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Ausleuchten, abstützen, aufatmen

Nicht nur die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen ist durch die Unwetter der vergangenen Tage in weiten Teilen Deutschlands gefordert. In Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg) bestand am Montag nach heftigen Winden und Starkregen die Gefahr, dass eine Scheune einstürzte. Rund 50 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden sicherten das Gebäude, räumten Trümmerteile beiseite und leuchteten die Einsatzstelle aus.

Eine Giebelwand der alten Scheune drohte auf das benachbarte Grundstück zu stürzen. Die Verantwortlichen des Hochbauamtes der Stadt entschieden daher, dass das Bauwerk unmittelbar zu sichern beziehungsweise abzureißen sei.

Von einem Hubsteiger aus entfernten die THW-Kräfte der ersten Bergungsgruppe aus dem Ortsverband Neuhausen zunächst die Dachziegel und reduzierten damit die Last auf das teils morsche Gebälk. Anschließend sicherten sie die einsturzgefährdete Giebelwand mittels eines Greifzuges und trugen Mauerteile kontrolliert ab. Unterstützung erhielten die Neuhausener von einem Baufachberater des Ortsverbandes Stuttgart. Die Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Schorndorf beseitigten mit ihrem Radlader die niedergelegten Trümmer.

Da das Gebäude schlecht zugänglich war und der Einsatz unter erhöhten Sicherheitsbedingungen stattfand, dauerte dieser bis in die frühen Morgenstunden. Die Bergungsgruppe des Ortsverbandes Ostfildern löste deshalb ihre Kameradinnen und Kameraden aus Neuhausen ab. Und auch die Schorndorfer wurden durch THW-Kräfte aus Kirchheim/Teck abgelöst. Zusätzlich begleiteten zwei weitere Baufachberater der Ortsverbände Ofterdingen und Ludwigsburg die Arbeiten. Für ausreichend Licht sorgten derweil die Neuhausener Ehrenamtlichen der Fachgruppe Beleuchtung. Indem diese die Einsatzstelle in der Nacht ausleuchteten, ermöglichte sie einen erfolgreichen Einsatzabschluss am darauffolgenden Tag.

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