Hauptnavigation

Zum Frittieren ungeeignet

Zäh, glänzend und gefährlich: Dickflüssiges Fettöl floss am Sonntag von einem Werksgelände in den Hamburger Veringkanal. Mehr als 20 THW-Kräfte aus fünf Ortsverbänden nahmen den Schadstoff auf, nachdem die Feuerwehr mit Ölsperren verhindert hatte, dass sich das Öl weiterverbreitete.

Drei Fachberater des THW erkundeten die Lage am Veringkanal. Anschließend rückten THW-Kräfte aus den Ortsverbänden Hamburg-Bergedorf, Hamburg-Harburg, Hamburg-Mitte und Hamburg-Wandsbek am Montag aus und befreiten das verschmutzte Wasser vom ausgetretenen Öl. Die Konsistenz des Fettöls erschwerte es, den Schadstoff aufzunehmen und an Land zu bringen, weshalb ein zusätzlicher Fachberater aus dem THW-Ortsverband Kiel die Schadensstelle begutachtete. Er sollte einschätzen, wie die Ehrenamtlichen den Einsatz am nächsten Tag fortführen könnten. Allerdings glückte der Einsatz trotz der Dickflüssigkeit des Öls und die THW-Kräfte konnten am frühen Montagabend ihre Geräte abbauen.

Der Einsatz verlief auch deshalb reibungslos, weil sich die Fähigkeiten von THW und Feuerwehr perfekt ergänzten. Bereits am Sonntag hatten Feuerwehrleute 400 Meter Absorbersperren ausgebracht. Dabei handelt es sich um Ölsperren, deren Festkörper an der Wasseroberfläche aus ölaufnahmefähigem Material bestehen. Zwischen fünf und zehn Tonnen des Fettöls waren aus den Anlagen des Unternehmens ausgetreten. Teilweise konnten die Betreiber selbst dafür sorgen, dass die Flüssigkeit sich nicht weiter ausbreitete. Dennoch gelangte ein Teil der Menge in den angrenzenden Veringkanal.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

Navigation und Service