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Fünf Brände und viel Arbeit fürs THW

Zu vier Brandeinsätzen rückten THW-Kräfte in den vergangenen Tagen aus und waren für Aufgaben aller Art zur Stelle. Rund 100 Ehrenamtliche des THW räumten mit Radladern Brandgut weg, stützten Gebäudeteile ab, halfen bei Löscharbeiten, leuchteten aus und kümmerten sich um die Einsatzlogistik.

Am Dienstagabend waren über dem Westen Nürnbergs dunkle Rauchwolken zu sehen. Sie kündeten gegen 19 Uhr von einem Großbrand, der in einer Lagerhalle für Müll ausgebrochen war. Ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten kämpfte stundenlang gegen die Flammen und brachte diese am späten Abend unter Kontrolle. Bis heute Morgen transportierten THW-Kräfte der Fachgruppen Räumen aus den Ortsverbänden Nürnberg, Fürth, Ansbach und Lauf mit zwei Radladern gleichzeitig Müll aus der Halle in den Hof, wo der Unrat abgelöscht wurde. Die Fahrerinnen und Fahrer der Bergungsräumgeräte aus den vier Ortsverbänden mussten wegen der giftigen Rauchgase Atemschutzgeräte tragen. Sie wechselten sich regelmäßig ab, weil sie Pausen machen müssen, wenn sie längere Zeit unter Atemschutz sind. Bereits in einer frühen Phase des Einsatzes war eine THW-Fachgruppe Führung und Kommunikation vor Ort. Sie baute Telekommunikation auf und unterstützte die Einsatzleitung der Feuerwehr. Zusätzlich leuchtete eine THW-Fachgruppe Beleuchtung die Einsatzstelle aus.

THW-Ortsverbände Kulmbach und Kronach setzen 40 Kräfte ein

Am frühen Montagmorgen kam es zu einem verehrenden Brand eines Freizeit- und Bowlingcenters in Kulmbach. Das THW unterstützte die Lösch- und Sicherungsarbeiten der Freiwilligen Feuerwehren aus Kulmbach, weitere Feuerwehren aus dem Umland sowie das Rote Kreuz waren ebenfalls am Einsatz beteiligt. Von Anfang an beriet ein THW-Fachberater aus Kulmbach die Einsatzleitung der Feuerwehr darüber, wie sie das THW in den Einsatz einbinden kann. Schnell entschied sich die Einsatzleitung, sämtliche Zufahrten zum betroffenen Industriegebiet großräumig durch THW-Kräfte sperren zu lassen und das Brandobjekt weiträumig auszuleuchten. Von besonderem Vorteil erwies sich dabei das THW-Lichtmastfahrzeug aus Kulmbach. Zusätzlich versorgten die Helferinnen und Helfer alle Einsatzkräfte mit Getränken und deren Maschinen mit Kraftstoff. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, drangen THW-Kräfte mit Atemschutzgeräten in das Tonnengewölbe des Gebäudes vor. Dort entfernten sie mit Rettungssägen Holzbalken und sie verlegten Gerüstböden als festen Untergrund zum Arbeiten. So konnten die Ehrenamtlichen mit sicherem Stand freigelegte Glutnester ablöschen. Am späten Nachmittag war das Feuer schließlich vollständig gelöscht. Jedoch bedeutete das noch kein Einsatzende für die insgesamt 30 THW-Kräfte aus Kulmbach: Gemeinsam mit zehn Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Kronach verschlossen sie das Brandobjekt im Auftrag der Brandursachenermittler der Polizei und bauten einen Bauzaun als Absperrung auf.

Mit dem Radlader auf der Autobahn

Bis zu dreieinhalb Tonnen schwere, brennende Papierrollen sorgten am Abend des 23. April für einen Räumeinsatz auf der Autobahn 12 auf Höhe der Stadt Fürstenwalde. THW-Kräfte des Ortsverbands Frankfurt/Oder eilten mit ihrem Tieflader, auf dem sie ihr Bergungsräumgerät transportierten, zur Hilfe. Mit dem Radlader luden sie die drei Meter hohen Rollen von einem ausgebrannten Sattelauflieger ab, sodass die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr an die Brandherde gelangen konnten. Anschließend wurde die Beladung in Containern abtransportiert. Der LKW-Fahrer konnte seinen Sattelzug zuvor glücklicherweise auf den Seitenstreifen fahren und die Zugmaschine vom Auflieger trennen. Die THW-Kräfte waren zu Beginn des Einsatzes erleichtert, eine Rettungsgasse mit genügend Platz für ihre breiten Fahrzeuge vorzufinden.

Großbrand mitten im Wohngebiet von Friedrichsthal

Die Halle eines Dachdeckerbetriebes geriet am frühen Sonntagmorgen in Friedrichstal in Vollbrand. Kräfte des THW-Ortsverbands Spiesen-Elversberg holten mit einem Radlader und einem Bagger Brandgut aus der Halle und unterstützten damit die großangelegten Löscharbeiten der Feuerwehr. Das Feuer beschädigte einen Bereich des etwa 40 mal 15 Meter großen Gebäudes so schwer, dass er einsturzgefährdet war. Helferinnen und Helfer des Ortsverbands Friedrichsthal stützen daraufhin eine Hallenwand von Außen mit dem Einsatz-Gerüstsystem ab.

Feldkirchen: Feuer in einem Entsorgungsbetrieb

Am Samstag kam es in einer Sortieranlage eines Abfallentsorgungsbetriebes in Feldkirchen zu einem Brand, der zu einer extremen Rauchentwicklung führte. 15 Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbands München-Land beleuchteten gegen 20 Uhr die teilzerstörte Halle von Innen und Außen und erleichterten die Nachlöscharbeiten sowie die Brandwache der Feuerwehr Feldkirchen erheblich. Neben den THW-Kräften waren 187 Feuerwehrleute, ein Zug für Gefahrstoffabwehr, der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.

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