, Unfallstellen abzusichern. Um weitere Auffahrunfälle zu verhindern, sicherten die THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Hof, Kulmbach und Naila den Stau an mehreren Anschlussstellen ab. Anschließend barg das THW den verunfallten und ausgebrannten Bus, in dessen Innern sich noch Leichenteile befanden. Da Einsätze mit Brandopfern für die Helferinnen und Helfer psychisch äußert belastend sind, entsandte das THW ein Einsatznachsorgeteam (ENT). Die Fachleute helfen den Ehrenamtlichen dabei, das Erlebte zu verarbeiten. Noch bei Abfahrt von der Einsatzstelle holten die Führungskräfte einen ENT-Experten zur Einsatznachbesprechung dazu.

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