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2700 THW-Helferinnen und -Helfer waren in den letzten zwei Wochen nach Unwetter und Starkregenfällen im Einsatz.

Unwetter: Kompetenzen des THW weiter gefragt

Geflutete Straßenzüge, vollgelaufene Keller: Die Unwetterlage im Südwesten Deutschlands hält an. Mehr als 800 THW-Kräfte pumpen, räumen und arbeiten derzeit gegen die Folgen des Starkregens an. Besonders stark betroffen sind Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Seit Beginn der Regenfälle vor zwei Wochen waren rund 2700 Helferinnen und Helfer des THW im Unwettereinsatz.
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Die THW-Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen verhinderten den Komplettausfall des Pumpwerks in Steinberg am See.

Unwetter, Unwetter, Unwetter

Seit Anfang des Monats waren bundesweit bereits 1450 THW-Helferinnen und -helfer im Einsatz, um Menschen, Gebäude und Straßen vor den Folgen der anhaltenden Unwetter zu schützen. Da Starkregen keine Tageszeiten kennt, starteten allein am Wochenende mehr als 400 THW-Kräfte mitten in der Nacht zu ihren Einsätzen.
In Pfaffenhofen leuchteten THW-Kräfte die Einsatzstelle bei Löscharbeiten nach einem Dachstuhlbrand aus.

Blitzschnelle Hilfe

Strahlender Sonnenschein und heiße Temperaturen: Der Mai zeigt sich von seiner besten Seite. Doch auf die sommerlichen Wetterphasen folgten in den vergangenen Tagen immer wieder Starkregen, Donner und Stürme. Mehrere hundert THW-Kräfte rückten am Wochenende zu Unwettereinsätzen aus.
Knapp 170 ehrenamtliche THW-Kräfte waren an Christi Himmelfahrt im Einsatz. (Symbolbild)

Schwere Schäden durch Unwetter

Starkregen, Gewitter und Hagel machten gestern vornehmlich Nord- und Mitteldeutschland unsicher. Knapp 170 THW-Kräfte rückten im Bundesgebiet aus, um die Lage unter anderem in Hamburg, in Ortschaften rund um Fulda und dem Landkreis Stormann zu bewältigen.
Die Rettungshunde aus Marburg sind so genannte Mantrailer-Hunde und können Menschen gezielt aufspüren, sobald sie deren Spur aufgenommen haben. Der Einsatz solcher Hunde befindet sich im THW derzeit in der Testphase.

Spürnase im Seniorenheim

Gestern am späten Abend rückte das Rettungshundeteam des THW-Ortsverbands Marburg nach Gießen aus, um die vermisste Bewohnerin eines Seniorenheims zu suchen. Der vierbeinige THW-Helfer spürte die vermisste zielsicher auf. Ein Tag zuvor halfen etwa 75 THW-Kräfte in Braunschweig bei der Suche nach einem kleinen Mädchen.
Rund 40 Tage lag das Hausboot am Ufer des Frankfurter Stadtteils Fechenheim.

Großübung: Schiffsbergung in Frankfurt

Es war während des Hochwassers Anfang Januar auf dem Main bei Frankfurt havariert und gesunken. Am Wochenende bargen Einsatzkräfte der Frankfurter Katastrophenschutzorganisationen das Hausboot bei einer Übung. Rund 20 THW-Kräfte aus dem Ortsverband Frankfurt unterstützten die Bergung.
Arbeiten in der Höhe – die neuen Teleskoplader des THW machen es möglich. Sie werden nach und nach von den THW-Ortsverbänden beim Hersteller abgeholt.

Altes Jahr, neue Fahrzeuge

Ob Teleskoplader, Anhänger, Bagger oder Radlader – das THW hat im vergangenen Jahr seinen Fuhrpark erneuert und 249 neue Fahrzeuge beschafft. Während einige schon in Gebrauch sind, rollen andere gerade erst auf die Höfe der THW-Ortsverbände. Am vergangenen Wochenende freuten sich beispielsweise Ronnenberg (Niedersachsen) und Eschweiler (Nordrhein-Westfalen) über je einen Teleskoplader, den sie beim Hersteller in Gießen abholten.
Die Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Freising nutzten die Drehleiter der örtlichen Feuerwehr, um das Dach einer Schule abzudichten.

Friederike fordert fachliches Fingerspitzengefühl

Zwischen umgestürzten Bäumen knatterten Motorsägen, Dächer gaben stöhnend nach und ließen sich nur widerwillig geradebiegen. Notstromaggregate summten, während Sturmtief Friederike weiter wütete. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometer pro Stunde bescherte Friederike dem THW den bisher größten Einsatz des Jahres: Insgesamt waren 2.200 THW-Kräfte aus mehr als 120 Ortsverbänden gefordert.
Die Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Freising nutzten die Drehleiter der örtlichen Feuerwehr, um das Dach einer Schule abzudichten.

Rund 2.000 THW-Kräfte trotzten Friederike

Nahezu 2.000 THW-Kräfte, mehr als 120 THW-Ortsverbände, unzählbare Einsätze: In fast der gesamten Bundesrepublik waren THW-Kräfte durch Sturmtief Friederike gefordert. Die Ehrenamtlichen rückten während des Sturms bundesweit aus, um Strom bereitzustellen, Verkehrswege freizuräumen, Bahngleise zu befreien und Dächer zu sichern.
Sandsäcke und Pumpen – beides war auch in Schleswig-Holstein gefordert: Dort galt es eine historische Mühle zu schützen.

Hochwasser: THW deutschlandweit im Einsatz

Die anhaltenden Regenfälle und Tauwetter haben in ganz Deutschland die Pegel der Flüsse ansteigen lassen. Besonders in Süddeutschland besteht Überflutungsgefahr. Das THW arbeitet mit nahezu 800 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern seit Mittwoch an vielen Einsatzstellen – insbesondere mit Pumpen und Sandsäcken.
In Mühlhausen riss der Sturm das Dach eines Discounters herunter. Ehrenamtliche des THW-Ortsverbandes Baiersdorf zerlegten die beschädigten Dachteile.

„Burglind“ hielt THW auf Trab

Regen und Orkanböen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 150 Kilometer pro Stunde haben in vielen Teilen Deutschlands große Schäden verursacht. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern hatte das Sturmtief Bäume entwurzelt, Straßen überflutet und Hausdächer abgedeckt. Bundesweit waren mehr als 380 THW-Kräfte im Einsatz.
Mit Schneeketten ausgestattete THW-Fahrzeuge schleppten im Südwesten Deutschlands liegen gebliebenen LKW ab.

Rutschpartie zum Wochenstart

Schnee und Eis haben in der Nacht zu Montag in vielen Teilen Deutschlands den Straßenverkehr beeinträchtigt: Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab oder steckten fest. Allein bei Saulheim in Rheinland-Pfalz schleppten rund 20 Einsatzkräfte 16 LKW frei.
Die THW-Kräfte waren auch noch nachts im Einsatz.

Dem Öl auf der Spur

Schmierig endete die vergangene Woche für mehr als 30 Einsatzkräfte aus fünf THW-Ortsverbänden: Am Wochenende befreiten sie den Erlenteich im hessischen Alsfeld von Altöl. Ebenfalls in Hessen verfolgten THW-Kräfte aus Steinau am Sonntag eine 1.000 Meter lange Ölspur in Seidenroth.
Bevor es an die Pumparbeiten ging, bauten die Ehrenamtlichen zunächst eine Schlauchstrecke zusammen.

Nasser Jahresabschluss

Zum Ende des Jahres noch einmal gemeinsam üben – das dachten sich mehr als 30 THW-Kräfte aus dem hessischen Ortsverband Bad Orb. Vergangene Woche trainierten sie, ausgerüstet mit sieben Tauchpumpen, einen Hochwassereinsatz.
Stärker als jede Katastrophe: Das Team aus 80.000 ehrenamtlichen THW-Kräften.

Gute Gründe für ehrenamtliches Engagement im THW

„Hilfsbereitschaft ist in Deutschland für viele Menschen selbstverständlich. Steigerungsfähig ist das Interesse am aktiven, freiwilligen Engagement über viele Jahre. Mithilfe von Aus- und Fortbildungen wird Hilfsbereitschaft zur Fähigkeit, professionelle Hilfe zu leisten“, bilanziert THW-Präsident Albrecht Broemme anlässlich des Tags des Ehrenamts. Rund 80.000 Menschen engagieren sich freiwillig im Technischen Hilfswerk (THW), um Menschen in Not zu helfen. Dafür sind sie rund um die Uhr in Bereitschaft, denn Katastrophen kennen keinen Feierabend. Was sie antreibt und motiviert.
Bevor es an die praktische Übung ging, machten sich die Ehrenamtlichen zunächst mit den Funkgeräten vertraut.

Ausgebildete Sprechfunker

Gute und verständliche Kommunikation ist die Grundlage jedes Einsatzes. Damit die Ehrenamtlichen im Ernstfall vorbereitet sind, absolvierten mehr als 20 THW-Helferinnen und -Helfer aus dem Geschäftsführerbereich Darmstadt am Wochenende die Bereichsausbildung Sprechfunk.
Das Sturmtief Herwart entwurzelte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zahlreiche Bäume. THW-Kräfte des Ortsverbands Oldesloe entfernten den Baum mit Hilfe einer Motorsäge

Vom Winde verweht

Eine Stunde länger schlafen? Nicht für mehrere hundert THW-Kräfte in großen Teilen Deutschlands. Die zusätzlich durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde am Sonntag nutzen mehr als 480 THW-Helferinnen und -Helfer, um Bahnstrecken von Bäumen zu befreien, Gebäude zu sichern oder leer zu pumpen.
Einsatzkräfte des THW bereiten die Löschwasserförderung aus der Erft vor.

Lehrreiches Wochenende

Viele neue Erkenntnisse sammelten die THW-Kräfte: Beleuchten, evakuieren, Personen retten, Wasser befördern und Stabsarbeit. Am vergangenen Wochenende fanden wieder zahlreiche Übungen im gesamten Bundesgebiet statt.
THW-Kräfte bargen Leichen und Trümmerteile aus einer alten Kalkgrube.

Übung: Bergen nach Flugzeugabsturz

Ein Flugzeug explodiert über der hessischen Rhön und stürzt in einem weiten Areal ab. Die Ursache: zunächst unbekannt. Dieses Szenario übten vergangenes Wochenende 130 THW-Kräfte aus dem Geschäftsführerbereich Gelnhausen.
Dieser umgestürzten Linde ging es an den Kragen: Sie lag auf dem Gehweg, daher mussten THW-Kräfte sie wegräumen.

Routiniert gegen den Sturm

Gestern Nachmittag zog ein Sturm mit Windstärke 10 durch Frankfurt am Main. Insgesamt fielen im Stadtgebiet etwa 270 Einsätze an. Einige davon arbeiteten rund 20 THW-Kräfte aus dem Ortsverband Frankfurt ab. Sie griffen zu Kettensäge und Pumpe, um die Sturmschäden zu beseitigen.
Für die Auffahrrampen verbauten die THW-Kräfte 150 Tonnen Schotter.

Schwer beladen

Jährlich grüßt das Open Flair Festival: Die 40 Meter lange Brücke für die Musikveranstaltung in Eschwege steht. THW-Kräfte aus Eschwege, Bad Kreuznach und Neustadt montierten die Brücke Ende Juli vor, gestern stellten sie die Brücke über der Werra auf.
Sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis: Seit einigen Jahren bauen Ehrenamtliche des THW die Brücke für das Festival auf und sind entsprechend routiniert.

Ein Stahlkoloss fürs Musikfestival

Sie ist etwa 52 Tonnen schwer und 40 Meter lang: Am Wochenende bauten rund 60 Ehrenamtliche des THW in Eschwege eine Brücke über die Werra zum Gelände des bevorstehenden Open Flair Festivals auf. Veranstalter sowie Feuerwehr und Rettungsdienst werden sie nach ihrer Fertigstellung vom 8. bis zum 15. August als zweiten Zufahrtsweg nutzen.
Die Masse macht's: Mit langen Barrieren aus Sandsäcken kanalisierten THW-Kräfte die Wassermassen.

Pumpen im Akkord: Starkregenfälle fordern THW-Kräfte

Bonn. Pumpen, Pumpen, Pumpen – seit Montag kämpfen mehr als 300 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) gegen anhaltende Überschwemmungen. Heftige Starkregenfälle haben vor allem im niedersächsischen Harz sowie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt Gebäude und Straßenzüge überflutet. Die Pegel und die Helferzahlen steigen weiter.
750 Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren weihten die neue Riesenrutsche beim Jugendlager „Küste“ ein.

Von der Nahe bis zur Küste

Wenn die ersten Sonnenstrahlen scheinen und sich die Feiertage im Kalender häufen, ist endlich wieder Zeltlager-Zeit. In den vergangenen Wochen schlugen gleich mehrere THW-Jugenden ihre Lager auf und verbrachten aufregende Tage zusammen.
Das schweizer Taschenmesser unter den Einsatzfahrzeugen: Der THW-Unimog überquert Überflutungsgebiete, unwegsames Gelände und dient unter anderem als Zugfahrzeug.

Kräftige Fahrschüler, fahrende Kraftpakete

Steinige Abhänge, steile Böschungen, störende Schlaglöcher – mehr als 30 Kraftfahrer bahnten sich beim Ausbildungswochenende der THW-Geschäftsführerbereiche Homberg und Gelnhausen ihren Weg durch unwegsames Gelände. Dabei lernten sie, worauf es bei Kolonnenfahrten ankommt.
Eine von drei Stationen in Marktheidenfeld: Mit dem Einsatz-Gerüst-System sicherten die Einsatzkräfte ein vom Einsturz gefährdetes Haus ab.

Fleißig am Wochenende

Stürme, ein kollidiertes Schiff oder verschüttete Personen im Abrisshaus: Dem THW mangelt es nicht an Übungszenarien. Und da Übung bekanntlich den Meister macht, trainierten in den vergangenen Tagen zahlreiche THW-Ortsverbände.
Stillgelegter Zugverkehr: In vielen Orten Deutschlands blockierten umgestürzte Bäume die Bahnschienen. So auch in Großhansdorf

Stürmische Einsätze

Starker Regen, grelle Blitze, Hagel und heftige Winde: Auf die heißen Temperaturen folgten vielerorts in Deutschland Unwetter. THW-Kräfte aus Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein kämpften gestern gegen die Unwetterschäden.
Willkommene Abkühlung: Während des Festumzugs verteilten die THW-Kräfte frisches Wasser an die Besucherinnen und Besucher.

Mit Pauken und Trompeten

Zehn Tage lang flanieren und feiern – das konnten tausende Besucherinnen und Besucher letzte Woche beim Hessentag in Rüsselsheim. Rund 200 THW-Kräfte koordinierten und sicherten den großen Festumzug zum Abschluss der Veranstaltung. Bereits im Vorfeld bauten THW-Kräfte Stege und Brücken, um die Besucherströme zu kanalisieren.
Stiche und Bunde: Wichtige Handgriffe, um Gegenstände zu sichern oder zu verbinden.

Weitere Ausbilder und Ausbilderinnen für Tunesien

Einsatzstellen richtig absichern, technische Geräte fachgerecht anwenden und Personen sicher retten. All das gehört zur THW-Grundausbildung und stand vergangene Woche in Darmstadt für 15 tunesische Bevölkerungsschützer und -schützerinnen auf dem Programm. Ihr Ziel: später selbst ehrenamtliche Kräfte in Tunesien ausbilden.

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