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Mehr zur Region: Baden-Württemberg

 In den letzten Tagen rückte das THW in vielen Teilen Deutschlands zu Unwettereinsätzen aus.

Schwitzen trotz Regen

Der Regen der letzten Tage brachte nicht nur die erhoffte Abkühlung. Gestern tobten in weiten Teilen Deutschlands Unwetter. Helferinnen und Helfer vom THW waren vielerorts im Einsatz, um Bahnstrecken von umgekippten Bäumen zu befreien oder gelöste Dachteile wegzuräumen.
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Guinness Weltrekord: Die jungen THW-Kräfte haben beim Landesjugendlager in Baden-Württemberg das größte Insektenhotel der Welt gebaut.

Summender Weltrekord

Im Einsatz für den Artenschutz: THW-Kräfte bauten das größte Wildbienen- und Insektenhotel der Welt in Rheinstetten. Während des THW-Landesjugendlagers in den vergangenen Wochen in Baden-Württemberg arbeiteten die jungen THW-Helferinnen und -Helfer an einem ganz besonderen Wohnraum für Krabbeltiere.
THW-Kräfte des Ortsverbands Ellwangen leuchteten die Einsatzstelle rund um den Stausee aus.

Das große Fischsterben

Seit mehreren Wochen bestimmen Temperaturen von mehr als 30 Grad und eine Dürreperiode ganz Deutschland. Nicht nur die Menschen sehnen sich etwas Regen herbei, auch Tiere leiden unter der Hitzewelle. In vielen Gewässern geht den Fischen mittlerweile die Luft zum Atmen aus. THW-Helferinnen und -Helfer in mehreren Regionen reicherten deshalb Seen und Teiche mit Sauerstoff an.
Der Kran durchschlug das im Bau befindliche Dach und beschädigte das Haus schwer.

Abgerutschter Riese

Mit den Worten „Kran auf Gebäude“ alarmierte gestern die Feuerwehr den THW-Ortsverband Neckargemünd. Für die Helferinnen und Helfer war klar, dass ein ungewöhnlicher Einsatz auf sie zukam: Ein 16 Tonnen schwerer Kran war in eine Baugrube gerutscht und auf dem Dach eines Hauses gelandet. Rund 25 THW-Kräfte stützten das einsturzgefährdete Gebäude ab.
Mit Zweischalengreifern öffneten die Helferinnen und Helfer das Dach, um Zugang zu letzten Glutnestern zu bekommen.

Anhaltende Hitze begünstigt Brände: Kein Sommerloch für THW-Kräfte

Die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit führten auch am vergangenen Wochenende wieder zu zahlreichen Bränden. THW-Kräfte waren in Kaarst, Dresden, Neuenmarkt, Burgkemnitz, Pfaffenhofen und vielen weiteren Orten im Einsatz. Sie rissen beispielsweise abgebrannte Gebäude und Dächer ein, um Feuerherde zugänglich zu machen, leuchteten Brandstellen aus oder stützten einsturzgefährdete Objekte ab.
Echte Autos, echte Bäume: Die Wettkampfszenarien versetzten die Helferinnen und Helfer in Situationen, wie sie auch in der Realität vorkommen können.

Showdown auf der Alb

Schnelligkeit ist nicht alles: Beim Landeswettkampf des THW in Baden-Württemberg am vergangenen Wochenende mussten die Einsatzkräfte als starkes Team auftreten und ihr Können beim Bergen, Abstützen und dem Hochwasserschutz zeigen. Jede der neun Regionalstellen schickte eine Wettkampfmannschaft ins Rennen. Insgesamt bewiesen THW-Kräfte aus elf verschiedenen Ortsverbänden ihre Einsatztauglichkeit in Stetten am kalten Markt.
Bevor die Rampen gebaut werden konnten, begutachteten die Helferinnen und Helfer die verschiedenen Zugtypen.

Nächster Halt: Evakuierung

Bleibt ein Zug auf offener Strecke stecken oder hat einen Unfall, müssen Einsatzkräfte die Passagiere oft schnell und unter schwierigen Bedingungen befreien. Im Ortsverband Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg entwickelten THW-Kräfte des Technischen Zugs am vergangenen Sonntag Rampen für eine anstehende Übung mit einer Zugevakuierung.
Der Boden an der Einsatzstelle war durch Unwetter aufgeweicht und musste mit Schotter verdichtet werden.

Kreative Überbrückung

Unplanbare Bedingungen und flexible Planung gehören zu den Einsätzen des THW wie die Multifunktionalen Einsatzanzüge und die Gerätekraftwagen. Bei dem Bau einer Behelfsbrücke im baden-württembergischen Rudersberg am vergangenen Samstag reagierten die rund 20 THW-Helferinnen und -Helfer schnell und kreativ, als schlammiger Boden den Aufbau der Brücke zu verhindern drohte.
Das Unterstützungsteam des THW Landesverbandes Baden-Württemberg in der Landesvertretung in Berlin.

Viele Gäste für Artenvielfalt bei Stallwächterparty

Unter dem Motto „ Arten – Vielfalt – Leben“ stand Anfang Juli die 55. sogenannte Stallwächterparty in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin. Die Veranstaltung, die das THW vor Ort logistisch unterstützt, läutet traditionsgemäß den Beginn der Sommerpause im politischen Berlin ein. In diesem Jahr wurde sie vom baden-württembergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann, seinem Stellvertreter Innenminister Thomas Strobl und Staatssekretär Volker Ratzmann eröffnet. Unter den Gästen waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.
Die Aufzeichnungen zum Tornado in Pforzheim geben einen besonderen Einblick in die THW-Geschichte.

Jubiläum der Hilfsbereitschaft

10. Juli 1968: Heute vor 50 Jahren zog ein Tornado mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde durch die Stadt Pforzheim in Baden-Württemberg. In einem Zeitraum von nur 20 Minuten verursachte die Windhose eine 35 Kilometern lange und bis zu 500 Meter breite Schneise der Verwüstung. Hunderte THW-Kräfte bauten die Stadt wieder mit auf.
Der Deichbau mit Sandsäcken ist immer noch schweißtreibende Handarbeit.

Schweißtreibende Trainingseinheiten

Das letzte Juni-Wochenende nutzten viele THW-Ortsverbände und vertieften das Fachwissen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Übungen und Fortbildungen. Bei sommerlichen Temperaturen trainierten sie beispielsweise die Deichverteidigung, die Hilfe nach einem schweren Orkan, den Aufbau einer Löschwasserversorgung und den Schichtwechsel in einem Führungsstab.
THW-Präsident Albrecht Broemme (Bildmitte mit weißem Hemd) besuchte die neue Unterkunft des Ortsverbandes Horb auf dem ehemaligen Kasernengelände in Horb.

THW-Präsident besucht den Ortsverband Horb

„Die Infrastruktur des Technischen Hilfswerks ist im Kreis Freudenstadt auf einem guten Weg“, sagte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, als er sich am 24. Juni mit THW-Präsident Albrecht Broemme von der neuen Unterkunft des THW-Ortsverbandes Horb auf dem ehemaligen Kasernengelände der Neckarstadt persönlich ein Bild machte.
2700 THW-Helferinnen und -Helfer waren in den letzten zwei Wochen nach Unwetter und Starkregenfällen im Einsatz.

Unwetter: Kompetenzen des THW weiter gefragt

Geflutete Straßenzüge, vollgelaufene Keller: Die Unwetterlage im Südwesten Deutschlands hält an. Mehr als 800 THW-Kräfte pumpen, räumen und arbeiten derzeit gegen die Folgen des Starkregens an. Besonders stark betroffen sind Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Seit Beginn der Regenfälle vor zwei Wochen waren rund 2700 Helferinnen und Helfer des THW im Unwettereinsatz.
Kinder und Jugendliche aus elf THW-Ortsverbänden stellten sich den Herausforderungen der Übung „Maiwaldkatastrophe“.

Früh übt sich

Raus aus der Schule. Rein ins Übungswochenende! Rund 130 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren trainierten am Wochenende nahe Achern (Baden-Württemberg) verschiedene Einsatzszenarien. Ob abstützen, evakuieren oder pumpen: Gemeinsam lösten sie alle Aufgaben.
Die THW-Einsatzkräfte der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen verhinderten den Komplettausfall des Pumpwerks in Steinberg am See.

Unwetter, Unwetter, Unwetter

Seit Anfang des Monats waren bundesweit bereits 1450 THW-Helferinnen und -helfer im Einsatz, um Menschen, Gebäude und Straßen vor den Folgen der anhaltenden Unwetter zu schützen. Da Starkregen keine Tageszeiten kennt, starteten allein am Wochenende mehr als 400 THW-Kräfte mitten in der Nacht zu ihren Einsätzen.
In Freising bestand die Gefahr, dass der Bus beim Anheben zurück kippt und weitere Personen unter sich begräbt.

Übung macht die Einsatzkraft

Während am vergangenen Wochenende viele THW-Helferinnen und -Helfer zu Unwettereinsätzen ausrückten, bereiteten sich andere auf mögliche zukünftige Einsätze vor. Ob Trinkwasser aufbereiten, Verschüttete retten oder Tauchpumpen bedienen: Motiviert meisterten die Ehrenamtlichen eine Aufgabe nach der anderen.
Nach einem Brand auf einer Mülldeponie in Beilngries räumte das THW die Einsatzstelle.

Großeinsatz im Europa-Park Rust

Beim Großbrand im Europa-Park Rust unterstützten mehr als 130 THW-Helferinnen und -Helfer vergangene Woche die Lösch- und Bergungsarbeiten der Feuerwehr. In etwas kleinerem Stil ermöglichten 25 THW-Kräfte das Löschen einer Mülldeponie in Beilngries, Bayern.
In Pfaffenhofen leuchteten THW-Kräfte die Einsatzstelle bei Löscharbeiten nach einem Dachstuhlbrand aus.

Blitzschnelle Hilfe

Strahlender Sonnenschein und heiße Temperaturen: Der Mai zeigt sich von seiner besten Seite. Doch auf die sommerlichen Wetterphasen folgten in den vergangenen Tagen immer wieder Starkregen, Donner und Stürme. Mehrere hundert THW-Kräfte rückten am Wochenende zu Unwettereinsätzen aus.
Eine Frage von Muskelkraft, Ausdauer und Taktgefühl: THW-Kräfte motivierten sich auf der Donau mit einem kleinen Paddelrennen.

Ausbilden was das Zeug hält

Im Ortsverband, am See, auf dem Wasser: In den vergangenen Wochen meisterten dutzende THW-Kräfte verschiedene Ausbildungsszenarien und rüsteten sich für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Dazu setzten sie schweres Gerät ein, ließen Boote zu Wasser und retteten Verletztendarsteller.
Zugänge zu Verletzten schaffen, Absicherung und Rettungsmaßnahmen: Bei der Einsatzübung mussten die Ehrenamtlichen vieles gleichzeitig erledigen und sich dementsprechend gut untereinander koordinieren.

Viele Verletzte – 110 Rettungsprofis

Personen unter schwierigen Bedingungen retten – das trainierten rund 110 ehrenamtliche Kräfte während einer gemeinsamen Übung von THW, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Bergwacht und der Höhenrettung der Feuerwehren Baden-Baden und Bühlertal am Samstag in Karlsruhe.
Bei einer Schauübung demonstrierten Einsatzkräfte verschiedener Organisationen die Rettungskette während eines Sturms.

THW zum Anfassen

Online-Berichterstattung ist zwar etwas Feines, am besten können sich Interessierte aber bei den Helferinnen und Helfern über das THW informieren. Die sind immer gern bereit, anderen Menschen die technische Ausstattung zu zeigen und ihre Rolle im Bevölkerungsschutz zu erklären. Das geschieht in den THW-Ortsverbänden oder bei Veranstaltungen, wie sie vergangenes Wochenende an vier verschiedenen Orten stattfanden.
Im Anschluss an die praktische Übung demonstrierten THW-Kräfte den Feuerwehrleuten ihre Ausstattung.

Wasserlauf den Berg hinauf

Am vergangenen Freitag kam Hannibal auf einem Gehöft in Pommertsweiler (Baden-Württemberg) zum Einsatz: Rund 20 THW-Kräfte und zehn Feuerwehrleute setzten dort gemeinsam die Hannibal-Pumpe ein und übten, Löschwasser bereitzustellen und zu verteilen.
Für den „Train-the-Trainers“-Kurs warfen sich die jordanischen Katastrophenschützer in THW-Einsatzkleidung.

Wissen „Wie“ – Capacity Building für Jordanien

THW-Kräfte aus Heidelberg zeigen seit letzter Woche Montag Ausbildern der jordanischen Zivilschutzbehörde General Directorate of Jordan Civil Defense (JCD), wie sie Fähigkeiten und Wissen an ehrenamtliche Einsatzkräfte vermitteln. Die Ausbildung ist Teil einer Projektpartnerschaft zwischen THW und JCD, um ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz in Jordanien zu fördern.
In einem Kreisverkehr verrutschte die Ladung so stark, dass die THW-Kräfte das Fahrzeug zunächst abstützten.

Ein waschechter Einsatz

Viel Kraft und Ausdauer verlangte vergangenen Freitag ein Einsatz in Baden-Württemberg rund 30 THW-Kräften ab. Weil die Fracht eines Lastkraftwagens (LKW) verrutschte, entluden die Ehrenamtlichen 250 Waschmaschinen aus dem Fahrzeug.
Die Handgriffe sitzen: Wartung und Inbetriebnahme von motorbetriebenen Geräten wie dem Trennschleifer standen ebenfalls auf dem Prüfungsplan.

Grundausbildung gemeistert – bereit für den Katastrophenschutz

Am vergangenen Samstag haben mehr als 80 Helferinnen und Helfer für ein gutes Gelingen der ersten Grundausbildungsprüfung im Jahr 2018 im Regionalbereich Göppingen gesorgt. Von den insgesamt 24 Prüflingen waren drei aus dem Ortsverband Göppingen, zwei aus Kirchheim/Teck, neun aus Ellwangen, fünf aus Aalen und fünf aus Schwäbisch Gmünd.
THW-Präsident Albrecht Broemme, Ministerialdirigent Prof. Hermann Schröder und Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister von Baden-Württemberg, (v.l.n.r.) bei der Feierstunde.

Gold für einen Gestalter des Bevölkerungsschutzes

Ministerialdirigent Prof. Hermann Schröder nahm gestern im baden-württembergischen Innenministerium von THW-Präsident Albrecht Broemme und Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, das THW-Ehrenzeichen in Gold entgegen.
Voller Teameinsatz war von den Teilnehmenden gefordert, um die Aufgaben und Rätsel des „Wächters der Zeit“ zu lösen.

THW-Jugendliche haben etwas zu sagen!

Wenn in der THW-Jugend engagierte Jugendliche aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung teilhaben und sie bei Entscheidungen, die sie und ihr Umfeld betreffen, mitbestimmen, dann tragen sie zur Stärkung von demokratischen Strukturen in der Gesellschaft bei. Deshalb stand die Partizipation im Mittelpunkt der zehnten Jugendakademie 2018 (Ja! 2018) am THW-Ausbildungszentrum Neuhausen, die am Karfreitag zu Ende ging.
Der chromblitzende Magirus-Deutz Mercur 120 D 20 AL ist das dienstälteste Fahrzeug des THW-Ortsverbands Ludwigsburg.

Nostalgische Ausstellung

Zwischen Dampfmaschinen und nostalgischen Reisebussen stellte die THW-historische Sammlung vergangene Woche Exponate in Stuttgart aus. Dort fand die Oldtimer-Messe „Retro Classics“ statt.
Wie bereite ich nahrhafte und schmackhafte Speisen in kürzester Zeit zu? Unter anderem dieser Frage widmeten sich die THW-Köchinnen und -Köche in Neuhausen.

Schmackhaft, lecker, effizient

Mit einfachen Gerichten leckere Speisen für den Einsatz kochen – das lernten rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der THW-Fachgruppe Logistik/Verpflegung (Verpflegungstrupp) am vergangenen Wochenende im Ausbildungszentrum in Neuhausen. Gleichzeitig war die Veranstaltung der Startschuss für ein eigenes THW-Kochbuch.
Um die Außenwand des Gebäudes, das um die Jahrhundertwende erbaut wurde, in Baden-Baden zu stabilisieren, mussten die THW-Kräfte eine passende Holzkonstruktion entwerfen.

Abstützen gegen Abstürzen

Ein einsamer Dachziegel kündete am Freitag von drohendem Unheil: Die Vormauer eines alten Hauses in Baden-Baden hatte sich verschoben. Rund 20 THW-Kräfte stützten das Gebäude daraufhin mit Holzbalken ab. Bereits letzte Woche Montag erwies sich das THW als souveräner Rückhalt: 40 THW-Kräfte sicherten das Dach einer Ellwanger Fabrikhalle.

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