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Mehr zum Thema: Sonstige Hilfeleistung

Laut und bunt: Der neue Spielplatz hat schon viele kleine Fans.

Ein Stück Kindheit für Geflüchtete im Irak

Spielen, Lernen und Musizieren: Für die Flüchtlingskinder im Camp Baharka im Nordirak gibt es endlich wieder Raum zum Kind-Sein. Mit Finanzmitteln des Landes Hessen haben THW-Kräfte dort eine Schule und vier kinderfreundliche Bereiche gebaut.
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Volle Konzentration hieß es für die THW-Kräfte in Kempten bei der Koordinierung der eintreffenden Einsatzfahrzeuge.

Von Schatzsuchenden und Organisationstalenten

Spannende Trainings: Während THW-Kräfte am vergangenen Wochenende im Allgäu die Koordination eines Hochwassereinsatzes probten, vermuteten Helferinnen und Helfer bei einer Übung im Harz einen Schatz.
Der Boden an der Einsatzstelle war durch Unwetter aufgeweicht und musste mit Schotter verdichtet werden.

Kreative Überbrückung

Unplanbare Bedingungen und flexible Planung gehören zu den Einsätzen des THW wie die Multifunktionalen Einsatzanzüge und die Gerätekraftwagen. Bei dem Bau einer Behelfsbrücke im baden-württembergischen Rudersberg am vergangenen Samstag reagierten die rund 20 THW-Helferinnen und -Helfer schnell und kreativ, als schlammiger Boden den Aufbau der Brücke zu verhindern drohte.
Das Unterstützungsteam des THW Landesverbandes Baden-Württemberg in der Landesvertretung in Berlin.

Viele Gäste für Artenvielfalt bei Stallwächterparty

Unter dem Motto „ Arten – Vielfalt – Leben“ stand Anfang Juli die 55. sogenannte Stallwächterparty in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin. Die Veranstaltung, die das THW vor Ort logistisch unterstützt, läutet traditionsgemäß den Beginn der Sommerpause im politischen Berlin ein. In diesem Jahr wurde sie vom baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann, seinem Stellvertreter Innenminister Thomas Strobl und Staatssekretär Volker Ratzmann eröffnet. Unter den Gästen waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.
Der Deichbau mit Sandsäcken ist immer noch schweißtreibende Handarbeit.

Schweißtreibende Trainingseinheiten

Das letzte Juni-Wochenende nutzten viele THW-Ortsverbände und vertieften das Fachwissen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Übungen und Fortbildungen. Bei sommerlichen Temperaturen trainierten sie beispielsweise die Deichverteidigung, die Hilfe nach einem schweren Orkan, den Aufbau einer Löschwasserversorgung und den Schichtwechsel in einem Führungsstab.
Trotz der Schieflage konnten die Einsatzkräfte mithilfe einer Baufirma den Zug wieder zurück auf die Gleise bringen.

Historische Entgleisung

Museumsbahn kollidiert mit Traktoranhänger: Im bayerischen Ostheim vor der Rhön übersah eine Traktorfahrerin am Sonntag einen herannahenden Zug an einem Bahnübergang. Teile der historischen Dampflok entgleisten und das Heu auf dem Traktoranhänger entzündete sich. Ein Fachberater des THW und der Technische Zug des THW-Ortsverbandes Mellrichstadt unterstützen die umfangreichen Lösch- und Bergungsarbeiten.
Die THW-Ehrenamtlichen Robert Schröder und Ingo Weyrauch unterstützten den UN-Friedenseinsatz in Kolumbien.

Frieden als gemeinsames Ziel

Bei den Feierlichkeiten zum Tag des Peacekeepers am Dienstag in Berlin ehrten das Bundesinnenministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesverteidigungsministerium zivile, polizeiliche und militärische Expertinnen und Experten für ihre Friedenseinsätze. Für das THW nahmen unter anderem Vizepräsident Gerd Friedsam und THW-Einsatzkräfte, die bei der UN-Friedensmission von 2017 in Kolumbien im Einsatz waren, am Festakt teil.
THW und Feuerwehr rückten mit mehreren Booten an, um die Tierkadaver aus dem Kanal zu bergen.

Tausende tote Tiere

Die Umweltbehörde in Hamburg beauftragte vier THW-Ortsverbände sowie mehrere Freiwillige Feuerwehren, verendete Fische zu bergen: Aufgrund des warmen Wetters der vergangenen Woche befand sich im Wasser des Aßmannkanals am Samstag so wenig Sauerstoff, dass den dort lebenden Fischen die Luft zum Atmen ausging.
Zugänge zu Verletzten schaffen, Absicherung und Rettungsmaßnahmen: Bei der Einsatzübung mussten die Ehrenamtlichen vieles gleichzeitig erledigen und sich dementsprechend gut untereinander koordinieren.

Viele Verletzte – 110 Rettungsprofis

Personen unter schwierigen Bedingungen retten – das trainierten rund 110 ehrenamtliche Kräfte während einer gemeinsamen Übung von THW, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bergwacht und der Höhenrettung der Feuerwehren Baden-Baden und Bühlertal am Samstag in Karlsruhe.
Knapp 170 ehrenamtliche THW-Kräfte waren an Christi Himmelfahrt im Einsatz. (Symbolbild)

Schwere Schäden durch Unwetter

Starkregen, Gewitter und Hagel machten gestern vornehmlich Nord- und Mitteldeutschland unsicher. Knapp 170 THW-Kräfte rückten im Bundesgebiet aus, um die Lage unter anderem in Hamburg, in Ortschaften rund um Fulda und dem Landkreis Stormann zu bewältigen.
In Fürstenfeldbruck befreiten THW-Kräfte eine eingeklemmte Person mit hydraulischen Rettungsmitteln aus einem Auto.

Kompetenz im Einsatz? = Übung³

Ständige Übungseinheiten gehören zum Alltag der THW-Einsatzkräfte, die ihre Kompetenzen auf vielen Ebenen bei Ausbildungen und Übungen permanent erweitern. Zwei Beispiele vom Wochenende und ein Beispiel der vergangenen Wochenenden dokumentieren Trainingseinheiten mit unterschiedlichen, nicht nur fach-technischen Schwerpunkten, die an den Ortsverbänden Erfurt, Leipzig, Fürstenfeldbruck und Osterode am Harz stattfanden.
Die Handgriffe sitzen: Wartung und Inbetriebnahme von motorbetriebenen Geräten wie dem Trennschleifer standen ebenfalls auf dem Prüfungsplan.

Grundausbildung gemeistert – bereit für den Katastrophenschutz

Am vergangenen Samstag haben mehr als 80 Helferinnen und Helfer für ein gutes Gelingen der ersten Grundausbildungsprüfung im Jahr 2018 im Regionalbereich Göppingen gesorgt. Von den insgesamt 24 Prüflingen waren drei aus dem Ortsverband Göppingen, zwei aus Kirchheim/Teck, neun aus Ellwangen, fünf aus Aalen und fünf aus Schwäbisch Gmünd.
Zwölf Frauen und 28 Männer nahmen am Grundausbildungscamp teil und lernten unter anderem, Elektro-Trennschleifer zu bedienen.

Sieben Tage, eine Prüfung, 38 neue THW-Kräfte

Für eine kurze, aber intensive Form der THW-Grundausbildung haben sich Helferanwärterinnen und -anwärter mit der Teilnahme im Kompakt-Camp Störitzland entschieden. Vom 7. bis zum 13. April bereiteten sich die angehenden THW-Kräfte auf die praktische Prüfung am vergangenen Samstag vor.
Geballte Kraft: Vier Bergungsgruppen, ein Fachberater Bau, ein ESS-Trupp und ein Zugtrupp waren in Böhmenkirch im Einsatz.

Abstützeinsätze: Tragende Rolle für das THW

In Baden-Württemberg war das THW von Samstag bis gestern mit drei stark beschädigten Gebäuden konfrontiert. Insgesamt rund 90 Einsatzkräfte unterstützten in Waldshut-Tiengen den Abriss einer Trafostation und sicherten in Böhmenkirch eine Industriehalle und in Ravensburg eine Kirche.
Die Allradfahrzeuge des THW trotzen der weißen Pracht: Mit guter Bodenhaftung und ausreichend Drehmoment an allen Rädern können sie andere Fahrzeuge aus dem Schnee ziehen.

THW als Mobilitätsgarantie

In Flensburg und im Kreis Nordfriesland kommen Einsatzfahrzeuge, Autos und LKW teilweise nicht mehr voran. Schuld sind starker Schnellfall und -verwehungen in der Region. Doch geländefähige THW-Fahrzeuge mit Schneeketten schaffen Abhilfe, indem sie Polizei und Rettungsdienste begleiten und bei Bedarf sofort freischleppen können.
Je besser das Timing der Helferinnen und Helfer war, desto schneller ließ sich die Bodenplane der Schleuse auslegen.

Afrikanische Schweinepest: lieber vorbereitet sein als Schwein haben

Für Menschen ungefährlich, aber tödlich für Schweine – für den Fall, dass die afrikanische Schweinepest sich in Deutschland ausbreiten könnte, errichteten drei THW-Ortsverbände im holsteinischen Neustadt letztes Wochenende probeweise Dekontaminationsschleusen für Fahrzeuge.
Von der Lagebeobachtung in den Einsatz: THW-Kräfte rücken seit heute Morgen vermehrt zu Unwettereinsätzen aus (Archivbild).

Sturmtief „Friederike“ wütet über Deutschland

Mit Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometer pro Stunde fegte Sturmtief „Friederike“ am Donnerstag über Deutschland hinweg. Mehr als 1.300 THW-Kräfte beseitigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sturmschäden – Tendenz steigend.
Vom THW ausgebildete Kräfte verleihen künftig Arbeitsmaterialien an Geflüchtete in den Camps.

THW baut Werkstätten in Flüchtlingscamps

Das THW hat vergangene Woche zwei Werkstätten mit Werkzeugverleih in den Flüchtlingscamps Basirma und Darashakran im Nordirak fertiggestellt. Künftig können sich Bewohnerinnen und Bewohner dort Werkzeuge ausleihen, um ihre Unterkünfte eigenständig zu reparieren oder auszubauen. Für 2018 sind Schulungen im Umgang mit schwereren Arbeitsgeräten und spezielle Trainings für Frauen und Mädchen vorgesehen.
THW-Kräfte förderten mit drei Tauchpumpen Wasser aus dem vollgelaufenen Schiff und waren außerdem mit der Fachgruppe Ölschadensbekämpfung vor Ort.

Dem Untergang geweiht

Ein 170 Meter langes Frachtschiff krachte am frühen Samstagmorgen auf der Weser in die Hafenanlage Brake. 25 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Nordenham pumpten daraufhin Wasser aus dem beschädigten Frachter.
THW-Kräfte bauten einen Gleiswagen, um Menschen aus dem Zug im Tunnel bei Friedrichsthal zu retten.

Üben für die richtig schwierigen Einsätze

Von THW-Kräften wird erwartet, dass sie im Einsatz einen klaren Kopf bewahren und verlässliche Arbeit leisten – dabei engagieren sie sich „nur“ ehrenamtlich. So viel Verantwortung verlangt gute Vorbereitung: In den vergangenen Wochen probten zahlreiche Ortsverbände alle möglichen Szenarien, bezogen die THW-Jugend mit ein und kooperierten mit anderen Hilfsorganisationen, sogar in Tunesien.
Helferinnen und Helfer in Berlin beseitigten umgestürzte Bäume.

Sturm Xavier: Mehr als 900 THW-Kräfte im Einsatz

Von Donnerstag bis zum Wochenende wütete Sturmtief Xavier in weiten Teilen Deutschlands. Die Wucht des Sturms entwurzelte unzählige Bäume, kappte Stromleitungen und führte zu lokalen Überflutungen. Die Verkehrsunternehmen stellten den Bahnverkehr in den betroffen Gebieten in Teilen ein. Mehr als 900 ehrenamtliche THW-Kräfte waren im Einsatz.
Die Ehrenamtlichen des THW sorgten unter anderem als Streckenposten für die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler.

Gesichert und verpflegt

Laufen, Schwimmen, Radfahren – das steht jährlich beim Triathlon der Stadtwerke Ratingen auf dem Programm. Mehr als 85 THW-Kräfte sorgten am vergangenen Sonntag für die Sicherheit der 1.400 Sportlerinnen und Sportler und unterstützten die Polizei bei der Verkehrsumleitung.
Echte Handarbeit: Um das Hamburger Elbufer von Fremdkörpern zu säubern, mussten die THW-Kräfte auf schweres Gerät verzichten und zu Schaufel und Rechen greifen.

Kuriose Kügelchen

Hunde erkranken an Durchfall, Passanten sind beunruhigt – am Samstag spült die Strömung weiße Kügelchen an den Hamburger Elbstrand. Mit Schaufeln und Rechen säuberten daraufhin mehr als 60 THW-Kräfte das Ufer von den tischtennisballgroßen Fremdkörpern.
Geschwindigkeitsrausch: Die Radprofis passierten die Einsatzstellen innerhalb weniger Sekunden, während die THW-Kräfte schon lange im Voraus die Strecke sicherten.

Im Einsatz für das gelbe Trikot

Die Jagd nach dem gelben Trikot hat begonnen: Rennradfahrer aus aller Welt legen in den kommenden Wochen mehr als 3.500 Kilometer zurück. Sie alle wollen als Sieger in Paris einfahren. Dass die Radfahrer auf den ersten beiden Etappen in Deutschland einen guten Start erwischten, garantierten rund 1.200 THW-Kräfte und sicherten letztes Wochenende den Streckenverlauf der Tour de France.
Das Größte Volksfest in Nordeuropa ist die Kieler Woche. Mit anderen Hilfsorganisationen übernahm das THW Sicherheitsaufgaben zu Wasser und zu Lande.

Blaues Treiben auf der Kieler Woche

Die Kieler Woche ist mit drei Millionen Besucherinnen und Besuchern das weltgrößte Segelevent. Sie fand vergangene Woche zum 123. Mal statt. Ehrenamtliche des THW aus sieben Ortsverbänden sorgten zehn Tage lang für einen reibungslosen Ablauf bei der Veranstaltung.
THW-Kräfte bauten einen 50 Meter langen Steg zusammen. Er führte vom Ufer über den Deich bis auf die Elbwiesen.

Voller Tatendrang beim Kirchentag

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag am vergangenen Wochenende in Wittenberg war ein Großeinsatz für das THW und andere Hilfsorganisationen. Insgesamt rund 400 THW-Kräfte errichteten im Vorfeld einen großen Fußgängersteg an der Elbe, besetzten einen Leitungsstab und bauten in Magdeburg einen Pilgerhafen. Am Samstag und Sonntag versorgten THW-Kräfte gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) etwa 1.500 Helferinnen und Helfer. Sie alle garantierten bei diesem Event die Sicherheit der etwa 100.000 Besucher.
Verantwortungsbewusst, aber trotzdem zu Späßen aufgelegt waren die THW-Kräfte während des Nürnberger Fastnachtszugs.

Im Einsatz für die Jecken

Von Karneval über Fastnacht bis Fasching: Damit tausende Jecken und Narren unbeschwert feiern konnten, begleiteten hunderte THW-Kräfte während der letzten Tage Umzüge im gesamten Bundesgebiet und sperrten Zugwege ab, sodass die Wagen freie Fahrt hatten.
Die verschiedenen Übungsszenarien erforderten von den THW-Kräften eine gute Planung.

Lichter aus

Am Dienstag gingen in St. Wendel (Saarland) für viele Stunden imaginär „die Lichter aus“. Großflächiger Stromausfall – so hieß das Übungsszenario, das rund 50 THW-Helferinnen und -Helfer aus St. Wendel und Theley bewältigen mussten. Neben dem Schutz der Bevölkerung war zunächst erstmal Hilfe zur Selbsthilfe gefragt.
Kahlschlag nach Kyrill: Unzähliger Bäume musste das THW fällen, um Straßen und Waldwege zu sichern.

Hilfe trotz eigener Betroffenheit – 10 Jahre nach Kyrill

Vor zehn Jahren zog Orkan Kyrill mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern über Europa hinweg und kostete 47 Menschen das Leben. In Wäldern und an Gebäuden entstanden Schäden in Milliardenhöhe. Deutschlandweit leisteten rund 7500 THW-Kräfte aus 330 Ortsverbänden technische Hilfe.

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