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Mehr zum Thema: Pumpen

Sandsäcke und Pumpen – beides war auch in Schleswig-Holstein gefordert: Dort galt es eine historische Mühle zu schützen.

Hochwasser: THW deutschlandweit im Einsatz

Die anhaltenden Regenfälle und Tauwetter haben in ganz Deutschland die Pegel der Flüsse ansteigen lassen. Besonders in Süddeutschland besteht Überflutungsgefahr. Das THW arbeitet mit nahezu 800 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern seit Mittwoch an vielen Einsatzstellen – insbesondere mit Pumpen und Sandsäcken.
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In Mühlhausen riss der Sturm das Dach eines Discounters herunter. Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes Baiersdorf zerlegten die beschädigten Dachteile.

„Burglind“ hielt THW auf Trab

Regen und Orkanböen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 150 Kilometer pro Stunde haben in vielen Teilen Deutschlands große Schäden verursacht. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern hatte das Sturmtief Bäume entwurzelt, Straßen überflutet und Hausdächer abgedeckt. Bundesweit waren mehr als 380 THW-Kräfte im Einsatz.
Unwetter, Großveranstaltungen, Unfälle, Hilfe im Ausland und Übungen: Im Jahr 2017 gab es viel zu tun für THW-Angehörige.

Das war 2017

Zum Jahresende zeigen wir ausgewählte Highlights und Impressionen der vergangenen zwölf Monate im Digitalen Jahresrückblick 2017.
Mittels drei Hochleistungspumpen beförderten die THW-Kräfte und weitere Feuerwehrleute das überschüssige Wasser aus dem Rückhaltebecken.

Rückbau in Ratingen

Ein drohender Dammbruch eines Ratinger Rückhaltebeckens erforderte seit Anfang der Woche insgesamt rund 50 THW-Kräfte der Ortsverbände Ratingen und Mülheim. In der Nacht zu Donnerstag rückten noch einmal Ehrenamtliche der Fachgruppe Beleuchtung des Ortverbandes Heiligenhaus/Wülfrath an und leuchteten die Einsatzstelle aus. Gestern bauten die Einsatzkräfte ihre Geräte zurück.
Mit Hilfe einer Drehleiter der Feuerwehr konnten die Einsatzkräfte Reflektoren an das Bauwerk anbringen. Sie waren nötig, um die Stabilität zu überprüfen.

Riss im Wasserturm: THW beobachtet und sorgt vor

Ein Riss im Sockelbereich eines Wasserturms auf dem Pforzheimer Wartberg (Baden-Württemberg) hielt vergangenes Wochenende mehr als 20 Ehrenamtliche aus vier THW-Ortsverbänden in Atem. Sie überwachten das Gebäude mit einem Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) und schlossen vorsorglich Trinkwasserpumpen an.
Die Pumpen von THW und Feuerwehr laufen im Dauerbetrieb.

Rückhalt für Rückhaltebecken

Seit Montagabend laufen Hochleistungspumpen von THW und Feuerwehr in einem Rückhaltebecken in Ratingen. Starke Regenfälle hatten das Becken so weit gefüllt, dass der Damm zu brechen droht. Der Einsatz dauert an.
Die Einsatzkräfte des THW verbauten rund 1300 Sandsäcke und schützten die Baugrube so vor weiterem Wasser.

Steigende Pegel, dröhnende Pumpen

Andauernde Regenfälle ließen in den vergangenen Tagen vielerorts die Pegel ansteigen. Von Donnerstag bis Samstag waren deshalb rund 40 THW-Helferinnen und -Helfer mit Pumpen und Sandsäcken in Hannover im Einsatz. Im nordrhein-westfälischen Kleve pumpten 20 Ehrenamtliche Wasser aus einem überlaufenden Rückhaltebecken erfolgreich ab.
Mit einer Pumpleistung von 20 Kubikmetern pro Minute verhinderten die Einsatzkräfte, dass sich der Schlamm weiter ausbreitete.

Schlammig-stinkende Angelegenheit

Mehrere tausend Kubikmeter ausgelaufener Klärschlamm – dieser Herausforderung stellten sich rund 30 THW-Kräfte in einer Verdener Kläranlage am vergangenen Wochenende. Die Helferinnen und Helfer pumpten den Schlamm aus einem bereits gefluteten Betriebsraum ab.
Wie kann man künftig stärker zusammenarbeiten? Delegierte aus Schleswig-Holstein sprachen mit THW-Vizepräsident Gerd Friedsam.

Besuch aus dem Norden

THW-Vizepräsident Gerd Friedsam empfing gestern eine Delegation des schleswig-holsteinischen Innenministeriums, des Landesfeuerwehrverbandes und der Landesfeuerwehrschule Schleswig-Holstein in der THW-Leitung in Bonn. Die Beteiligten tauschten sich über zukünftige Kooperationsmöglichkeiten aus.
THW-Kräfte pumpten das eindringende Wasser aus dem havarierten Schiff in Bayern ab.

Bayerns Titanic

Nicht ein Eisberg, sondern ein Felsen wurde einem Frachtschiff vergangene Woche zum Verhängnis. Über der Donau bei Vilshofen lag so dichter Nebel, dass der Kapitän versehentlich gegen den Felsbrocken fuhr. Rund 30 THW-Kräfte pumpten 46 Stunden lang Wasser von Bord ab und verhinderten so, dass das Schiff sank.
Rund 20 THW-Kräfte rückten in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Pumpeinsatz aus.

Mit Hannibal gegen die Wassermassen

In der Nacht von Montag auf Dienstag fanden die Helferinnen und Helfer aus dem bayrischen THW-Ortsverband Forchheim nur wenig Schlaf. Gegen Mitternacht alarmierte die integrierte Leitstelle die Ehrenamtlichen nach Ermreuth zum Pumpeinsatz: Wassermassen drohten in Wohnhäuser einzudringen.
THW-Kräfte förderten mit drei Tauchpumpen Wasser aus dem vollgelaufenen Schiff und waren außerdem mit der Fachgruppe Ölschadensbekämpfung vor Ort.

Dem Untergang geweiht

Ein 170 Meter langes Frachtschiff krachte am frühen Samstagmorgen auf der Weser in die Hafenanlage Brake. 25 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Nordenham pumpten daraufhin Wasser aus dem beschädigten Frachter.
Das Sturmtief Herwart entwurzelte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zahlreiche Bäume. THW-Kräfte des Ortsverbands Oldesloe entfernten den Baum mit Hilfe einer Motorsäge

Vom Winde verweht

Eine Stunde länger schlafen? Nicht für mehrere hundert THW-Kräfte in großen Teilen Deutschlands. Die zusätzlich durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde am Sonntag nutzen mehr als 480 THW-Helferinnen und -Helfer, um Bahnstrecken von Bäumen zu befreien, Gebäude zu sichern oder leer zu pumpen.
30 THW-Kräfte aus dem ganzen Bundesgebiet nehmen an der finalen IPA Floods-Übung in Kroatien teil.

Zum Abschied pumpen

Die Bewährungsprobe kommt zum Schluss: Diese Woche endet das dreijährige EU-Projekt zur Überschwemmungsbekämpfung im Rahmen des „Instrument for Pre-Accession Assistance“ (IPA). In Kroatien üben 520 Einsatzkräfte gemeinsam die Bekämpfung von großflächigen Überschwemmungen. In Deutschland bereiten sich ebenfalls THW-Kräfte auf Pumpeinsätze vor. Am Wochenende trainierten zwei Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus Baden-Württemberg.
Helferinnen und Helfer in Berlin beseitigten umgestürzte Bäume.

Sturm Xavier: Mehr als 900 THW-Kräfte im Einsatz

Von Donnerstag bis zum Wochenende wütete Sturmtief Xavier in weiten Teilen Deutschlands. Die Wucht des Sturms entwurzelte unzählige Bäume, kappte Stromleitungen und führte zu lokalen Überflutungen. Die Verkehrsunternehmen stellten den Bahnverkehr in den betroffen Gebieten in Teilen ein. Mehr als 900 ehrenamtliche THW-Kräfte waren im Einsatz.
In Dessau trainierten sechs Fachgruppen Wassergefahren verschiedene Fahrmanöver und das Arbeiten auf dem Wasser.

Zu Land, zu Wasser und im Tunnel

Ehrenamtliche des THW beteiligten sich in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Katastrophenschutzübungen. Darunter waren teilweise Szenarien mit mehreren Einsatzstellen gleichzeitig, bei denen das THW mit anderen Organisationen trainierte. So zum Beispiel Ende vergangener Woche in Duisburg.
Die Einsatzkräfte der Fachgruppe Ölschadensbekämpfung bereiten die Reinigung von verschmutztem Wasser aus dem Hafenbecken vor.

Breites Einsatzspektrum

Übungsreich war das vergangene Wochenende für das THW: Waldbrand, Zugunglück, Hochwasser und ein Gefahrstoffunfall – zum Glück alles nur fiktiv, aber eine willkommene Gelegenheit für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die Vielseitigkeit des THW unter Beweis zu stellen.
Beim Aufbau der Pumpen ist echte Teamarbeit gefragt.

Das THW für ein Königreich

Rund 50 THW-Helferinnen und -Helfer aus Baden-Württemberg trainierten vergangenes Wochenende in Eberbach am Neckar einen Auslandseinsatz in „Ewwerbeach“ – mit allen Facetten einer realistischen Ausgangslage.
Einsatzkräfte des THW bereiten die Löschwasserförderung aus der Erft vor.

Lehrreiches Wochenende

Viele neue Erkenntnisse sammelten die THW-Kräfte: Beleuchten, evakuieren, Personen retten, Wasser befördern und Stabsarbeit. Am vergangenen Wochenende fanden wieder zahlreiche Übungen im gesamten Bundesgebiet statt.
Dieser umgestürzten Linde ging es an den Kragen: Sie lag auf dem Gehweg, daher mussten THW-Kräfte sie wegräumen.

Routiniert gegen den Sturm

Gestern Nachmittag zog ein Sturm mit Windstärke 10 durch Frankfurt am Main. Insgesamt fielen im Stadtgebiet etwa 270 Einsätze an. Einige davon arbeiteten rund 20 THW-Kräfte aus dem Ortsverband Frankfurt ab. Sie griffen zu Kettensäge und Pumpe, um die Sturmschäden zu beseitigen.
An mehreren Ausbildungsstationen konnten die THW-Kräfte ihrem Besuch ihre Einsatzmöglichkeiten zeigen, darunter auch das Arbeiten mit Rettungsbooten.

Austausch und Ausbildung: Viel los im Ortsverband

Vier Ausbildungen und zeitgleich der Besuch mehrerer Gästegruppen stellten am Samstag ein ausgiebiges Tagesprogramm für den THW-Ortsverband Lohr dar. Die Gäste der freiwilligen Feuerwehr aus Milicz (Polen) und die Kinderfeuerwehr Wiesthal lernten das THW kennen. Und Hundestaffeln des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) aus ganz Bayern und Hessen übten mit dem THW das Abseilen am Rettungsturm auf dem Gelände.
Ein verrauchtes Gebäude und im Innern Personen: Der Ortsverband Mainz und die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Hechtsheim übten vergangenen Samstag gemeinsam.

Eine erfolgreiche Partnerschaft

Es ist eine kleine Liebesgeschichte: das THW und die Feuerwehr. In Einsätzen ergänzen sich die Kräfte und unterstützen einander. Damit diese Zusammenarbeit auch zukünftig reibungslos abläuft, übten vergangene Woche zwei Ortsverbände gemeinsam mit Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr.
Mit Sandsäcken kämpften die Einsatzkräfte gegen die Wassermassen.

Vor 15 Jahren: Die Elbeflut 2002

Aufgereihte Sandsäcke und dröhnende Hochleistungspumpen in sieben Bundesländern: Die Bilder der aktuellen Hochwasser-Einsätze des THW sind noch frisch. Während die Helferinnen und Helfer an manchen Orten noch immer gegen die Wassermassen kämpfen, jährt sich zum 15. Mal die Elbeflut von 2002. Damals waren etwa 24.000 THW-Kräfte sechs Wochen lang ununterbrochen im Einsatz. Sie pumpten Wasser ab, evakuierten Menschen, stützen Gebäude ab und verbauten Millionen von Sandsäcken. Es war der bis dato größte Einsatz in der Geschichte des THW.
Die Masse macht's: Mit langen Barrieren aus Sandsäcken kanalisierten THW-Kräfte die Wassermassen.

Pumpen im Akkord: Starkregenfälle fordern THW-Kräfte

Bonn. Pumpen, Pumpen, Pumpen – seit Montag kämpfen mehr als 300 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) gegen anhaltende Überschwemmungen. Heftige Starkregenfälle haben vor allem im niedersächsischen Harz sowie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt Gebäude und Straßenzüge überflutet. Die Pegel und die Helferzahlen steigen weiter.
An mehreren Orten ist und war das THW wegen anhaltender Regenfälle im Einsatz.

Unwetter in vier Bundesländern

Dauerregen in Teilen Niedersachsens, Sachsen-Anhalts, Thüringen, Berlin sowie Brandenburg verursachen anhaltend mehrere Einsätze für das THW. Rund 200 Helferinnen und Helfer – Tendenz steigend – trotzen seit Samstag vielerorts mit Hochleistungspumpen und logistischer Unterstützung den Wassermassen. Die Pegel steigen, teilweise sind Straßen überflutet. Die Einsätze häufen sich.
Mit einem Ladekran transportierten die THW-Kräfte angeschwemmte Baumstämme vom Nordwehr in Weiden ab.

Zwischen Sintfluten und Holzwüsten

Wetterchaos in Bayern: Für Starkregenfälle und Orkanböen rüsteten sich am vergangenen Freitag mehr als 30 THW-Kräfte des Ortsverbands Weiden. Alles drehte sich ums Wasser, denn was bei den einen im Übermaß vorhanden war, fehlte bei den anderen: Zehn Helferinnen und Helfer des Ortsverbands Lohr übten gemeinsam mit der Feuerwehr, Waldbrände zu bekämpfen.
Das Wasser aus der U-Bahn Station leiteten die THW-Kräfte in einen Kanal ab. Um Platz für die Fahrzeuge und Pumpen zu haben, wurde die Straße teilweise gesperrt.

Land unter

Eine überflutete U-Bahn Station, schwimmende Autos und Menschen, die sich durch kniehohes Wasser kämpfen: Ein starkes Unwetter versetzte Köln gestern in den Ausnahmezustand. Rund 50 THW-Kräfte pumpten die braunen Wassermassen aus der U-Bahn Station. Auch in Teilen Niedersachsens wütete ein Unwetter. Rund 20 THW-Helferinnen und -Helfer beseitigten in Meppen Sturmschäden.
Die Börger Hochleistungspumpe des THW fördert 5000 Liter Wasser pro Minute.

Wassermassen beherrschen lernen

Fünf Pumpen, 400 Meter Schlauchleitung und ein 50 KVA Stromerzeuger: Der Technik der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen widmeten sich am vergangenen Wochenende die THW-Ortsverbände Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen auf einem Wasserübungsplatz in Reffenthal bei Speyer (Rheinland-Pfalz). Rund 20 Helferinnen und Helfer übten, Wassermassen mit Pumpen und Schläuchen zu befördern.
Mit einer Seilwinde und dem Gerätekraftwagen zogen die Ehrenamtlichen den Baum von der eingeklemmten Stromleitung.

Mit Pumpen und Motorsägen

Starkregen, Gewitter und Hagel: Diese unheilvolle Kombination zog vergangenen Samstag über die Bodenseeregion. Sie sorgte für vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume und rund 70 THW-Helferinnen und -Helfer aus Baden-Württemberg im Einsatz. Auch Ehrenamtliche aus Niedersachsen und dem Saarland wurden zu Unwettereinsätzen gerufen.

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