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Kein Ende in Sicht

Durch sie floss das Abwasser von rund 18.000 Menschen und mehreren Betrieben in Düren (Nordrhein-Westfalen) – bis die Abwasserleitung vergangenen Freitag einstürzte. Seither leiten THW-Kräfte die Wassermassen mit Pumpen um und unterstützen die Bauarbeiten.

Es handelte sich zunächst um eine kleine Schadensstelle, doch schon bald zeigte sich: Unter dem Asphalt hatte sich ein großer Hohlraum gebildet. Schnellstens mussten die enormen Wassermassen umgeleitet werden, damit sich der Schaden nicht weiter vergrößerte. Hierfür alarmierten die Ehrenamtlichen des THW-Ortsverbands Düren die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus den Ortsverbänden Simmerath und Euskirchen.

Kurz darauf rückten auch die Ortsverbände Bonn und Bergheim mit ihren Pumpen an, die innerhalb einer Minute je 5.000 Liter befördern können. Gemeinsam legten die THW-Kräfte die Baugrube trocken. Zurzeit unterstützen die Helferinnen und Helfer die Bauarbeiten. Sie leuchten die Einsatzstelle aus, warten die Pumpen und unterstützen die Tiefbauarbeiten mit einem Bagger. Ehrenamtliche aus dem Ortsverband Aachen lösten am Sonntagnachmittag die Kameradinnen und Kameraden des Deutsches Rotes Kreuz (DRK) Bereitschaft Düren ab, die bis zu diesem Zeitpunkt die Einsatzkräfte versorgt hatten.

Wie lange der Einsatz noch andauert, ist derzeit unklar. Zu Spitzenzeiten waren mehr als 70 Kräfte von THW, Feuerwehr und dem zuständigen Wasserverband vor Ort. Ehrenamtliche aus den THW-Ortsverbänden Aachen, Bergheim, Bonn, Dinslaken, Euskirchen, Hürtgenwald, Iserlohn, Jülich, Krefeld, Nörvenich, Simmerath und Viersen waren im Einsatz. Eine Mietfahrzeugfirma stellte kurzfristig Ausrüstung zur Verfügung.

Nicht nur in Düren, auch im ebenfalls nordrhein-westfälischen Hattingen brach am Freitag ein Abwasserkanalrohr. Rund 30 THW-Helferinnen und -Helfer pumpten das Wasser ab, sicherten die Einsatzstelle und richteten ein Abwassersystem ein.

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