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Nachdem THW-Kräfte einsturzgefährdete Wände niederlegten, suchten sie in den Trümmern der Ruine eine vermisste Person.

Hausbrand: Suche nach vermisster Person

Auf die Suche nach einer vermissten Person machten sich am Mittwoch mehr als 50 THW-Kräfte der Ortsverbände Bünde, Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho. Ein Fachwerkhaus in Kleinenbremen (Kreis Minden) war zuvor in der Nacht von Montag auf Dienstag abgebrannt.
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Die Rettungshunde der Fachgruppe Ortung suchten in einem großen Gebiet um die Einsatzstelle nach den vermissten Kindern.

Gemeinsame Vermisstensuche

Hand in Hand: Bei einer Übung mit rund 200 Einsatzkräften arbeiteten 20 THW-Helferinnen und -Helfer des Ortsverbandes Heidelberg eng mit anderen Bevölkerungsschutzorganisationen zusammen. Die Ausgangslage für den Probeeinsatz am vergangenen Samstag bildete eine Schule in Heidelberg, die nach einer Explosion einsturzgefährdet war.
THW-Kräfte sägten an der Einsatzstelle Holz auf Maß und stützten damit das Haus von Innen ab.

LKW krachte in Hauswand

Ein Lastwagen fuhr am Dienstag in die Wand eines Wohnhauses in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und beschädigte es so schwer, dass es einsturzgefährdet war. THW-Kräfte aus dem Ortsverband Weißenfels kamen an die Unfallstelle, um das Fahrzeug zu bergen und das Gebäude fachmännisch abzustützen.
Heizöl in der Ostsee: Bei der Übung auf Rügen probten die THW-Kräfte die Reinigung des verschmutzten Meeres.

Übung: 1000 Liter Öl in Ostsee

Auf Rügen explodiert ein Heizöltank. Ein weiterer Tank wird dabei beschädigt und 1000 Liter Öl fließen in die Ostsee. Diesem Übungsszenario stellten sich am vergangenen Wochenende mehr als 100 THW-Kräfte auf dem Gelände einer Jugendherberge in Prora auf der Insel Rügen.
In der Grundausbildung lernten die angehenden Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer die verschiedenen Stiche und Bunde.

Zwölfte tunesische Grundausbildung beendet

Einsatzstellen ausleuchten, Lasten bewegen, oder mit Schere und Spreizer arbeiten: Vergangene Woche ging die insgesamt zwölfte Grundausbildung in Tunesien zu Ende. Gleichzeitig fand ein Team Management Course (TMC) zum Thema Hochwasser statt.
Die Hundeführerin des THW musste wegen der Einsturzgefahr an der Einsatzstelle an einer Feuerwehrdrehleiter gesichert werden.

Einsatz unter Einsturzgefahr

In einem Wohnhaus in Knüllwald-Wallenstein, Nordhessen, ereignete sich am Montagabend eine Gasexplosion. 90 THW-Kräfte aus sieben Ortsverbänden beräumten die Einsatzstelle, leuchteten aus und orteten einen vermissten Bewohner des Hauses. Zwei Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Zur Unterstützung der Helferinnen und Helfer waren Einsatznachsorgeteams vor Ort.
Zwei Wochen lang trainierten die zukünftigen Helferinnen und Helfer einsatztechnische Grundlagen.

Exportschlager Ehrenamt

Ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte, die Hand in Hand zusammenarbeiten: Vergangenes Wochenende endete mit Unterstützung des THW die bereits elfte angepasste Grundausbildung von ehrenamtlichen Einsatzkräften in Tunesien. 45 angehende Freiwillige lernten zwei Wochen lang, worauf es beim Einsatz ankommt.
Unterführerinnen und -führer gingen in Mönchengladbach zehn Einsatzszenarien durch.

Explosionen, Einstürze und Einsatzübungen

Ein teilweise eingestürztes Hochhaus und eine Explosion in einer Halle: THW-Kräfte bereiteten sich in den vergangenen Wochen auf knifflige Einsatzsituationen vor. Hilfreich waren dabei viele kleine Übungsszenarien, die Teile größerer Übungen und einer Fortbildung waren.
Der Deichbau mit Sandsäcken ist immer noch schweißtreibende Handarbeit.

Schweißtreibende Trainingseinheiten

Das letzte Juni-Wochenende nutzten viele THW-Ortsverbände und vertieften das Fachwissen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Übungen und Fortbildungen. Bei sommerlichen Temperaturen trainierten sie beispielsweise die Deichverteidigung, die Hilfe nach einem schweren Orkan, den Aufbau einer Löschwasserversorgung und den Schichtwechsel in einem Führungsstab.
Trotz der Schieflage konnten die Einsatzkräfte mithilfe einer Baufirma den Zug wieder zurück auf die Gleise bringen.

Historische Entgleisung

Museumsbahn kollidiert mit Traktoranhänger: Im bayerischen Ostheim vor der Rhön übersah eine Traktorfahrerin am Sonntag einen herannahenden Zug an einem Bahnübergang. Teile der historischen Dampflok entgleisten und das Heu auf dem Traktoranhänger entzündete sich. Ein Fachberater des THW und der Technische Zug des THW-Ortsverbandes Mellrichstadt unterstützen die umfangreichen Lösch- und Bergungsarbeiten.
Mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern übten die Einsatzkräfte acht verschiedene Szenarien. Eines davon war die Personenrettung aus einem Unfallauto.

Ein „FeuerWerk“ an technischer Hilfeleistung

Glas splittert, Blech knackt, Sägen rattern: Am vergangenen Wochenende trainierten Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Elmshorn an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ahrenlohe mit den örtlichen Feuerwehren und Mitgliedern der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKISH). Drei Tage lang ging es um Hilfeleistungen bei Unfällen aller Art.
THW-Kräfte bei der Arbeit: Sie geben immer alles, um Verletzte zu retten.

Notfallübung mit Überraschungseffekt

Jede Einsatzübung soll möglichst realitätsnah ablaufen. Der THW-Ortsverband Lohr nahm diese Prämisse am Samstag zum Anlass, nur wenige Einsatzkräfte vorab in die geplante Übung einzuweihen: Ehrenamtliche des THW und der Feuerwehr Burgsinn eilten zu einem angenommenen Brand in einem Bahnhof in Burgsinn, Personen seien in Gefahr.
Die drei Siegener Bergungsgruppen übten in der Nacht von Samstag auf Sonntag verletzte Personen zu retten.

Denn sie wissen, was sie tun

Stark beschädigte und einsturzgefährdete Wohnhäuser sowie eine unbekannte Anzahl von verletzten Personen: 85 Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Siegen trainierten am Wochenende in Wesel den Einsatz nach einer Gasexplosion.
In Freising bestand die Gefahr, dass der Bus beim Anheben zurück kippt und weitere Personen unter sich begräbt.

Übung macht die Einsatzkraft

Während am vergangenen Wochenende viele THW-Helferinnen und -Helfer zu Unwettereinsätzen ausrückten, bereiteten sich andere auf mögliche zukünftige Einsätze vor. Ob Trinkwasser aufbereiten, Verschüttete retten oder Tauchpumpen bedienen: Motiviert meisterten die Ehrenamtlichen eine Aufgabe nach der anderen.
THW und Feuerwehr rückten mit mehreren Booten an, um die Tierkadaver aus dem Kanal zu bergen.

Tausende tote Tiere

Die Umweltbehörde in Hamburg beauftragte vier THW-Ortsverbände sowie mehrere Freiwillige Feuerwehren, verendete Fische zu bergen: Aufgrund des warmen Wetters der vergangenen Woche befand sich im Wasser des Aßmannkanals am Samstag so wenig Sauerstoff, dass den dort lebenden Fischen die Luft zum Atmen ausging.
Vor 20 Jahren ereignete sich das Zugunglück von Eschede. Mehr als 700 THW-Kräfte waren damals im Einsatz. (Symbolbild)

Vor 20 Jahren: Zugunglück in Eschede

Auf der Bahnstrecke Hannover – Hamburg entgleiste am 3. Juni 1998 ein ICE in der Gemeinde Eschede. 101 Menschen starben, 88 verletzten sich schwer. Mehr als 700 THW-Kräfte aus 32 Ortsverbänden rückten damals zum Einsatz aus. Am Sonntag jährt sich der Unglückstag zum zwanzigsten Mal.
Eine Frage von Muskelkraft, Ausdauer und Taktgefühl: THW-Kräfte motivierten sich auf der Donau mit einem kleinen Paddelrennen.

Ausbilden was das Zeug hält

Im Ortsverband, am See, auf dem Wasser: In den vergangenen Wochen meisterten dutzende THW-Kräfte verschiedene Ausbildungsszenarien und rüsteten sich für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Dazu setzten sie schweres Gerät ein, ließen Boote zu Wasser und retteten Verletztendarsteller.
Zugänge zu Verletzten schaffen, Absicherung und Rettungsmaßnahmen: Bei der Einsatzübung mussten die Ehrenamtlichen vieles gleichzeitig erledigen und sich dementsprechend gut untereinander koordinieren.

Viele Verletzte – 110 Rettungsprofis

Personen unter schwierigen Bedingungen retten – das trainierten rund 110 ehrenamtliche Kräfte während einer gemeinsamen Übung von THW, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bergwacht und der Höhenrettung der Feuerwehren Baden-Baden und Bühlertal am Samstag in Karlsruhe.
Bei gemeinsamen Einsätzen unter Atemschutz ist die Zusammenarbeit zwischen THW-Kräften und Feuerwehrleuten besonders wichtig

Retten, retten, retten

Drei verschiedenen Szenarien stellten sich 25 THW-Kräfte mit Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz (DRK) am vergangenen Wochenende in Paderborn. Die Helferinnen und Helfer übten, Personen aus Unfallfahrzeugen, Tunneln und Höhen zu retten.
Einsturzgefährdete Gebäudeteile stützten die THW-Kräfte mit verschachtelten Holzkonstruktionen ab.

Ausgewählt und ausgebildet

Rund 40 THW-Kräfte der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) trainierten am vergangenen Samstag auf dem THW-Übungsgelände in Wesel, wie sie eingestürzte Gebäude abstützen können. Zugleich absolvierten neue Anwärterinnen und Anwärter praktische Übungen, um sich als Einsatzkraft in der SEEBA zu qualifizieren.
In Fürstenfeldbruck befreiten THW-Kräfte eine eingeklemmte Person mit hydraulischen Rettungsmitteln aus einem Auto.

Kompetenz im Einsatz? = Übung³

Ständige Übungseinheiten gehören zum Alltag der THW-Einsatzkräfte, die ihre Kompetenzen auf vielen Ebenen bei Ausbildungen und Übungen permanent erweitern. Zwei Beispiele vom Wochenende und ein Beispiel der vergangenen Wochenenden dokumentieren Trainingseinheiten mit unterschiedlichen, nicht nur fach-technischen Schwerpunkten, die an den Ortsverbänden Erfurt, Leipzig, Fürstenfeldbruck und Osterode am Harz stattfanden.
In einem Kreisverkehr verrutschte die Ladung so stark, dass die THW-Kräfte das Fahrzeug zunächst abstützten.

Ein waschechter Einsatz

Viel Kraft und Ausdauer verlangte vergangenen Freitag ein Einsatz in Baden-Württemberg rund 30 THW-Kräften ab. Weil die Fracht eines Lastkraftwagens (LKW) verrutschte, entluden die Ehrenamtlichen 250 Waschmaschinen aus dem Fahrzeug.
Auch unter schwerem Atemschutz und in Schutzanzügen müssen THW-Kräfte in Einsätzen mit Gefahrstoffen Rettungsmaßnahmen durchführen können.

Von Gefahrstoffen umgeben

Explosionen in mehreren Labortrakten und Lagerräumen mit chemischen, biologischen und radiologischen Gefahrstoffen: Für eine Übung in Quedlinburg am vergangenen Wochenende mit sechs beteiligten THW-Ortsverbänden hätte es kein kniffligeres Szenario geben können.
Zwölf Frauen und 28 Männer nahmen am Grundausbildungscamp teil und lernten unter anderem, Elektro-Trennschleifer zu bedienen.

Sieben Tage, eine Prüfung, 38 neue THW-Kräfte

Für eine kurze, aber intensive Form der THW-Grundausbildung haben sich Helferanwärterinnen und -anwärter mit der Teilnahme im Kompakt-Camp Störitzland entschieden. Vom 7. bis zum 13. April bereiteten sich die angehenden THW-Kräfte auf die praktische Prüfung am vergangenen Samstag vor.
Die THW-Kräfte leiteten die Seilwinde des GKW per Hand weiter.

Bergung aus brauner Brühe

Ein führerloses Fahrzeug bargen 20 THW-Kräfte aus Forchheim vergangenen Freitag aus der trüben Aisch in der Nähe von Hallerndorf (Bayern). Dafür kam der Ladekran der THW-Fachgruppe Wassergefahren zum Einsatz.
Mit dem Bergungsräumgerät holten THW-Kräfte die Teile des verunfallten Flugzeugs vom Feld und luden es auf ihren Tieflader.

Flugzeugabsturz: Bergung in der Nacht

Ein Ultraleichtflugzeug stürzte am Samstag über einem Feld nahe Bensheim-Schwanheim (Hessen) ab, der Pilot und die Insassin sind dabei tödlich verunglückt. 27 THW-Kräfte des Ortsverbands Bensheim unterstützten die Ermittlungen der Polizei und die Bergungsarbeiten.
Unfallstelle absichern, Sichtschutz aufbauen, Ladung bergen, ausleuchten – ein LKW-Unfall auf der Autobahn 9 forderte 150 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Bayrischem Roten Kreuz.

Bergungsarbeiten bei Dunkelheit

Tödlicher Unfall: Ein mit Reifen beladener LKW prallte Ende vergangener Woche auf der Autobahn 9 in der Höhe Kulmbach/Bayreuth in die Mittelleitplanke und kippte um. Der Fahrer kam dabei ums Leben. 150 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr und Bayerischem Roten Kreuz (BRK) waren daraufhin im Einsatz. Sie bauten unter anderem einen Sichtschutz gegen gaffende Verkehrsteilnehmer auf und bargen die havarierte Ladung.
Thomas Conrad (links) und Sebastian Wallborn (rechts) nahmen am Donnerstagabend stellvertretend für ihre THW-Kameradinnen und Kameraden eine Auszeichnung für den Einsatz der Ortsverbände Halberstadt und Quedlinburg entgegen.

Belastender Einsatz

Auszeichnung für die THW-Ortsverbände Halberstadt und Quedlinburg: Sie wurden Ende vergangener Woche vom Bürgermeister der Stadt Halberstadt, Andreas Henke, für ihren Einsatz nach einer Wohnhausexplosion in der Gartenstadt von Halberstadt geehrt. Insgesamt rund 30 THW-Helferinnen und -Helfer suchten nach der Explosion am 23. Februar unter den Trümmern nach den Bewohnern und beseitigten Trümmer.
Die Allradfahrzeuge des THW trotzen der weißen Pracht: Mit guter Bodenhaftung und ausreichend Drehmoment an allen Rädern können sie andere Fahrzeuge aus dem Schnee ziehen.

THW als Mobilitätsgarantie

In Flensburg und im Kreis Nordfriesland kommen Einsatzfahrzeuge, Autos und LKW teilweise nicht mehr voran. Schuld sind starker Schnellfall und -verwehungen in der Region. Doch geländefähige THW-Fahrzeuge mit Schneeketten schaffen Abhilfe, indem sie Polizei und Rettungsdienste begleiten und bei Bedarf sofort freischleppen können.
Rund 80 THW-Kräfte aus sechs Ortsverbänden rüsteten sich am Abrisshaus in Bergheim für den Einsatzfall.

80 THW-Kräfte und ein Abbruchhaus

Wände und Decken durchbrechen oder Verletzte aus Höhen und Tiefen retten gehören zu den Aufgaben der Bergungsgruppen. Praktisch und realitätsnah lässt sich das nur selten üben. Für die Regionalstelle Köln ergab sich vergangenes Wochenende die Gelegenheit, in einem Abbruchhaus mit 15 Etagen solche Szenarien zu trainieren.

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